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Virtuelle Systeme unter Hyper-V einrichten

04.04.2013 | 10:05 Uhr |

Für Windows 8 hat sich Microsoft zu einer nützlichen Systembeilage entschlossen. Hyper-V ist eine exzellente Virtualisierungs-Software - und so können Sie sie nutzen.

Erstmals liefert Windows 8 mit Hyper-V eine Virtualisierungs-Software gleich mit. Hyper-V gibt es allerdings nur in der Windows-8-Professional-Edition. Die Software erlaubt das Anlegen, Ändern und Starten virtueller Gastsysteme unter Windows 8. Dabei bevorzugt Hyper-V Windows-Gastsysteme, unterstützt aber auch namhafte Linux-Distributionen. Windows-8-Nutzer erhalten hier eine Kurzanleitung für Hyper-V. Windows-7-Nutzer verweisen wir auf die gleichwertigen Alternativen Virtual Box 4.2.6 und Vmware Player 5.0.1 .

Voraussetzungen und Installation
Hyper-V erfordert die 64-Bit-Variante von Windows 8 Pro, weil es AMD/Intel-Virtualisierungsfunktionen für x64-Prozessoren nutzt. Wenn Sie Windows 8 auf einem älteren 64-Bit-Rechner installiert haben, können Sie mit „systeminfo“ vorab prüfen, ob die CPU den Anforderungen entspricht: Am Schluss der Anzeige sollten Sie neben „Anforderungen für Hyper-V“ viermal ein „Ja“ sehen. Der PC sollte außerdem mit mindestens vier GB RAM bestückt sein.

Überblick über alle neuen Windows 8 Features

Hyper-V ist standardmäßig abgeschaltet und muss über „Systemsteuerung, Programme und Features, Windows-Features aktivieren oder deaktivieren“ erst mal nachinstalliert werden. Klicken Sie in dieser Liste auf „Hyper-V“, und bestätigen Sie mit „OK“. Nach dem nächsten Windows-Start finden Sie den Hyper-V-Manager am Startbildschirm. Es handelt sich dabei um die Management-Konsole „Virtmgmt.msc“, die allerdings nur Bedienung und Oberfläche bereitstellt und auf neu installierten Diensten basiert.

Virtuellen Netzwerkadapter einrichten
Bevor Sie jetzt sofort virtuelle Computer starten oder installieren, sollten Sie als allerersten Schritt mindestens einen virtuellen Switch anlegen – also eine virtuelle Netzwerkschnittstelle für die Gastsysteme. Der betreffende Punkt findet sich rechts unter „Aktionen“ und nennt sich „Manager für virtuelle Switches“. Wählen Sie unter „Neuer virtueller Switch“ die Voreinstellung „Externes Netzwerk“: Diese offenste Variante ist notwendig, wenn die Gastsysteme eine Verbindung nach außen herstellen, also etwa auch ins Internet gehen sollen.

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