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Alte PCs in virtuellen PCs weiterleben lassen

22.02.2015 | 09:09 Uhr |

Werfen Sie Ihr bisheriges Windows nach einem Upgrade nicht weg, sondern nutzen Sie es in einer virtuellen Maschine weiter. Mithilfe der richtigen Tools ist die Konvertierung schnell erledigt.

Wer ein System-Upgrade durchführt oder mit einer Neuinstallation auf ein neues Betriebssystem umsteigt, der weiß nie genau, was ihn im Anschluss daran erwartet. Es ist nicht sichergestellt, dass wirklich sämtliche persönliche Daten den Weg ins neue System finden und die bislang verwendeten Programme tatsächlich problemlos laufen.

Zur Vorbeugung bietet es sich an, das bisherige System vor einem Upgrade oder einer Neuinstallation in eine virtuelle Maschine zu überführen. Bei Bedarf starten Sie diese unter dem neuen System einfach in Virtualbox oder Vmware Player. Hier stehen Ihnen dann alle bisherigen Anwendungen zur Verfügung. Zugleich erhalten Sie damit ein Backup, aus dem sich jederzeit Dateien extrahieren lassen. Dieses Umwandlungsverfahren wird als P2V (Physicalto-Virtual) bezeichnet, und der Weg zurück als V2P (Virtual-to-Physical). Wer das Format einer virtuellen Maschine für eine andere Software konvertieren will, zum Beispiel von Vmware nach Virtualbox, benötigt dagegen V2V (Virtual- to-Virtual). Der Artikel stellt mehrere Software- Lösungen vor, die sich dafür eignen.

Hinweis: Ein virtualisiertes Windows muss aufgrund der geänderten Hardware neu aktiviert werden. Die Tools in diesem Artikel erwarten eine Standard-Windows-Installation auf der primären Festplatte des Rechners. Besondere Konfigurationen wie Multiboot-Systeme, Raid-Installationen, dynamische Datenträger, GPT-Partitionen und Uefi-Systeme bedürfen in der Regel einer besonderen Behandlung. Hinweise dazu finden Sie in der Dokumentation zum jeweiligen Produkt.

1. Windows-System für die Konvertierung vorbereiten

Beim Umwandeln eines Systems in eine virtuelle Maschine müssen große Datenmengen bewegt werden, was entsprechend viel Zeit in Anspruch nimmt. Um den Vorgang zu beschleunigen, sollten Sie vorher gründlich aufräumen. Insbesondere die Temp-Verzeichnisse sollten Sie leeren und auch die Inhalte im Papierkorb sollten Sie endgültig von der Festplatte entfernen. Löschen und de-installieren Sie alles, was Sie nicht benötigen. Umfangreiche Video- oder Musiksammlungen verschieben Sie beispielsweise auf eine externe Festplatte. Das Dateisystem sollte fehlerfrei und defragmentiert sein. Klicken Sie die Systemfestplatte im Windows-Explorer mit der rechten Maustaste an, wählen Sie dann „Eigenschaften“ und gehen Sie auf die Registerkarte „Extras“ (Windows XP) oder „Tools“ (Windows 7/8). Starten Sie anschließend die Fehlerüberprüfung und danach die Defragmentierung.

Bitte unbedingt beachten: Verwenden Sie das ursprüngliche und das virtualisierte Windows nicht ohne Anpassungen in den Netzwerkeinstellungen gleichzeitig im Netzwerk. Denn die identischen Netzwerknamen und Nutzer-IDs führen sonst unweigerlich zu Konflikten.

Vmware Vcenter Converter: Als Zielformat bietet Ihnen das kostenlose Vmware-Tool unter anderem Vmware Player 6.0.x an. Die konvertierte Windows-Installation ist im Player sofort einsatzbereit.
Vergrößern Vmware Vcenter Converter: Als Zielformat bietet Ihnen das kostenlose Vmware-Tool unter anderem Vmware Player 6.0.x an. Die konvertierte Windows-Installation ist im Player sofort einsatzbereit.

