Rechner mit Bordmitteln absichern
Verschlüsselung und Abschlusscheck
Verschlüsseln Sie vertrauliche oder persönliche Daten, dann können sie von Fremden im Falle eines erfolgreichen Hacks oder bei Diebstahl des Notebooks nicht missbraucht werden. Am einfachsten geht das Verschlüsseln mit Truecrypt. Truecrypt kann beliebige Dateien auf einem virtuellen Laufwerk in einer großen Datei speichern, die mit 128-, 256-, oder 448-Bit-Keys verschlüsselt ist. Die Daten sind wie auf einer normalen Festplatte nutzbar. Ab der Version 5 kann Truecrypt sogar auf verschlüsselte Netzwerk-Laufwerke zugreifen.
Das einfach gehaltene Tool Proactive Security Auditor FE informiert Sie über alle installierten Sicherheits-Updates. Nach dem Aufruf des Tools klicken Sie auf das Symbol ganz links in der Icon-Leiste. Entscheiden Sie sich für die Option Scan only local computer, wenn Sie nur Ihren eigenen Rechner checken möchten. Um einen anderen PC im Netzwerk zu überprüfen, wählen Sie Scan following computers, und geben Sie den gewünschten PC an. Bestätigen Sie Ihre Wahl mit OK, dann startet die Überprüfung. Nach Abschluss des Tests sehen Sie den Statusreport mit Angaben zur Sicherheit.
Die sichersten Einstellungen für den Internet Explorer sind ziemlich unpraktisch, denn ohne aktives Active Scripting und Active X funktionieren viele Websites nicht mehr einwandfrei. So verbessern Sie trotzdem die Sicherheit.
Windows entscheidet auf Grund der Extension - dem Zusatz nach dem Punkt - einer Datei, was es mit ihr anfangen soll. Nur wenn Sie die Endung kennen, wissen Sie, welchem Risiko Sie Ihr System aussetzen, denn nicht alle Dateien haben dasselbe Risikopotenzial. Dieses zu kennen, ist vor allem bei Mail-Attachments wichtig. Um die Endung immer bekannt zu geben, entfernen Sie das Häkchen in Systemsteuerung/Ordneroptionen/Ansicht beim Punkt Bekannte Dateiendungen ausblenden. Die folgende Übersicht zeigt auf einen Blick, welches Risiko mit welchen Dateitypen verbunden ist:
- - Direkt ausführbarer Code. Dateien mit der Endung COM können auch EXE-Code enthalten.
- Eventuell getarnter Code. Dateien mit diesen Endungen können EXE- und COM-Code enthalten und dieselben Schäden anrichten. PIF-Endungen werden tückischerweise nie angezeigt. Lässt sich eine Word-Datei nicht öffnen, ist deshalb höchste Vorsicht angebracht.
- - Script-Code im Textformat. Der Code wird nach Doppelklick automatisch vom Windows Scripting Host interpretiert und somit ausgeführt.
- - Gefahr zerstörerischer DOS-Kommandos. Das Risiko einer Vireninfektion ist gering; allerdings können Dateien mit diesen Endungen auch EXE-Code enthalten.
- - Gefahr von Registry-Zugriffen und Löschaktionen.
- - Es besteht die Gefahr, dass Registry-Sicherheitseinstellungen abgeschaltet werden.
- - Wenn Windows das Ziel der Verknüpfung findet, drohen die gleichen Schäden wie bei EXE- oder COM-Dateien.
- - Dateien mit diesen Endungen können unter speziell konstruierten Bedingungen externe Programme starten.







