Der Schutzwall in Windows Vista verfügt über die gleichen Grundfunktionen wie der von XP. Sie finden diese in der Systemsteuerung unter "Sicherheit, Windows-Firewall, Einstellungen ändern". Verschiedene Zusatzfunktionen, auf die Sie mittels sogenannter Snap-Ins in der Microsoft Management Console (MMC) zugreifen, bringen aber deutlich mehr Schutz. Und so gelangen Sie zu diesen: Drücken Sie die Tastenkombination Windowstaste+R, geben Sie "mmc" ein und bestätigen Sie per OK. Eventuell müssen Sie das Öffnen der Microsoft Management Console mit "Fortsetzen" bestätigen.
In der MMC klicken Sie auf die Option "Datei, Snap-In hinzufügen, entfernen". Suchen Sie im Fenster "Verfügbare Snap-Ins" nach der Windows-Firewall. Markieren Sie diese und greifen Sie zu "Hinzufügen". Danach erscheint die Firewall unter den "Ausgewählten Snap-Ins". Bevor diese endgültig hinzugefügt wird, müssen Sie per "Fertig stellen" bestätigen. Schließen Sie das Fenster via OK.
Grundkonfiguration: Der Vista-Schutzschild unterscheidet zwischen drei verschiedenen Profilen und agiert unterschiedlich, je nachdem ob der Rechner via Heimnetzwerk oder über einen öffentlichen Hotspot aufs Internet zugreift. Um die nötigen Einstellungen vorzunehmen, rechtsklicken Sie auf "Windows Firewall" und wählen "Eigenschaften". Die Registerkarte "Domänenprofil" ist nur für Anwender wichtig, die sich regelmäßig ins Netzwerk einer Firma einloggen. Fragen Sie in diesem Fall den IT-Verantwortlichen in Ihrem Unternehmen, was Sie dort einstellen sollen.
Die Menüoptionen "Privates" und "Öffentliches Profil": Schalten Sie für diese beiden Profile die Firewall unbedingt ein und blockieren Sie die eingehenden Verbindungen. In der Registerkarte "öffentliches Profil" sollten Sie die ausgehenden Verbindungen ebenfalls sperren. So ist das Surfen in einem öffentlichen und damit ungeschützten Netzwerk wesentlich sicherer.
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