2. P2V mit dem Vmware Vcenter Converter Standalone

Vmware Vcenter Converter Standalone kann Windows- und Linux-Systeme in virtuelle Maschinen umwandeln. Unterstützt werden Windows XP bis Windows 8. Als Zielsystem lassen sich die Vmware Workstation oder der kostenlose Vmware Player auswählen. Das Vmware-Tool eignet sich besonders gut für die Konvertierung von Windows XP, weil es gleich die erforderlichen Treiber in das konvertierte System injiziert. Zusätzlich lassen sich ältere virtuelle Vmware-Maschinenformate in neue umwandeln. Auch eine Konvertierung von Drittanbieter-Formaten wie Microsoft Virtual Server und Virtual PC sowie Acronis True Image in Vmware-Formate ist möglich.

Schritt 1: Installieren Sie Vmware Vcenter Converter Standalone. Folgen Sie dabei den Anweisungen. Für den Download ist eine vorherige Registrierung bei Vmware notwendig. Starten Sie das Tool.

Schritt 2: Klicken Sie auf „Convert Machine“. Hinter „Select source type:“ belassen Sie die Voreinstellung „Powered-on machine“. Wählen Sie die Option „This local machine“ und klicken Sie auf „Next“. Hinter „Select destination type:“ stellen Sie „VMware Workstation or other VMware virtual machine“ ein, und hinter „Select VMware product:“ wählen Sie beispielsweise „VMware Player 6.0.x“. Hinter „Name:“ tippen Sie eine aussagekräftige Bezeichnung ein. Unter „Select a location for the virtual machine“ wählen Sie dann über „Browse“ den Zielort für die neue virtuelle Maschine aus. Hierbei kann es sich um ein Netzwerklaufwerk, eine zweite Festplatte oder die Systemfestplatte handeln. Der Vmware-Converter erzeugt standardmäßig eine dynamische virtuelle Festplatte, die genauso groß ist wie die Systemfestplatte. Diese belegt jedoch nur so viel Platz, wie sich Daten darin befinden. Im Zielverzeichnis benötigen Sie also lediglich eine Kapazität, die etwa dem belegten Speicher auf der Quellfestplatte entspricht. Klicken Sie auf „Next“.

Schritt 3: Sie sehen jetzt eine Übersicht mit Konvertierungsoptionen. Bei Bedarf können Sie hier etwa bei „Data to Copy“ eine andere Größe für die virtuelle Festplatte angeben. Die meisten Optionen, beispielsweise unter „Devices“ und „Networks“, beziehen sich auf die Einstellungen für die virtuelle Maschine und lassen sich auch nachträglich ändern. Klicken Sie auf „Next“ und danach auf „Finish“.

Vmware-Converter beginnt nun mit der Konvertierung, was je nach Größe des Dateisystems einige Zeit dauern kann. Im Zielverzeichnis liegt dann eine VMX-Datei, die sich im neu installierten System per Doppelklick in Vmware Player starten lässt. Die größere Datei mit der VMDK-Endung ist die virtuelle Festplatte. Tipp: Sie können jederzeit von Vmware Player auf Virtualbox umsteigen, da Virtualbox auch virtuelle Festplatten im VMDK-Format nutzen kann. Wird eine VHD-Datei benötigt, wandeln Sie die VMDK-Datei mit Vmdk2vhd um.

Einzelner Anwendungen virtualisieren - so geht's

V2P - Virtuelle Maschine auf die Festplatte kopieren

Der Weg zurück vom virtuellen System zur echten Festplatte ist aufwendig. Für Privatanwender gibt es dafür nach unserem Kenntnisstand kein kostenloses und leicht bedienbares Tool. Wie bei einem realen PC können Sie aber die virtuelle Festplatte auf eine physische Festplatte klonen (V2P). Das geht am einfachsten mit Vmware Player. Schließen Sie die Festplatte, auf die Sie das System kopieren möchten, über USB an oder bauen Sie sie in den PC ein.

In Vmware Player gehen Sie auf „Edit virtual machine Settings“ und unter „Device“ auf „Hard Disk“. Klicken Sie auf „Add“. Folgen Sie den Anweisungen des Assistenten. Im Dialog „Select a Physical Disk“ wählen Sie unter „Device“ den gewünschten Datenträger. Die richtige Gerätebezeichnung („PhysicalDiscX“) finden Sie über die Datenträgerverwaltung heraus (Win-R und „diskmgmt.msc“). Binden Sie die ISO-Datei von Clonezilla als virtuelles CD-Laufwerk ein, booten Sie das System und starten Sie Clonezilla . Wählen Sie „device-device“, „Beginner“ und „disk-to-local disk“. Wählen Sie anschließend die virtuelle Festplatte mit dem Betriebssystem („sda“) und die Zielfestplatte („sdb“) aus. Folgen Sie den weiteren Anweisungen des Assistenten.

