116088

Web-Logger streiten um Blogging-Format

06.08.2003 | 08:32 Uhr |

Von vielen Anwendern lediglich als elektronisches Tagebuch genutzt, lassen sich Web-Logs oder Blogs auch dazu einsetzen, um Informationen aus sich häufig ändernden Informationsquellen im Internet zusammenzutragen und zu verknüpfen. Dazu dienen so genannte RSS-Feeds (Really Simple Syndication, ursprünglich Rich Site Summary). Um diese auf XML (Extensible Markup Language) basierende, einst von Netscape entwickelte und dann von David Winer übernommene Technologie streiten sich nun die Experten.

Von vielen Anwendern lediglich als elektronisches Tagebuch genutzt, lassen sich Web-Logs oder Blogs auch dazu einsetzen, um Informationen aus sich häufig ändernden Informationsquellen im Internet zusammenzutragen und zu verknüpfen. Dazu dienen so genannte RSS -Feeds (Really Simple Syndication, ursprünglich Rich Site Summary). Um diese auf XML (Extensible Markup Language) basierende, einst von Netscape entwickelte und dann von David Winer übernommene Technologie streiten sich nun die Experten, berichtet unsere Schwesterpublikation Computerwoche .

So fordern unter anderem Sam Ruby, Chefentwickler bei IBM und Vorstand der Apache Software Foundation , sowie Tim Bray, Mitglied der Technical Architecture Group des Web-Konsortiums W3C , die Entwicklung einer Alternative zu RSS.

Winer, Chef des Softwareunternehmens UserLand und mittlerweile Mitglied der Harvard Law School , beziehe andere Entwickler nicht in die Arbeit an RSS ein. Erweiterungen wie Namespaces integriere er nach eigenem Gutdünken, kritisieren die Experten. Da RSS nun einige Namespaces unterstütze, andere aber nicht, sei die Technologie sehr unübersichtlich geworden. Bray, der an der Entwicklung von XML beteiligt war, kritisierte außerdem, dass Winer anderen Entwicklern und Organisationen die Mitarbeit an RSS schwer mache.

0 Kommentare zu diesem Artikel
116088