Leserwahl

Vodafone-Hotline-Service

Montag, 05.03.2012 | 08:35 von Daniel Behrens
Vodafone-Hotline
Vergrößern Vodafone-Hotline

Die Vodafone -Hotline ist nicht immer schnell und nur selten kompetent. Auch der E-Mail-Support verdient keinen Orden, wenn man nach unserer Umfrage geht. Insbesondere die Qualität der Antworten ist etwas gesunken.

Wartezeit in der Vodafone-Hotline
Bei der Vodafone-Hotline muss man manchmal lange warten: Nur jeder zweite gab zwar an, schon nach maximal vier Minuten einen Vodafone-Mitarbeiter an der Strippe gehabt zu haben. Letztes Jahr war der Wert mit 70 Prozent deutlich besser.

Qualität der Vodafone-Hotline
Mit den Antworten und Hilfestellungen der Arcor- und Vodafone-Hotline waren nur gut die Hälfte der Teilnehmer zufrieden (52 Prozent) - letztes Jahr waren es 49 Prozent. Dass die Hotline gar nicht weiterhelfen konnte, kam etwas seltener vor (20 Prozent statt 22 Prozent der Antworten in 2011).

E-Mail-Wartezeit
Innerhalb der ersten 12 Stunden bekamen nur ein knappes Drittel der Teilnehmer unserer Umfrage eine E-Mail-Antwort der Vodafone-Hotline. Nach 24 Stunden waren immerhin 49 Prozent der Anfragen beantwortet. Verglichen mit dem Vorjahr ist das etwas langsamer.

E-Mail-Qualität
Nur 35 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass ihnen die E-Mail-Antwort der Vodafone-Hotline gut oder sehr gut weitergeholfen haben. Jeder dritte fand die Antwort zumindest etwas hilfreich. Aber: Ein weiteres Drittel der Befragten bekam eine E-Mail, die keine Lösung für ihr Problem beinhaltete. Insgesamt eine leichte Qualitätsverschlechterung gegenüber 2011.

Behebung einer DSL-Störung
Im Falle einer Störung kann es bei Vodafone sehr schnell gehen: 43 Prozent der Befragten musste nur wenige Stunden auf eine Behebung warten. Nach spätestens 24 Stunden waren 66 Prozent der Teilnehmer wieder online. 17 Prozent mussten länger als 3 Tage ohne Internet auskommen. Gegenüber dem Vorjahr schneidet Vodafone in dieser Disziplin etwas schlechter ab.

Technische Vodafone-Hotline: 0800/1721212 (kostenlos)
Bestandskunden-E-Mail-Kontakt: Über Kontakt-Formular

Montag, 05.03.2012 | 08:35 von Daniel Behrens
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (10)
  • kalweit 13:18 | 21.03.2012

    Zitat: deoroller
    Man könnte auch die Netzinfrastruktur ausgliedern, so dass dann jeder Provider die gleichen Chancen hat.
    Das war ja von Anfang an nicht gewollt. Gleiches gilt für Strom, Gas und Schiene.

    Antwort schreiben
  • deoroller 13:12 | 21.03.2012

    Man könnte auch die Netzinfrastruktur ausgliedern, so dass dann jeder Provider die gleichen Chancen hat. Das Problem gibt es seit der Privatisierung der Bundespost. Fordern ist immer gut, aber wer macht es, entschädigt und es gibt dann auch wieder eine schicke neue [lt]Amt[/lt] Agentur mit [lt]Minister[/lt] Präsidenten. http://www.computerwoche.de/heftarchiv/1998/19/1087645/[/url :zzz:

    Antwort schreiben
  • kalweit 12:54 | 21.03.2012

    Zitat: Kantiran
    Was glaubst Du, was das kosten würde, wobei die Kunden eh nicht bereit wären, dann einen höheren Monatsbetrag zu berappen.
    Genau, und deswegen sollen die Provider, die in eigene Leitungen investiert haben, diese - am besten kostenlos - den Mitbewerbern samt kompletten Support überlassen, damit die dann mit Billigpreisen die Kunden abwerben können. :spitze:

    Antwort schreiben
  • Kantiran 11:56 | 21.03.2012

    Zitat: kalweit
    Das ist doch völlig in Ordnung. Die Provider könnten sich ja ein eigenes Leitungsnetz aufbauen und die Kosten auf ihre Kunden umlegen.
    Ach? Wie soll das gehen? Soll jetzt JEDER Telekommitbewerber ohne eigenes Leitungsnetz für ihre Neukunden die Straßen aufreissen und JEDER von denen seine eigene Telefonverbindungsleitung (vom eigenen, potentiellen Kunden bis zum eigenen "NEU" zu bauenden Outdoor/DSLAM) verlegen? Was glaubst Du, was das kosten würde, wobei die Kunden eh nicht bereit wären, dann einen höheren Monatsbetrag zu berappen. Was ist, wenn ein Kunde wechselt? Dann soll der Neue für den wohl ebenfalls wieder eine neue Leitung legen oder wie stellst Du Dir das vor? Das sich die Telekom Mitbewerber (die untereinander Konkurenten sind) zusammentun und ein eigenes Leitungsnetz aufbauen, kannst Du vergessen. Wie sind denn die Kunden bezüglich "monatliche Kosten" gestrickt? Richtig, sie schauen nur auf den Preis, der Anbieter ist den meisten eh vollkommen egal. An einen Provider für mind. 24 Monate binden, weil die Provider nur dann die Kosten wieder einspielen, und eventuell auch Gewinn machen können? Lehnen solche "je billiger desto lieber" ebenfalls ab. Ob in dem gebuchten Tarif "kostenlose Provider Zugaben" enthalten sind, spielt fü diese nur eine untergeordnete Rolle. Die meisten wissen ja nicht mal, was so alles in Ihrem gebuchten Tarif enthalten ist. Aber: Darum geht es bei dem PC-WELT Provider Service Test auch gar nicht. Ich wollte lediglich darstellen, dass die Tester so einige Sachen bezüglich "was dem Telekom Mitbewerb bei Störungen" möglich ist und was nicht, nicht bedacht haben.

    Antwort schreiben
  • kalweit 19:09 | 20.03.2012

    Zitat: Kantiran
    Der Provider, und alle anderen Telekom Mitbewerber ohne eigenes Leitungsnetz ebenfalls, sind auf gedeih und verderb auf die Telekom (deren Niederlassungen und Techniker) angewiesen.
    Das ist doch völlig in Ordnung. Die Provider könnten sich ja ein eigenes Leitungsnetz aufbauen und die Kosten auf ihre Kunden umlegen.

    Antwort schreiben
158568