65924

Von der RIAA erwischt: 12-Jährige musste Strafe zahlen

10.09.2003 | 13:20 Uhr |

Die RIAA hat am Montag die ersten Klagen gegen 261 Personen eingereicht, die im Internet illegal Musikdateien getauscht haben. Zu den Betroffenen dieser Klagewelle in den USA gehört die zwölfjährige Brianna LaHara aus New York. Gegen Zahlung einer Strafe in Höhe von 2000 Dollar und einem Schuldeingestädniss hat die Musikindustrie den Prozess gegen das Mädchen einstellen lassen. Zuvor mussten das Mädchen und seine Mutter noch eine Unterlassungserklärung unterschreiben.

Die RIAA hat am Montag die ersten Klagen gegen 261 Personen eingereicht, die im Internet illegal Musikdateien getauscht haben. Zu den Betroffenen dieser Klagewelle in den USA gehört die zwölfjährige Brianna LaHara aus New York. Gegen Zahlung einer Strafe in Höhe von 2000 Dollar und einem Schuldeingestädniss hat die Musikindustrie den Prozess gegen das Mädchen einstellen lassen. Zuvor mussten das Mädchen und seine Mutter noch eine Unterlassungserklärung unterschreiben.

"Was ich getan habe tut mir Leid. Ich liebe Musik und möchte den Künstlern, die ich liebe, nicht weh tun", zitiert Australia IT das Mädchen. Die 12-Jährige beteuert, dass sie sich nicht bewusst gewesen sei, dass sie etwas Unrechtes tat, weil sie zuvor knapp 30 US-Dollar für die Zugangssoftware zu ihrem Filesharing-Dienst gezahlt hatte.

Eigenen Angaben zufolge hat die RIAA mit anderen Angeklagten bereits ähnliche Vergleiche in Höhe von 3000 US-Dollar geschlossen. Die meisten der 261 betroffenen User würden allerdings nicht so "billig" davonkommen, denn die RIAA will künftig mehr als 3000 Dollar verlangen. Für jeden heruntergeladenen Song erlaubt das US-Urheberrechtsgesetz eine Strafe von bis zu je 150.000 Dollar.

US-Musikindustrie reicht wegen Musiktauschs Klagen ein (PC-WELT Online, 09.09.2003)

0 Kommentare zu diesem Artikel
65924