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Was bringt UMTS?

Mobilfunk der dritten Generation

98,8 Milliarden Mark hat der Bund mit der Vergabe der UMTS-Lizenzen (siehe Glossar)) eingenommen. Die beteiligten Telefongesellschaften haben sich die Lizenz im Schnitt jeweils 16,5 Milliarden Mark kosten lassen. Doch was bringt dem Verbraucher diese neue Technik wirklich?

Die Telefongesellschaften verteidigen die gezahlten Summen mit der Begründung, ohne eine UMTS-Lizenz könne kein Mobilfunkbetreiber die nächsten Jahrzehnte überleben.

Was ist wirklich neu an UMTS?

Bisher konnten Mobiltelefone Daten maximal bis 56 Kbit/s übertragen. UMTS erlaubt Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 2 Mbit/s. Zum Vergleich: Ein normaler ISDN-Anschluss kann auf einem Kanal gerade einmal 64 Kbit/s übertragen. UMTS ist somit ca. 30 Mal schneller als ISDN.

Zahlreiche neue Funktionen sollen dem Anwender das Leben erleichtern und das Internet immer mehr mit dem Mobilfunk verschmelzen. Allerdings gibt es noch kein Gerät, welches all die Techniken beherrscht, da die Hersteller sich noch in der Entwicklungsphase befinden.

Auch die UMTS-Netze, welche die Technik bereitstellen sollen, müssen von den Gewinnern der Auktion erst noch gebaut werden - eine weitere milliardenschwere Investition.

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