Der beschriebene Weg sollte problemlos funktionieren, wenn Sie die Festplatte in dem PC verwenden, auf dem das System bereits vorher installiert war. Auf anderer Hardware kann der Versuch aber mit einem Bluescreen und Stopp-Fehler 0x0000007B enden. Das System findet dann mangels Treiber die Festplatte nicht. Für diesen Fall gibt es eine Lösung, die allerdings relativ kompliziert ist: Sie integrieren die nötigen Treiber vorab in die VHD-Datei der virtuellen Maschine wie hier beschrieben. Danach klonen Sie das virtuelle System erneut auf die Festplatte.

3. P2V: Konvertierung mit Citrix Xenconvert

Citrix Xenconvert unterstützt Windows XP, Vista und 7. Das Tool erlaubt die Konvertierung in das VHD- (Virtual-Hard-Disk) und OVF-Format (Open Virtualization Format). Letzteres eignet sich allerdings lediglich zum direkten Import in Citrix Xenserver , einen Open-Source-Virtualisierungsserver. Die erzeugten VHD-Dateien können aber auch in Virtualbox verwendet werden. Bei unseren Tests funktioniert dies jedoch nur bei Windows 7 zuverlässig. Die virtuelle Maschine mit Windows XP startet nicht.

Schritt 1: Citrix Xenconvert benötigt zum Betrieb die Microsoft-.Net-Laufzeitumgebung ab Version 4, die Sie unter Windows XP, Vista und 7 selbst installieren müssen. Bei Windows 8 ist es schon dabei. Installieren Sie die für Ihr System passende Version von Citrix Xenconvert mit 32 oder 64 Bit.

Schritt 2: Starten Sie als Nächstes Citrix Xenconvert. Wählen Sie im Anschluss daran hinter „From:“ den Eintrag „This Machine“, und unter „To“ stellen Sie als Format „XenServer Virtual Hard Disk (VHD)“ ein. Klicken Sie auf „Next“.

Schritt 3: Prüfen Sie jetzt, ob unter „Source Volume“ die Systemfestplatte eingetragen ist und korrigieren Sie die Einstellung gegebenenfalls. Unter „Destination Volume“ haben Sie zudem die Möglichkeit, bei Bedarf in der Spalte „Free Space“ die Größe der virtuellen Festplatte zu ändern. Klicken Sie auf „Next“.

Schritt 4: Wählen Sie über die erste Schaltfläche „Browse“ den Zielordner für die Dateien aus. Dieser kann auf der Systemfestplatte oder einer zweiten Festplatte liegen. Wenn Sie ein Netzwerklaufwerk verwenden wollen, müssen Sie der Freigabe vorher einen Laufwerksbuchstaben zuweisen. Klicken Sie auf „Next“, tippen Sie als Nächstes eine Bezeichnung für die neue virtuelle Maschine ein, klicken Sie auf „Next“ und abschließend dann noch auf „Convert“. Im Zielverzeichnis liegt nachfolgend eine VHD-Datei, die Sie in Virtualbox verwenden können (siehe dazu Punkt 5).

Hyper-V konfigurieren: Ein Assistent hilft Ihnen dabei, eine virtuelle Maschine zu erstellen. Geben Sie hier die zuvor beispielsweise mit Disk2vhd erstellte virtuelle Festplatte an.
Vergrößern Hyper-V konfigurieren: Ein Assistent hilft Ihnen dabei, eine virtuelle Maschine zu erstellen. Geben Sie hier die zuvor beispielsweise mit Disk2vhd erstellte virtuelle Festplatte an.

4. P2V: VHD-Datei mit Disk2vhd erstellen

Das kostenlose Microsoft-Tool Disk2vhd überführt den Inhalt einer Festplatte in eine VHD-Datei. Das Programm läuft auf allen Windows-Versionen von Windows XP bis 8.1.1. Die produzierten VHD-Dateien eignen sich sowohl für Virtualbox als auch für Microsofts Virtual PC 2007 und Hyper-V (Windows 8).

