Virtual Server, Hyper-V und VMware

Virtual Machine Manager 2008 im Test

Montag, 08.06.2009 | 10:02 von Johann Baumeister
Mit dem Virtual Machine Manager 2008 (VMM) stellt Microsoft ein universelles Verwaltungswerkzeug für virtuelle Maschinen zur Verfügung. Mit Support für Hyper-V und Virtual Server 2005 sowie für den VMware ESX-Server. Der Tecchannel hat den Virtual Machine Manager 2008 getestet.
Virtual Machine Manager 2008 im Test
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Microsoft bietet mit dem Hyper-V und dem Virtual Server 2005 zwei Produkte zur Servervirtualisierung an. Der Virtual Server 2005 setzt als Basissystem ein vollständiges Betriebssystem wie etwa den Windows Server 2003 voraus. Hardwareseitig reicht ein 32-Bit-CPU, spezielle Virtualisierungsfunktionen sind in der CPU nicht erforderlich.

Der Hyper-V erfordert dagegen eine 64-Bit-CPU mit Virtualisierungsfunktionen wie etwa Intel-VT oder AMD-V. Dafür begnügt er sich mit einem abgespeckten Betriebssystem ohne Grafikausgabe wie Windows Server Core 2008. Virtual Server 2005 und Hyper-V sind somit für unterschiedliche Umgebungen ausgerichtet.

Die Einrichtung des Hyper-V erfolgt als Rolle des Windows Servers, der Hyper-V Manager wird zur Verwaltung in die Management-Tools eingeblendet. Der Hyper-V Manager bietet Funktionen zum Verwalten von Hosts und virtuellen Maschinen sowie zu deren Überwachung. Das setzt aber die GUI-Variante des Windows Server 2008 voraus.

Da der Server Core keine grafische Benützeroberfläche enthält, muss der Administrator zur Remote-Administration via Microsofts Virtual Machine Manager 2008 (VMM) greifen. Mit Microsofts VMM lassen sich virtuelle Systeme aber generell bequemer als mit dem Hyper-V-Manager verwalten.

Auf den folgenden Seiten finden Sie den ausführlichen Testbericht unserer Schwesterpublikation Tecchannel.de .

Montag, 08.06.2009 | 10:02 von Johann Baumeister
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