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Virensicherheit im Heimnetz
- Pure Masse: Die Kriminellen hängen einen Schädling an eine Mail mit mehr oder weniger zweifelhaftem Text und verschicken sie millionenfach. Oder sie platzieren den Virus auf einen Server im Internet und verschicken Mails oder Nachrichten per Messenger mit einem Link auf den Schädling. Abwehr: Diese Angriffe haben kaum Aussichten auf Erfolg, da bereits wenig erfahrene Anwender die Finte erkennen. Auf Anhänge und Links in merkwürdigen Mails reagieren heute nur noch absolute PC-Neulinge falsch. Hier muss dann die Antiviren-Software helfen. Übrigens: Gefährlich sind heutzutage grundsätzlich fast alle Dateitypen. Selbst über ein PDF-Dokument können sich Viren ins System hieven.
- Social Engineering: Funktioniert im Prinzip wie bei 1., nur dass in der Mail oder auf einer Website ein wirklich raffinierter Text den Empfänger zum Klick auf den Link oder den Anhang verleiten soll. Beispiele dafür sind angebliche Rechnungen, Abmahnungen, polizeiliche Unterlagen im Anhang - oder auch Pornovideos oder Nacktbilder, die es zum Herunterladen geben soll. Wenn der Text gut gemacht ist und die Masche stimmt, können auch erfahrene Anwender auf den Trick hereinfallen und den Anhang oder den Download der gefährlichen Datei starten. Abwehr: Seien Sie so misstrauisch wie nur irgend möglich! Im Zweifelsfall verzichten Sie einfach auf den Klick. Gegen sehr gut gemachte Angriffe mit Social Engineering ist niemand gefeit. Zum Glück sind diese noch sehr selten. Hat man doch mal einen Virus gestartet, muss das Antiviren-Tool greifen.
- Drive by Download & Co.: Diese Methode schleust Viren ins System, ohne dass der Anwender viel dazutut. Der Besuch einer präparierten Website genügt - und der Schadcode gelangt über Bugs im Browser aufs System. Abwehr: Gegen solche Angriffe helfen nur ein gut geschütztes System und eine gute Antiviren-Software.




