Wie schnell ist Ihr WLAN? Ob Windows die Antwort weiß? ©iStockphoto.com/Mzagajewska
Sie wollen wissen, wie schnell Ihr WLAN wirklich funkt? Windows scheint eine schnelle Antwort darauf parat zu haben. Doch die Informationen des Betriebssystems erzählen nicht die ganze Wahrheit.
Das WLAN ist eigentlich immer zu langsam: Wenn Internet-Videos ruckeln oder der Fußball-Live-Stream gilt die WLAN-Verbindung als besonders verdächtig. Doch auf welche Weise stellen Sie am einfachsten fest, wie schnell Ihr WLAN eigentlich ist?
Einen ersten Hinweis aufs WLAN-Tempo scheint Windows zu geben: In der Task-Leiste rechts unten wird bei einer aktiven Funkverbindung die Signalstärke angezeigt, in Form von fünf weißen Balken. Klicken Sie auf die Balken, sehen Sie alle WLAN-Netzwerke, die Ihr Gerät erkannt hat - samt Signalstärke in Form von grünen Balken. Positionieren Sie den Mauszeiger über dem WLAN-Namen, zeit Windows in einem kleinen Fenster weitere Infos an - etwa unter "Sicherheitstyp" den Sicherheitsstandard, den das WLAN verwendet oder unter "Funktyp" den WLAN-Standard, mit dem das Funknetzwerk arbeitet.
Rufen Sie nun die aktive Verbindung auf und klicken Sie mit der rechten Maustaste: Wenn Sie die Option „Status“ aufrufen, zeigt Ihnen Windows im Fenster „Status von Drahtlosnetzwerkverbindung“ wichtige Informationen dazu an. Die entscheidenden Infos für das WLAN-Tempo sind „Übertragungsrate“ und „Signalqualität“.
WLAN-Tempo: Das zeigt Windows an
Bei Übertragungsrate sehen Sie das maximal mögliche Tempo, das die WLAN-Verbindung derzeit erreichen kann. Windows zeigt hier allerdings nur das mögliche Tempo über die Funkstrecke an, die sogenannte physikalische Datenrate. Das ist das Verbindungstempo, auf das sich Router und WLAN-Adapter bei der Kontaktaufnahme geeinigt haben: Es hängt grundsätzlich von den technischen Möglichkeiten von Router und Adapter ab – zum Beispiel dem WLAN-Standard, der eingestellten Breite der Funkkanäle, dem Modulationsverfahren und der maximalen Anzahl der gleichzeitigen Datenströme.
Außerdem wird die angezeigte Übertragungsrate von den Bedingungen beeinflusst, unter denen die WLAN-Verbindung stattfindet: Dazu zählen zum Beispiel die Entfernung zwischen Router und WLAN-Adapter sowie Signalquellen, die die Signalqualität der WLAN-Verbindung stören – etwa andere Funknetzwerke, die auf den gleichen Kanälen übertragen.
So finden Sie das WLAN-Tempo mit Windows heraus
Um herauszufinden, welches Tempo in Ihrem WLAN technisch möglich ist, stellen Sie das Empfangsgerät, also etwa Notebook oder Tablet, möglichst nahe an den Router: Über diese kurze Entfernung sollte Windows die maximal mögliche Übertragungsrate anzeigen. Seien Sie nicht erstaunt, wenn sie sich deutlich von den Herstellerangaben unterscheidet, die etwa 300 oder 600 Mbit/s versprechen.
In vielen günstigen Notebooks und in den meisten Tablets ist nämlich nur eine WLAN-Antenne eingebaut: Deshalb können diese Geräte nur einen Datenstrom übertragen – Windows zeigt dann bestenfalls 150 Mbit/s bei der Übertragungsrate an. Üblicherweise wird der Router aber eine Kanalbreite von 20 MHz für die Übertragung verwenden: Das Beste, was dann geht, sind 72,0 MBit/s. Ähnliches gilt für Notebooks mit zwei eingebauten Antennen: Hier zeigt Windows nicht 300 Mbit/s, sondern 144 Mbit/s, wenn der Router mit 20-MHz-Kanälen arbeitet.
In der folgenden Tabelle sehen Sie die theoretisch maximal mögliche Datenrate für eine 11n-WLAN-Verbindung. Sie ist im wesentlichen davon abhängig, wie viel Datenströme Sender und Empfänger gleichzeitig übertragen können und wie breit die dafrü verwendeten Funkkanäle sind. Außerdem spielt noch die eingesetzte Datenmodulation eine Rolle.
| Maximale Datenrate (in Mbit/s) |
Anzahl der Datenströme |
Breite der Funkkanäle (in MHz) |
| 450 |
3 |
40 |
| 217 |
3 |
20 |
| 300 |
2 |
40 |
| 144 |
2 |
20 |
| 150 |
1 |
40 |
| 72 |
1 |
20 |
Entfernen Sie sich jetzt mit dem Notebook vom Router, werden Sie feststellen, dass sich die angezeigte Übertragungsrate verändert: Weil die Signalqualität durch die längere Übertragungsstrecke sinkt, passen WLAN-Adapter und Router die maximal mögliche Datenrate schrittweise nach unten an. Diese Schritte sind durch den verwendeten WLAN-Standard fest vorgegeben.
