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Vista: Systembremsen lösen

22.08.2007 | 08:48 Uhr |

Auch bei Vista bleiben Optimierungswünsche offen. Analog zu Windows XP lässt sich das System mit den richtigen Tricks und Kniffen mit mehr Leistung versehen. Wir haben für Sie eine nützliche Auswahl zusammengestellt.

Nach der Installation von Vista ist der PC noch nicht optimal an Ihre Arbeitsweise angepasst. Beispielsweise kann es erforderlich sein, eine höhere Bildschirmauflösung, individuelle Desktop-Einstellungen und eine höhere Bildwiederholfrequenz zu wählen oder die Reaktionsgeschwindigkeit der Maus und der Tastatur anzupassen. Nicht zuletzt gilt es noch den angeschlossenen Drucker zu konfigurieren.

Das Installationsprogramm von Vista stellt die Bildschirmanzeigevorgaben normalerweise bereits optimal ein. Eine Anpassung der Anzeigeparameter kann sich jedoch lohnen: Manchmal beherrschen Monitor und Grafikkarte noch höhere Auflösungen, gelegentlich ist die eingestellte Auflösung zu hoch für den persönlichen Geschmack, manchmal flimmert die Anzeige bei längerem Betrieb, und hin und wieder erkennt das Setup die Grafikkarte nicht richtig und wählt die Standard-VGA-Anzeige.
Ist das bei Ihnen der Fall, dann klicken Sie im Begrüßungscenter erst auf „Alle <x> Elemente anzeigen“ und dann doppelt auf „Windows anpassen“. Alternativ können Sie auch mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle auf dem Desktop klicken und den Befehl „Anpassen“ auswählen. Klicken Sie im Anschluss auf „Anzeige“.

Wählen Sie die höchstmögliche „Farbtiefe“ aus. Bei „Höchste (32 Bit)“ erhalten Sie eine fotorealistische Desktop-Darstellung, bei niedrigerer Farbtiefe kann es zu Farbverfälschungen kommen. Ziehen Sie außerdem den Schieberegler unter „Auflösung“ nach rechts, um eine höhere Auflösung einzustellen. Falls Sie nicht genau wissen, welche Auflösungen Ihre Grafikkarte und Ihr Bildschirm unterstützen, sehen Sie in der Dokumentation dazu nach.
Wenn Ihr Bildschirm flimmert, klicken Sie auf „Erweiterte Einstellungen“ und wählen auf der Registerkarte „Monitor“ eine höhere „Bildschirmaktualisierungsrate“ aus. Doch Vorsicht: Eine zu hohe Bildwiederholfrequenz ist schädlich für den Monitor, ebenso eine zu hohe Auflösung. Schlagen Sie daher im Handbuch nach, welche Wiederholrate („Refresh Rate“) das Gerät beherrscht.

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