Ratgeber Windows 7
Was hat es mit der neuen Funktion Device Stage auf sich?
38. Funktionen: Ist die Oberfläche ein Grund zum Umstieg?
Ja – die neue Benutzerführung könnte durchaus ein Grund sein, auf Windows 7 umzusteigen. Und dies, obwohl Microsoft eigentlich nur kleine Neuerungen angebracht hat.
Aber die Summe überzeugender Kleinigkeiten macht’s dann doch: Übersichtliche Taskbar mit Sprunglisten (Programm-bezogenen Favoriten), Aero-Peek-Vorschau auf Tasks und Fenster, aufgeräumter Infobereich, witzige Fensterverwaltung mit Shake und Snap – das alles zusammen will man schnell nicht mehr missen.
Ja – die neue Benutzerführung könnte durchaus ein Grund sein, auf Windows 7 umzusteigen. Und dies, obwohl Microsoft eigentlich nur kleine Neuerungen angebracht hat.
Aber die Summe überzeugender Kleinigkeiten macht’s dann doch: Übersichtliche Taskbar mit Sprunglisten (Programm-bezogenen Favoriten), Aero-Peek-Vorschau auf Tasks und Fenster, aufgeräumter Infobereich, witzige Fensterverwaltung mit Shake und Snap – das alles zusammen will man schnell nicht mehr missen.
39. Funktionen: Sind Bibliotheken wichtig für mich?
Eventuell – das hängt von Ihrem Anwenderprofil ab. Die Bibliotheken bilden erstmals ein sinnvolles, durchdachtes und konsequentes Konzept für die Verwaltung von Benutzerdateien.
Wenn Sie froh sind, dass Ihnen ein Betriebssystem diese Verwaltung abnimmt, werden Sie das Konzept begrüßen: Windows 7 nimmt die Benutzerdateien Ihrer Bibliotheken automatisch in die Indizierung auf und gibt sie auf Wunsch in der Heimnetzgruppe frei. Der Explorer, der Media Player und das Media Center greifen ebenfalls automatisch auf die Bibliotheken zu. Wenn Sie nun die Bibliotheken um zusätzliche Ordner erweitern, erfahren dies alle beteiligten Komponenten (Indizierung, Explorer, Freigabe, Media Player), ohne dass Sie sich darum kümmern müssen.
Wer dagegen gewohnt ist, am PC selbst zu entscheiden, wird manchen Automatismus als Gängelei empfinden. Inzwischen kursieren Tipps im Web, wie sich die Bibliotheken durch Entfernen der Class-ID {031E4825-7B94-4dc3-B131-E946B44C8DD5} teilweise oder komplett deaktivieren lassen.
Eventuell – das hängt von Ihrem Anwenderprofil ab. Die Bibliotheken bilden erstmals ein sinnvolles, durchdachtes und konsequentes Konzept für die Verwaltung von Benutzerdateien.
Wenn Sie froh sind, dass Ihnen ein Betriebssystem diese Verwaltung abnimmt, werden Sie das Konzept begrüßen: Windows 7 nimmt die Benutzerdateien Ihrer Bibliotheken automatisch in die Indizierung auf und gibt sie auf Wunsch in der Heimnetzgruppe frei. Der Explorer, der Media Player und das Media Center greifen ebenfalls automatisch auf die Bibliotheken zu. Wenn Sie nun die Bibliotheken um zusätzliche Ordner erweitern, erfahren dies alle beteiligten Komponenten (Indizierung, Explorer, Freigabe, Media Player), ohne dass Sie sich darum kümmern müssen.
Wer dagegen gewohnt ist, am PC selbst zu entscheiden, wird manchen Automatismus als Gängelei empfinden. Inzwischen kursieren Tipps im Web, wie sich die Bibliotheken durch Entfernen der Class-ID {031E4825-7B94-4dc3-B131-E946B44C8DD5} teilweise oder komplett deaktivieren lassen.
40. Funktionen: Lassen sich alle Ordner in Bibliotheken einbauen?
Nein. Wechselmedien wie CD, DVD und USB-Sticks scheiden aus. Das gilt meist auch für Ordner auf Netzfreigaben, weil die Bibliotheksordner auf dem Quellcomputer in die Windows-Indizierung aufgenommen sein müssen.
Damit können weder Linux-Server noch Windows-2000- oder XP-Rechner (ohne Windows Search) als „Bibliotheksserver“ dienen. Uneingeschränkt zur Bibliothek taugen Ordner auf internen und externen Festplatten. In einem kleinen Netzwerk sind aber sicher auch Bibliotheken auf Netzfreigaben organisierbar.
Nein. Wechselmedien wie CD, DVD und USB-Sticks scheiden aus. Das gilt meist auch für Ordner auf Netzfreigaben, weil die Bibliotheksordner auf dem Quellcomputer in die Windows-Indizierung aufgenommen sein müssen.
Damit können weder Linux-Server noch Windows-2000- oder XP-Rechner (ohne Windows Search) als „Bibliotheksserver“ dienen. Uneingeschränkt zur Bibliothek taugen Ordner auf internen und externen Festplatten. In einem kleinen Netzwerk sind aber sicher auch Bibliotheken auf Netzfreigaben organisierbar.
41. Funktionen: Was hat es mit der neuen Funktion Device Stage auf sich?
Die meisten Betatester haben Device Stage nie zu Gesicht bekommen – und das hat zu einem verbreiteten Irrtum geführt: Das neue Systemsteuerungsapplet „Geräte und Drucker“ wurde mit Device Stage verwechselt. Die Übersicht „Geräte und Drucker“ zeigt die angeschlossene Hardware und die wichtigsten Einstellungsoptionen der einzelnen Geräte.
Device Stage ist hingegen eine Art Hardware-Autostart, der beim Anschließen einer Kamera oder eines Handys sofort die wichtigsten Eigenschaften und Aktionen des Geräts anbietet. Da es aktuell noch kaum Hardware gibt, die auf diese Windows-7-Funktion abgestimmt ist, bleibt der Nutzen von Device Stage bislang gering.
Die meisten Betatester haben Device Stage nie zu Gesicht bekommen – und das hat zu einem verbreiteten Irrtum geführt: Das neue Systemsteuerungsapplet „Geräte und Drucker“ wurde mit Device Stage verwechselt. Die Übersicht „Geräte und Drucker“ zeigt die angeschlossene Hardware und die wichtigsten Einstellungsoptionen der einzelnen Geräte.
Device Stage ist hingegen eine Art Hardware-Autostart, der beim Anschließen einer Kamera oder eines Handys sofort die wichtigsten Eigenschaften und Aktionen des Geräts anbietet. Da es aktuell noch kaum Hardware gibt, die auf diese Windows-7-Funktion abgestimmt ist, bleibt der Nutzen von Device Stage bislang gering.
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