Das Acer Aspire S3 kostet 900 US-Dollar und ist das allererste Ultrabook, das bei der Veröffentlichung weniger als 1000 US-Dollar (zirka 723 Euro) kostet. ©PC WORLD
Die neue Generation Laptop ist dünner und leichter - und lässt Sie über den Kauf eines Tablets lieber zwei Mal nachdenken. Lohnt sich für Sie ein Ultrabook?
Es ist eine neue Generation ultraportabler Laptops, der nächste große Schritt in puncto Laptop-Design:
das Ultrabook. Diese ultraschlanken und federleichten Laptops versprechen die Bequemlichkeit eines Tablets kombiniert mit der Funktionalität großer Laptops. Wenn Intel und die Ultrabook-Hersteller Design und Technologie richtig zusammenbringen, bekommen WIndows-Nutzer endlich eine bezahlbare und vor allem variantenreiche Alternative zum derzeitigen Favoriten unter den ultradünnen Laptops:
Apples MacBook Air. Zusätzlich zu den extrem dünnen und leichten Latops, die schon im Herbst diesen Jahres auf den Markt kommen sollen, können Sie auch mit Kombi-Geräten rechnen, die etwa mit ausziehbaren Multitouch-Displays ausgestattet sind. Wir verraten Ihnen, was Sie schon jetzt über das Ultrabook wissen sollten und ob es sich für Sie lohnt, ein Ultrabook zu kaufen.
Was ist ein Ultrabook?
Ein Ultrabook ist ein Laptop, basierend auf dem Design, das Intel während der Computex-Messe im Mai 2011 vorgestellt hat. Da Intel selbst in erster Linie Computerchips herstellt, nicht aber komplette Laptops, hat die Firma die Herstellung der bisher fünf verschiedenen Ausführungen des Ultrabooks an Laptop-Produzenten weitergegeben. Für Intel sind folgende Spezifikationen fürs Ultrabook essentiell: ein Intel-Core-Prozessor, eine Dicke unter 21 Milimetern und eine lange Akkulaufzeit von mindestens sieben Stunden.
Hinzu kommt ein Display mit 11 bis 13 Zoll, ein Gewicht von unter 1,3 Kilogramm und ein Umschalten vom Standby-Modus in den Betriebsmodus nahezu ohne Verzögerung. Letzteres wird durch die eingebaute SSD-Festplatte bewerkstelligt. Laut Intel soll ein Ultrabook idealerweise nicht mehr kosten als 1000 Euro beziehungsweise als 1000 Dollar in den USA. Kurzum: Ein Ultrabook ist günstig, leistungsstark und oberschlank. Was will man mehr?
Ein Ultrabook ist wie ein MacBook Air... oder auch nicht
Vom Konzept her sind Ultrabooks keine neue Idee. Denn all die Kriterien, die ein Ultrabook erfüllen soll, erfüllt bereits Apples MacBook Air, das 2008 erstmals enthüllt wurde. Die Laptop-Industrie beschäftigte sich hingegen schon fünf Jahre vor dem MacBook Air mit dünnen, leichten und leistungsstarken Laptops - man denke nur an das 1 Kilogramm leichte Sony VAIO x505 zurück. Für einige Leute - insbesondere Apple-Fans - ist das MacBook Air quasi ein Ultrabook. Doch "Ultrabook" ist gleichwohl ein Markenname, den Intel im Jahr 2011 als Markenzeichen eintragen ließ. Der Begriff beschreibt die Rückkehr der Laptop-PCs in eine Welt, in der Tablets und Smartphones immer beliebter werden. Wenn man aber ehrlich ist, hat es in den letzten Jahren kein WIndows-Laptop-Hersteller geschafft, an die Innovation, an das Marketing und an den Preis des MacBook Air heranzureichen. Ein Ultrabook könnte sich dagegen zum ersten echten Rivalen für Apples Laptop entwickeln - und zwar in allen Funktionalitäten und Bereichen: Design, Hardware-Spezifikationen und natürlich auch im Preis. Intel arbeitet sogar an Innovationen für das Ultrabook, die Apples Pendant in den Schatten stellen sollen.
Die ersten Ultrabooks
Die ersten Modelle des Ultrabooks sollen noch in diesem Jahr die Händlerregale stürmen. Allen voran Modelle von Asus, Acer, Lenovo und Toshiba. Den Anfang macht dabei das Asus Zenbook UX21 mit 1,1 Kilo Gewicht, 11,6-Zoll-Display, 3 bis 17 Millimeter Dicke und einem Intel Core i5-Prozessor. Der erwartete Preis liegt bei knapp 990 Euro, erwartet wird das UX21 noch im November 2011; außerdem gibt es die 13,3-Zoll-Variante Asus Zenbook UX31.
