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Lohnt sich die 64-Bit-Architektur wirklich?

29.12.2009 | 12:23 Uhr |

32-Bit-Systeme sind bald Vergangenheit. Jetzt, wo 4 GB RAM Standard werden, ist die Grenze der 32-Bit-Architektur überschritten. Viele Hersteller bieten neue Notebooks und PCs nur noch mit 64-Bit-Windows an. Wenn Sie das Betriebssystem selbst installieren, haben Sie die Wahl. Denn 64 Bit hat Vorteile, aber auch (noch) Nachteile.

64 Bit: Das sind die Vorteile

1. Keine Grenze beim Arbeitsspeicher: Ein 64-Bit-System ist zukunftssicher – theoretisch adressiert es 2 hoch 64 Byte. Windows 7 Home Premium kann bis zu 16 GB RAM nutzen, die Version Professional, Ultimate oder Enterprise bis zu 192 GB RAM. Damit fällt die 4-GB-Grenze der 32-Bit-Systeme. Real nimmt ein 32 Bit-Windows sogar nur 3 bis 3,5 GB RAM zur Kenntnis – ein 64-Bit-Windows 7 ist also sinnvoll auf einem PC mit 4 GB RAM oder mehr – oder wenn so ein Ausbau geplant ist.

2. Höheres Tempo: Ein Win 7 64 Bit ist aufgrund der größeren Datenblöcke theoretisch schneller als die 32-Bit-Ausführung. Die Leistungsvorteile werden sich erst zeigen, wenn neben dem System auch die Anwendungen überwiegend als 64-Bit-Software vorliegen.

3. Mehr Sicherheit: Windows 7 mit 64 Bit akzeptiert ausschließlich signierte 64-Bit-Treiber, verzichtet auf das alte 16-Bit-Subsystem (DOS) und bietet per Patchguard-Kernelschutz und Hardware-gestützter DEP (Data Execution Prevention) zusätzliche Sicherheit.

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