Die Bedienung von Disk2vhd ist äußerst simpel: Starten Sie das Tool und wählen Sie alle Partitionen der Systemfestplatte aus. In der Regel hat Disk2vhd diese schon automatisch erkannt und ein Häkchen davor gesetzt. Geben Sie hinter „VHD File name:“ über die Schaltfläche „...“ den Speicherort und den Name der neuen VHD-Datei an. Für den Fall, dass Sie Hyper-V verwenden möchten, setzen Sie ein Häkchen vor „Use Vhdx“. Für Virtual PC setzen Sie ein Häkchen bei „Prepare for use in Virtual PC“. Die maximale Dateigröße ist hier allerdings auf 127 GB begrenzt. Klicken Sie zum Abschluss auf „Create“.

Mit dem Gratis-Tool Disk2vhd können Sie über eine grafische Oberfläche per Mausklick ein Image von physischen Festplatten erstellen. Der PC kann dabei problemlos weiterlaufen, der Image-Prozess findet im Hintergrund statt.
Vergrößern Mit dem Gratis-Tool Disk2vhd können Sie über eine grafische Oberfläche per Mausklick ein Image von physischen Festplatten erstellen. Der PC kann dabei problemlos weiterlaufen, der Image-Prozess findet im Hintergrund statt.

5. Virtuelle Maschine in Virtualbox erstellen

Starten Sie Virtualbox und gehen Sie auf „Maschine > Neu“. Tippen Sie hinter „Name:“ eine Bezeichnung für die virtuelle Maschine ein. Hinter „Typ:“ stellen Sie „Microsoft Windows“ ein und hinter „Version:“ wählen Sie das Betriebssystem, etwa „Windows XP (32 Bit)“ oder „Windows 7 (64 Bit)“. Klicken Sie auf „Weiter“. Übernehmen Sie die voreingestellte Größe des Hauptspeichers mit „Weiter“ oder konfigurieren Sie mehr Speicher, wenn Ihr Rechner über ausreichend viel RAM verfügt. Im Fenster „Festplatte“ wählen Sie nun die Option „Vorhandene Festplatte verwenden“ aus sowie über das Ordnersymbol die unter Punkt 2, 3 oder 4 erzeugte VMDK-beziehungsweise VHD-Datei. Danach klicken Sie auf „Erzeugen“.

Passen Sie anschließend die Konfiguration der virtuellen Maschine an. Hierzu klicken Sie im rechten Teil des Programmfensters auf den Eintrag „System“. Wenn Sie Windows XP virtualisiert haben, setzen Sie ein Häkchen vor „IOAPIC verwenden“ auf der Registerkarte „Hauptplatine“. Sollte das System nicht starten, setzen Sie außerdem ein Häkchen vor „PAE/NX aktivieren“ auf der Registerkarte „Prozessor“. Wenn Sie über das Netzwerk vom Gast- auf das Host-System zugreifen möchten, gehen Sie auf „Netzwerk“ und wählen hinter „Angeschlossen an:“ den Eintrag „Netzwerkbrücke“. Die Voreinstellung „NAT“ ermöglicht lediglich den gemeinsamen Internetzugriff.

Tipps zu VMWare Player und Workstation

6. Virtuelle Maschine in Hyper-V erstellen

Windows 8 Professional (64 Bit) enthält bereits eine eigene Virtualisierungslösung mit dem Namen Hyper-V . In der Standardversion von Windows 8 ist Hyper-V nicht enthalten. Hyper-V lässt sich übrigens nicht zusammen mit anderer Virtualisierungs-Software auf demselben Rechner verwenden. Installieren Sie Virtualbox oder Vmware Player.

Zur Installation von Hyper-V gehen Sie in der Systemsteuerung auf „Programme“ und klicken auf „Windows-Features aktivieren oder deaktivieren“. Setzen Sie nun ein Häkchen vor „Hyper-V“ und klicken Sie auf „OK“. Anschließend starten Sie den Hyper-V-Manager mit einem Klick auf die gleichnamige Kachel.

