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Vista optimal einrichten

Vista ist schnell installiert - wenn Hard- und Software mitmachen. Und auch neben XP oder Linux macht es eine gute Figur. Wir zeigen, wie die Neu- und Parallelinstallation läuft.

Von Thorsten Eggeling und David Wolski

Wer jetzt einen neuen PC kauft, bekommt Vista ohnehin fast immer gleich dazu – und falls noch Windows XP im Paket steckt, boten die meisten Hersteller bis vor Kurzem ein kostenloses „Express-Update“ an. Manche Anwender wollen zwar umsteigen, ihren PC aber nicht gleich aufs Altenteil schicken. Ihnen stellt sich zunächst die Frage, ob eine Aktualisierung des bisherigen Systems sinnvoll und möglich ist. Und vorsichtige Nutzer schließlich werden Vista erst einmal parallel zu XP oder einem anderen bisher verwendeten System einrichten. Schließlich lässt sich nicht genau sagen, ob die komplette Hard- und Software tatsächlich problemlos unter Vista laufen wird.

Um alle diese Bedürfnisse abzudecken, bietet unser Beitrag nicht nur Tipps, wie Sie Vista als alleiniges Betriebssystem auf einer leeren Platte einrichten. Wir zeigen auch, was Sie beim Upgrade von XP beachten sollten und wie eine Vista-Installation parallel zu XP und/oder Linux klappt. Und wir sagen Ihnen, wie Sie das System wieder loswerden, wenn Sie es doch nicht haben wollen.

Unsere Tests haben wir übrigens mit der MSDN-Version von Windows Vista durchgeführt. Sie ist wie die Retail- und die System-Builder-Version eine der Distributionsvarianten, die Microsoft anbietet. Die Versionen können sich untereinander etwas unterscheiden. Am Funktionsumfang wird sich nichts mehr ändern.

Als Windows XP herauskam, gab es davon zwei Versionen: XP Home für den Endanwender und das teurere XP Professional für den Unternehmenseinsatz. Später kam die Windows Media Center Edition hinzu, die technisch gesehen zwischen den beiden Varianten liegt und zusätzlich eine Multimedia-Oberfläche bietet.

Windows Vista gibt es gleich zu Anfang in fünf Geschmacksrichtungen. Für den privaten Anwender sind Home Basic und Home Premium gedacht. Die zweite Fassung ist nur um wenige Euro teurer und entspricht in etwa der bisherigen Media Center Edition. Wer Netzwerkzugriff auf Windows-Server-Domänen, Fernwartungs-Tools und eine fein abstimmbare Zuweisung von Benutzerrechten benötigt, der greift zu Vista Business oder Enterprise. Vista Ultimate schließlich vereint fast alle Funktionen der anderen Varianten – und ist dafür auch mehr als doppelt so teuer wie Home Basic.

Eine Übersicht inklusive Preisangaben und Vergleich der Funktionen finden Sie auf unserer Website.


Unsere Empfehlung: Für einen Großteil der Anwender dürfte Windows Vista Home Premium die beste Wahl sein. Für etwa 187 Euro (Upgrade 124 Euro) erhalten Sie hier am meisten fürs Geld.

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