6. So regeln Sie, was Windows darf und was nicht
Eine Reihe von Windows-Komponenten rapportiert in regelmäßigen Abständen nach Hause. Dazu gehört beispielsweise die Fehlerberichterstattung von Windows bei Media Player oder Internet Explorer.
Mit Xpy 0.9 deaktivieren Sie so gut wie alle Programme mit heimlicher Datenübertragung zur Microsoft-Website. Außerdem können Sie eine Reihe von Windows-Funktionen abschalten, durch die Sie sich Angriffen von außen aussetzen könnten. Für Anwendungen wie den Internet Explorer, den Windows Media Player und den Windows Messenger lassen sich ebenfalls unerwünschte Optionen deaktivieren. Auch beim Aufräumen von Systemdiensten leistet das Tool gute Arbeit. Es schaltet auf Wunsch Dienste wie den RPC-Namensdienst oder DCOM gezielt ab, die eine potenzielle Sicherheitsgefahr darstellen können, weil darüber in der Vergangenheit Attacken auf fremde Rechner ausgeübt wurden. Im rechten Fensterbereich erhalten Sie eine kurze Erklärung der jeweiligen Funktionen, die Sie über Xpy verändern können.
7. Zugang zum System sperren, Programmaufrufe schützen
Die englischsprachige Freeware Secure IT Pro 4.7 integriert zahlreiche Sicherheitsfunktionen, um den Zugriff auf Desktop, Netzwerkfreigaben und Registry im laufenden Betrieb zu beschränken. Damit sichern Sie den PC so ab, dass Anwender ohne Passwort nichts mehr ausrichten können. Hierfür lässt sich das Tool als Dienst einbinden, der vor dem Anmeldedialog von Windows XP startet und ein vom Anwender festgelegtes Passwort verlangt. Ein Umgehen der Abfrage durch einen Windows-Start im abgesicherten Modus kann das Tool ebenfalls abfangen. Zudem sichert ein spezieller Bildschirmschoner das System in Abwesenheit des Anwenders gegen unbefugten Zugriff. Praktisch: Besucher können auch trotz aktiviertem Schoner Nachrichten auf dem Desktop hinterlassen.
Das ebenfalls kostenlose Winguard Pro bietet dem Anwender etwa die Möglichkeit, Websites, Programme und Desktop-Verknüpfungen mit einem Kennwort vor dem Aufruf zu schützen. Dazu starten Sie das gewünschte Programm oder rufen eine URL im Browser auf und aktivieren im Register „Lock Programs“ das Häkchen vor dem jeweiligen Listeneintrag. Künftig lässt sich die Anwendung oder Web-Adresse nur nach Eingabe des richtigen Passworts nutzen. Im „Advanced“-Register können Anwender zudem den Desktop mit einem Passwort sperren. Alle Beschränkungen bleiben auch nach einem Neustart aktiv.
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