Profis schützen sich mit einem Raid-System gegen Datenverlust durch Festplattenausfall. Dabei schreibt ein spezieller Controller jede Datei auf zwei Festplatten gleichzeitig. Fällt eine Platte aus, sind alle Daten auf der zweiten noch vorhanden. Voraussetzung für diese Lösung ist eine zweite Festplatte und ein Raid-Controller.
Der Nachteil dieser Lösung: Sie schützt nur gegen einen Festplatten-Crash. Wenn ein Virus Daten löscht oder sie durch einen Anwenderfehler verloren gehen, sind sie auf beiden Platten weg.
Für wichtige Daten kann sich eine weitere Backup-Methode lohnen. Lagern Sie die Dateien ins Internet aus. Der Vorteil: Was auch immer mit Ihrem PC geschieht, die Daten befinden sich weit von Ihrem Rechner entfernt. Interessant ist das Angebot der Telekom. Für rund 12 Euro pro Monat (plus Kosten für die Datenübertragung) bekommen Sie 500 MB Speicherplatz. Das dazugehörige Backup-Tool Online Backup gibt's unter http://tinyurl.com/m71x.
Letzte Chance: Datenrettung im Labor
Datenrettungslabore können den Inhalt einer defekten Festplatte häufig noch wiederherstellen. Sie schicken die Platte ins Labor und zahlen zunächst einen bestimmten Preis für die Diagnose. Wie teuer die anschließende Datenrettung wird, hängt davon ab, wie aufwendig die Rettung ist.
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