Was das WLAN-Tempo reduziert
Allerdings wird Ihr WLAN den bei „Übertragungsrate“ angezeigten Wert in der Praxis nie erreichen: Denn die physikalische Datenrate umfasst alle Datenpakete, die zwischen Router und WLAN-Adapter gefunkt werden. Und in diesen Datenpaketen sind nicht nur Nutzdaten enthalten, sondern auch zahlreiche Verwaltungsinformationen, die die Übertragung koordinieren und sichern sollen.
Außerdem läuft die Übertragung nicht immer fehlerfrei ab: Sender oder Empfänger müssen dann Datenpakete erneut übertragen, was die Netto-Datenrate nach unten drückt. Und schließlich ist die Funkstrecke nicht immer frei für eine Übertragung: Das Notebook muss dann beispielsweise einen festgelegten Zeitraum warten, bis es erneut Daten an den Router übertragen kann, weil etwa das Tablet gerade sendet.
10.09.12
Hmm, in dem Bericht steht nicht, wie schnell mein WLAN wirklich ist, sondern nur, wie schnell es nicht ist.
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10.09.12
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10.09.12
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10.09.12
Na ja, die Überschrift des Artikels ist nicht von mir:
Also halten sie sich doch für Hellseher?
Ich denke mal, du weißt, was gemeint ist. ;)
@ dnalor
Darum ging es mir nun wirklich nicht. Also noch mal:
Mit der Überschrift tut der Artikel so, als ob der Mann, der ihn geschrieben hat, etwas dazu sagen könnte, wie man die wirkliche Geschwindigkeit rauskriegt. In dem Artikel steht aber nur, wie man die Geschwindigkeit rauskriegt, die das WLAN nicht erreichen kann. Capito?
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10.09.12
Damit sollte man die tatsächliche Geschwindig eines evtl. vorhandenen WLANs auch messen können.
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10.09.12
in der mathematik nennt sich soetwas "abschätzung des oberen limits".
das sagt schon mal einiges aus. (z.b. dass über eine 802.11a verbindung hd streams definitv nicht laufen :D )
ich bin eigentlich schon recht froh wenn meine 54mbit/s verbindung real 1mb/s packt (samba/windowsshare).
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10.09.12
Sommerlochartikel
irgendwo war eine weisse Seite, und eine Aushilfe hat mal was gedichtet
Dieser Artikel gehört in die Kategorie: Geschriebenes das die (PC)Welt nicht braucht
In einem Forum ist so ein Schreiber ein Troll.
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10.09.12
Und dafür gibt's die Wiese. :D
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18.09.12
denn der Autor des Artikels hat heute noch einen Nachschlag geliefert:
> [B]So messen Sie das WLAN-Tempo
[/B]p.s.
irgendwie erinnert mich dein Zitat oben an die Frage: " Ist das Glas Wasser jetzt halbvoll oder halbleer?" :grübel:
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18.09.12
Das war aber ein ganz schlaues Kerlchen. ;)
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02.11.12
Also capisce, oder?
Immer machen die Deutschen das falsch.
Zum Thema: mit g++ und einer FritzBox 7170 werden mir maximal 54 Mbit/s angezeigt. Hängt das evtl. auch am USB-Empfangsteil? Bei der FritzBox 7270 habe ich schon 3 Antennen, da werden afaik über 300 versprochen, aber man braucht einen besseren USB-Empfänger, um sie nutzen zu können.
Hoffe, das waren ausreichend Smileys. Hab' doch schon seit dem Update vor 10 Jahren nix mehr gepostet, weil Beiträge verloren gingen und ich unter die 1000 fiel. :böse:
Wahrscheinlich liegt das einfach daran, daß die FB 7270 den n-Standard beherrscht, die 7170 jedoch nicht - ebenso die jeweiligen USB-WLAN-Empfänger. Ein 5m Netzwerkkabel schien mir letzlich die beste Lösung. Übrigens, Fritzboxen senden nur mit Halb-Duplex.
Hai bisogno una versione Italiana anchè? (Die Chip wird tatsächlich von Deutsch nach Italienisch übersetzt, sagte mir mal ein Übersetzer - der machte das näml., erzählte er ...)
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02.11.12
Ho capito heißt 'Ich habe verstanden'. Perfekt, nicht Präsens... Mann bin ich blöd... Und besserwisserisch. Wehe, es sagt jetzt jmd.: Stimmt..!
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