Das Thema "Virtualisierung" hat im Laufe des Jahrzehnts enorm an Bedeutung gewonnen - auch für Endanwender wird das Thema dank der immer leistungsfähiger gewordenen Hardware immer interessanter. Das zu Sun Microsystems gehörende VirtualBox hat sich in den letzten Monaten zu einer äußerst beliebten und auch nützlichen Virtualisierungs-Software gemausert. Mit VirtualBox können gängige Betriebssysteme als virtuelle Maschinen genutzt werden. Im Jahr 2009 erfolgten zahlreiche Updates, die der Virtualisierungssoftware unter anderem die Unterstützung von Mehrkern-Prozessoren, OpenGL und Direct3D 8/9 hinzugefügten. Microsoft bietet für Windows 7 Ultimate und Professional den XP Mode an. Dabei handelt es sich um ein virtuelles XP, dass innerhalb der kostenlos erhältlichen Virtualisierungssoftware Windows Virtual PC läuft. Es gibt übrigens auch eine Verbindung zwischen Windows Virtual PC und Virtualbox: An Virtualbox arbeitete ursprünglich das Unternehmen innotek, welches 2008 von Sun übernommen wurde. Viel früher bereits hatte innotek gemeinsam mit dem Unternehmen Connectix an Virtual PC gewerkelt, das dann 2003 von Microsoft übernommen worden war.
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