Nach dem durch und durch lächerlichen "Viva Pinata: Party Animals" hat es niemand mehr für möglich gehalten, dass Microsoft jemals noch einen anständigen Ableger seiner "Viva Pinata"-Reihe herstellen würde. Kein Wunder also, dass "Trouble in Paradise" von Beginn an als ein weiterer, herz- und substanzloser, billiger Kassenfüller gehandelt wurde. Doch es stellte sich heraus, dass dieser Ableger von 2008 mindestens so liebenswert und witzig ist, wie es das allererste "Pinata"-Game war - nur leider hat es kaum jemand mitbekommen!
"Trouble in Paradise" beauftragt Sie erneut mit dem Mikro-Management eines kleinen Gartens, der mit entzückenden, niedlichen mexikanischen Spielzeugen gefüllt ist: den Pinatas. Es gibt über 100 verschiedene Pinatas, mit denen Sie interagieren dürfen, darunter 30 völlig neue Spezies. Obwohl "Trouble in Paradise" bei den Kritikern eher positiv abgeschnitten hat, schaffte es der Titel nie auf einen hohen Platz in den Verkaufscharts. Wohl nicht wegen seines Gameplays, sondern weil andere, große Titel ihm die Schau gestohlen haben.
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