Es folgt das Portege Z830 von Toshiba, angepriesen als eines der leichtesten 13-Zoll-Ultrabook weltweit. Preislich startet das Z830 vermutlich ab etwa 1000 Euro mit einer Dicke von 15,9 Millimetern und einem Gewicht von etwa 1,12 Kilogramm. Das Acer Aspire S3 Ultrabook gibt's ab 799 Euro und verspricht, das volle MacBook-Air-Gefühl zu liefern. Ausgestattet ist es mit einem 13,3-Zoll-Display, wahlweise einem Core i5- oder Core i7-Prozessor und entweder einer traditionellen (und zusätzlich einer 20-GB-SSD) oder einer SSD-Festplatte. Zu guter Letzt füllt das Lenovo IdeaPad U300s die Riege. Das 13,3-Zoll-Ultrabook wird im November zu einem Preis von etwa 1.000 Euro erwartet. Das U300s gibt's nach Wahl mit Core i5- oder Core i7-Prozessor und auf Wunsch mit einem satten, orangenen Gehäuse.
Die Zukunft der Ultrabooks: Laptop trifft Tablet
Intel verspricht, dass das Potenzial der Ultrabooks das von aktuellen, portablen Laptops weit überschreitet. Nachdem die erste Modellreihe in diesem Jahr veröffentlicht worden ist, sollte eine zweite Welle mit Intels Ivy-Bridge-Chips nicht lange auf sich warten lassen. Ein Ultrabook dieser Modellreihe sollte über einen Touchscreen verfügen, der sich schwenken und aus dem Weg schieben lässt. Soll heißen: die Modelle ähneln quasi ultradünnen, wandelbaren Tablets. Für Intel ist ein Ultrabook "eine neue Kategorie dessen, was sich in den nächsten Jahren zu einem Must-Have-Gerät für Jedermann entwickeln könnte".
Sollten Sie ein Ultrabook kaufen?
Die Ultrabooks, die in diesem Jahr auf den Markt kommen, sind wahrhaft attraktive Laptops - geeignet sowohl für Business-Kunden als auch für den persönlichen Gebrauch, insbesondere auf Reisen. Sie sind leistungsstark, flexibel, extradünn, extraleicht und sehr ausdauernd. Wenn Sie sich ohnehin einen neuen Laptop kaufen wollten und keinen Desktop-Ersatz benötigen ist ein Ultrabook derzeit die beste Wahl. Allerdings sind die Ultrabooks bislang nicht die Übermaschinen, die man erwartet hatte und viele Händler nehmen derzeit eher noch eine "Abwarten und Tee trinken"-Haltung gegenüber der neuen Hardware ein - obwohl Intel knapp 300 Millionen US-Dollar in das Projekt investiert hat. Wenn Sie also noch ein paar Monate mit dem Neukauf warten können, wird ein Ultrabook für Sie preislich definitiv erschwinglicher - und somit noch attraktiver. Alternativ warten Sie, bis im nächsten Jahr die ersten Ultrabooks mit Windows 8 marktreif sind, oder bis 2013, wenn die ersten Ultrabooks mit 24 Stunden Akkulaufzeit fertiggestellt sein sollen.
Ultrabooks: So sexy werden Notebooks
So stellt sich Intel das vor: Aus dicken Notebooks werden schlanke Ultrabooks.
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Flach ist Trumpf: Das Ultrabook Acer Aspire S3 ist nur 13 Millimeter hoch.
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Der Display-Deckel beim Acer Aspire S3 ist aus Aluminium gefertigt.
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Das Gewicht des Ultrabooks mit 13,3-Zoll-Display liegt laut Acer bei 1,4 Kilogramm.
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Acer setzt beim Aspire S3 entweder auf eine SSD oder eine SSD plus großer Festplatte.
Ultrabooks: So sexy werden Notebooks
Auch Asus mischt bei den Ultrabooks mit: Hier das UX21.
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Das Asus UX21 ist superflach: Viel Platz für Anschlüsse bleibt da nicht.
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Das Asus UX21 besitzt ein 11,6-Zoll-Display mit 1366 x 768 Bildpunkten.
Ultrabooks: So sexy werden Notebooks
Auch bei den Ultrabooks von Asus kommt Aluminium als Gehäusematerial zum Einsatz.
Ultrabooks: So sexy werden Notebooks
Toshiba bringt zwei Ultrabooks auf den Markt: Das Satellite Z830 und das abgebildete Portégé Z830.
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Beide Toshiba-Ultrabooks besitzen ein 13,3 Zoll großes Display.
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Die Besonderheit: Die Displays sind entspiegelt.
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Die Ultrabooks von Toshiba sind nur 15,9 Millimeter hoch.
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In zwei Farben gibt es das Ultrabook Ideapad U300s von Lenovo.
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Für Tempo sorgen beim Ideapad U300s Intels Sandy-Bridge-Prozessoren und SSDs.
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Laut Lenovo ist das Ideapad U300s nur 14,9 Millimeter hoch.
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Das Display des Lenovo Ideapad U300s ist 13,3 Zoll groß.
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Lüftschlitze gibt es nur seitlich - die Unterseite des Lenovo Ideapad U300s wirkt wie aus einem Guss.
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So geht es mit den Ultrabooks weiter: Aus Sandy Bridge folgt Ivy Bridge, ehe mit Haswell eine neue CPU-Architektur in die Ultrabooks einzieht.