Mehr Teamwork im Business

Web-2.0:Dienste: Termine planen und Ideen sammeln

Donnerstag den 02.10.2008 um 10:01 Uhr

von Jacqueline Pohl

Das Schweizer Unternehmen Doodle erlaubt mit seinem gleichnamigen Online-Dienst das Generieren von Umfragen. Klingt banal, kann aber für Projektgruppen oder für Meeting-Koordinatoren sehr nützlich sein. Denn der Fragesteller braucht nur eine Terminauswahl vorzugeben und die Teilnehmer einzuladen, um durch die Rückmeldungen jedes einzelnen eine genaue Übersicht zu erhalten, welcher Zeitpunkt der günstigste für alle ist. Doodle unterstützt dafür sogar unterschiedliche Zeitzonen. Außerdem können Abstimmungen noch weitere Präferenzen abfragen, beispielsweise ein Restaurant für ein Geschäftsessen. Dabei können die Ergebnisse nur für den Fragesteller oder für alle Eingeladenen sichtbar gemacht werden.

Noch ist Brainr zwar nur in einer öffentlichen Variante für den Ideenaustausch und Brainstormings am Start, soll demnächst aber auch in geschlossenen Runden einsetzbar sein. Dann lässt sich über ein einfaches Online-Tool eine Ideensammlung zusammentragen, wo bisher nur Krücken wie Rundmails an alle Kollegen zur Verfügung standen.

Business-Kontakte und Videokampagnen

Dass Web 2.0 keineswegs nur eine Spielwiese ist, das beweisen Anbieter wie Xing, LinkedIn und Videocounter.com . Letzterer bündelt verschiedene Videoportale unter einer einzigen Eingabemaske und verkürzt so die Arbeitsschritte beim Einstellen eigener Videos. Mit Videocounter starten Marketing-Fachleute im Handumdrehen virale Videokampagnen auf YouTube & Co. oder verbreiten Mitschnitte von Pressekonferenzen, Produktpräsentationen, Tutorials und ähnliche Inhalte schnell im Web.

Nicht nur Videoportale haben ihre Reize für Unternehmen, auch Social Networks spielen eine immer größere Rolle. Xing ist ein Pionier im Business-Sektor. Das Portal macht sich die kurzen Wege sozialer Netzwerke zunutze, um Business-Kontakte anhand von Profilen und vorhandenen Kontakten herzustellen. Hier werden neue Geschäftsmöglichkeiten angebahnt und Bewerber für freie Positionen in der Firma gefunden. Hier zeigt sich, wie sehr sich das Web 2.0 schon etabliert hat. Denn in manchen Branchen ist es mittlerweile undenkbar, keinen Xing- und LinkedIn-Account zu haben und mit hochwertigen Business-Kontakten verbunden zu sein.

Donnerstag den 02.10.2008 um 10:01 Uhr

von Jacqueline Pohl

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (0)
71294