Aufgedeckt

Virtuelle Festplatten (VHDs) unter Windows 7

13.12.2013 | 12:09 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Existierende virtuelle Festplatten können einfach in das Windows-7-System eingebunden werden. Dazu rufen Sie die Datenträgerverwaltung auf, indem Sie im Start-Menü-Eingabefeld "diskmgmt.msc" eingeben. Über den Menü-Punkt "Aktion" können Sie nun eine "Virtuelle Festplatte anfügen" oder eine "Virtuelle Festplatte erstellen". Auf die virtuelle Festplatte haben Sie dann per Explorer und von jedem Programm aus Zugriff.

Beim Erstellen einer virtuellen Festplatte müssen Sie zunächst festlegen, auf welchem Datenträger sie abgelegt und wie groß sie sein soll. Dabei können Sie wahlweise eine feste Größe vorgeben oder die Funktion "Dynamisch erweiterbar" auswählen, bei der die Größe der virtuellen Festplatte automatisch angepasst wird.

Die virtuelle Festplatte wird nun als neuer Datenträger aufgelistet. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Eintrag "Datenträger x" (x entspricht der Ziffer des neuen Datenträgers) und wählen nun "Datenträger initialisieren" aus. Anschließend können Sie dem Datenträger einen Laufwerksbuchstaben zuweisen und die virtuelle Festplatte formatieren.

Um die virtuelle Festplatte wieder aus dem System zu entfernen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Eintrag "Datenträger x" und wählen im Kontextmenü "Virtuelle Festplatte trennen" aus. Im anschließenden Dialog können Sie entscheiden, ob die virtuelle Festplatte vom Datenträger gelöscht wird. Wenn Sie die virtuelle Festplatte nicht löschen, dann können Sie sie später jederzeit wieder im System einbinden.

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