Mit Windows Vista können Sie jetzt ohne zusätzliche Player-Software Video-DVDs nicht nur wiedergeben, sondern auch zusammenstellen und brennen. Das Programm Windows DVD Maker bietet nur wenige Funktionen, ist aber vielleicht gerade deshalb besonders praktisch einzusetzen und erleichtert den Einstieg. Das Bemerkenswerte an Windows DVD Maker ist, dass das Programm nicht nur mit den Microsoft-eigenen Formaten wie WMV (Windows Media Video) oder DVR-MS umgehen kann. Das Programm verarbeitet auch klaglos Quell-Dateien aus Fremdformaten wie MPEG 2, Divx oder Xvid.
DVD Maker lässt sich leicht bedienen. Nach dem Start gehen Sie auf „Elemente hinzufügen" und wählen eine oder mehrere Dateien aus. Klicken Sie dann unten rechts auf „Optionen", und stellen Sie die gewünschten Parameter ein, beispielsweise ein Seitenverhältnis von „16:9" und als Videoformat „PAL".
Klicken Sie auf „OK" und danach auf „Weiter". Wählen Sie in der rechten Leiste die gewünschte Oberfläche für das Menü aus. Über „Menütext" und „Menü anpassen" können Sie einzelne Elemente verändern. Über „Vorschau" kontrollieren Sie das Ergebnis. Legen Sie einen DVD-Rohling in den Brenner ein, und klicken Sie auf „Brennen". DVD Maker startet dann die Umwandlung des Materials. Das kann abhängig von der Länge des Films einige Zeit dauern. Denn das Programm konvertiert Videos in jedem Fall, auch wenn das Ausgangsmaterial sich bereits für eine DVD eignet.
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