Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken

Freitag, 13.06.2008 | 15:55 von Bettina Künast

Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken

An dieser Stelle öffnen Sie bitte alle Klischee-Schubladen über Männer und Frauen, die Sie kennen, multiplizieren Sie mit Unendlich und erhalten den Inhalt dieses Films. Das man den Stoff „Männlein und Weiblein können weder mit- noch ohne einander“ prima umsetzen kann, zeigen Kino-Perlen wie „Harry und Sally“. Ein Sachbuch, das den Geschlechter-Konflikt unter anderem auf steinzeitliche Verhaltensmuster zurückführt, ergibt aber noch lange keine unterhaltsame Drehbuchvorlage oder gar eine filmreife Handlung. Und so erhebt sich dieser Film nie ironisch oder skeptisch über die in der Romanvorlage dargestellten tumben Geschlechterbilder. Zwischen Katrin und Jan (man beachte die kreative Namenswahl!) knistert soviel Erotik wie zwischen zwei Büchern, die nebeneinander in einem Regal verstauben.
Dass durchaus fähige Darsteller wie Jessica Schwarz, Benno Fürmann oder Uwe Ochsenknecht ihre kostbare Zeit mit den Dreharbeiten zu diesem Film verschwendet haben, bleibt uns völlig unverständlich.
Liebe Männer, schauen Sie Fußball! Liebe Frauen, kaufen Sie Handtaschen! Damit haben Sie Ihre naturgegebene Geschlechterrolle erfüllt und die Zeit nicht unnötig mit diesem Film verschwendet.

Freitag, 13.06.2008 | 15:55 von Bettina Künast
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