XP- & Vista-Sicherheit
10 Tipps für ein sicheres System
Wenn Sie auf Ihrem System als Admin arbeiten, verfügen alle Programme die Sie aufrufen ebenfalls über Admin-Rechte. Zumindest den Browser sollten Sie aus Sicherheitsgründen nur mit eingeschränkten Rechten betreiben. Dazu legen Sie über die „Systemsteuerung“ ein neues eingeschränktes Benutzerkonto an und vergeben dafür ein Kennwort. Mit pcwRunAs legen Sie sich daraufhin einen Link auf dem Desktop an, über den Sie Ihren Browser mit minimalen Rechten betreiben können.
Damit Ihr System immer auf dem neuesten Sicherheits-Stand ist, kontrollieren Sie in der Systemsteuerung, ob die automatischen Updates aktiv sind. Zusätzlich dazu sollten Sie sich mit dem pcwUltimateLoader auch noch ein Archiv mit den Setup-Dateien aller relevanten Sicherheitsupdate anlegen.
Auch Software enthält Sicherheitslücken die ebenso fatale Folgen für Ihr System haben können. Achten Sie deshalb auch darauf, dass die installierte Software auf Ihrem System möglichst aktuell ist. Damit Sie das nicht händisch für jedes Programm machen müssen, nutzen Sie am besten die Software Updatestar
Zur Grundausstattung jedes Systems gehört ein Viren-Wächter. Solche Programme sollten aber nicht nur als „Problemlöser“ eingesetzt werden, wenn das System bereits infiziert wurde. Idealerweise dienen sie besser als Frühwarnsystem, damit es erst garnicht zu Infektion kommt. Einen guten und zudem kostenlosen Viren-Wächter bekommen Sie mit Avira Antivir
Die Browser-Erweiterung „Web of Trust“ (WOT) agiert wie ein Frühwarnsystem für Surfer. Grün bedeutet, die Seite birgt keine Gefahr. Bei rot sollten Sie draußen bleiben. Wird hingegen gelb angezeigt, dann fahren Sie mit der Maus über das WOT-Symbol und erhalten als Entscheidungshilfe die „Scorecard“ der Seite.
HTML-Mails können - genau wie Web-Seiten - von Hackern speziell präpariert werden, damit Schadcode auf Ihrem System ausgeführt wird. Wenn Sie sich Mails als reinen Text anzeigen lassen, besteht dieses Risiko nicht.
Nicht jede Freeware im Netz hält was sie verspricht. Manche ist schlecht programmiert und macht dadurch Ihr System unsicher und manche enthält bereits Add- und Spyware. Laden Sie Software deshalb nur aus vertrauenswürdigen Quellen herunter, etwa von .
Das wichtigste, was Sie zum Schutz Ihres WLAN-Netzes beitragen können, ist es zu verschlüsseln. Dabei sollten Sie die Verschlüsselung zunächst bei Ihrem Router über eine Kabel-Verbindung konfigurieren. Dann reißt die WLAN-Verbindung ab. Daraufhin stellen Sie dort exakt dieselbe Verschlüsselungsart für Ihren WLAN-Adapter ein und bauen die Verschlüsselte Verbindung wieder auf. Sie sollten Ihr WLAN jedoch keinesfalls mit dem recht unsicheren WEP-Verfahren verschlüsseln. Besser sind WPA (Wi-Fi Protected Access) oder WPA2 mit einem sicheren Kennwort.
Aktivieren Sie zunächst die Firewall auf Ihrem Router. Ändern Sie dann das Standard-Kennwort des Routers um Ihre DNS-Einstellungen zu schützen. Wenn Sie eine URL eingeben dann übersetzt ein DNS-Server diesen Namen in die Ziel-IP-Adresse. Ihr Router nutzt dabei die DNS-Server die Ihr Provider hinterlegt hat. Ändert etwa eine Malware die DNS-Konfiguration, könnte es passieren, dass Sie beim surfen etwa unbemerkt auf Phishing-Seiten umgelenkt werden.
Schützen Sie Ihre Online-Identitäten (Banking, Paypal, ebay, Amazon...) durch unterschiedliche, sichere Kennwörter und ändern Sie sie regelmäßig. Damit Sie sich die Kennwörter nicht alle merken müssen, speichern Sie sie am besten in einer verschlüsselten Kennwort-Datenbank wie Keypass