Netzwerk konfigurieren: Klicken Sie im linken Teil des Fensters auf den Namen des virtuellen Computers. Dieser ist identisch mit dem Computernamen des PCs. Wenn Sie das Netzwerk im Gastsystem benutzen wollen, klicken Sie rechts unter „Aktionen“ auf „Manager für virtuelle Switches“. Wählen Sie „Extern“, wenn Sie auch die Verbindung zum lokalen Netzwerk erlauben möchten. Klicken Sie auf „Virtuellen Switch erstellen“. Tragen Sie einen Namen ein, etwa „Virtueller Switch 1“, wählen Sie unter „Externes Netzwerk“ Ihre Netzwerkkarte aus und klicken Sie auf „OK“.

Anstatt Windows dafür mühsam komplett neu aufzusetzen, klonen Sie mit Paragon Go Virtual 14 einfach Ihren Arbeitsrechner 1:1 als virtuellen PC. Die Software kopiert eine Festplatte im laufenden Betrieb.
Vergrößern Anstatt Windows dafür mühsam komplett neu aufzusetzen, klonen Sie mit Paragon Go Virtual 14 einfach Ihren Arbeitsrechner 1:1 als virtuellen PC. Die Software kopiert eine Festplatte im laufenden Betrieb.

Virtuellen PC einrichten: Gehen Sie auf „Aktion > Neu > Virtueller Computer“. Folgen Sie den Anweisungen des Assistenten. Sie müssen dabei die Größe des Arbeitsspeichers festlegen und den zuvor angelegten virtuellen Switch hinter „Verbindung“ angeben. Im Fenster „Virtuelle Festplatte einbinden“ aktivieren Sie als Nächstes die Option „Vorhandene virtuelle Festplatte verwenden“ und wählen daraufhin über die Schaltfläche „Durchsuchen“ die unter Punkt 3 erstellte VHD-Datei oder die unter Punkt 4 erstellte VHDX-Datei aus.

Nach Abschluss des Assistenten wählen Sie den virtuellen Computer im mittleren Fensterteil per Doppelklick und klicken danach in der Symbolleiste des neuen Fensters auf „Starten“. Im Fenster eines virtuellen XP-Systems ist der Mauszeiger gefangen, Sie geben ihn mit der Tastenkombination Strg-Alt-Pfeil-links wieder frei. Zur Optimierung gehen Sie auf „Aktion > Installationsdatenträger für Integrationsdienste einlegen“. Installieren Sie die Integrationsdienste vom virtuellen CD-Laufwerk. Bei Windows 7 und 8 sind die Dienste schon enthalten, können jedoch bei Bedarf über den „Installationsdatenträger“ aktualisiert werden.

Paragon Go Virtual Echter PC als virtueller Gast

Mit Go Virtual 14 klonen Sie Ihren Arbeitsrechner 1:1 als virtuellen PC. Die Software kopiert eine Festplatte im laufenden Betrieb – so lässt sich Ihr eingerichteter Windows-PC ohne einen Neustart und ohne Arbeitsunterbrechung zu einem virtuellen PC migrieren.

Das Klonen eines Windows-PCs in ein virtuelles 1:1-Abbild ist dank des Assistenten von Go Virtual 14 (30 Euro) schnell erledigt. Unterstützt werden Windows 8.1, 8, 7, Vista, XP Professional und XP Home. Go Virtual passt das Betriebssystem an die virtuelle Hardware an, sodass die virtuelle Maschine anschließend bootet. Nach der Installation und dem Start von Go Virtual landen Sie im Assistenten-Dialog. Hier klicken Sie auf „P2V Kopie“ und wählen das Quellsystem aus, das Sie virtualisieren möchten. Danach legen Sie fest, mit welcher Virtualisierungs-Software Sie den Klon verwenden wollen und stellen die gewünschten Eigenschaften des virtuellen PCs ein, etwa Arbeitsspeicher und Prozessor. Dann noch einen Dateinamen und den Speicherort für die virtuelle Maschine angeben und mit dem Klonen beginnen. Den so erstellten Zweit-PC laden Sie dann etwa in Vmware Player, Vmware Workstation, Virtualbox oder Microsoft Virtual PC. Bei Paragon Go Virtual 14 mit dabei ist übrigens auch ein Assistent zum Erstellen einer virtuellen Festplatte.

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