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Verschlüsselung bei Digital-TV

21.02.2007 | 14:32 Uhr |

Die Privatsender lassen keinen Zweifel: Die Grundverschlüsselung für digitales Satellitenfernsehen und DVB-T wird kommen. Digital.World zeigt, wie Sie sich schon jetzt für den Ernstfall rüsten.

Privatsender sollen künftig ihre werbefinanzierten TV-Programme verschlüsselt anbieten können. Einfache Formel: Wer zuschauen will, muss zahlen. Treibende Kraft für das gebührenpflichtige Digitalfernsehen ist vor allem der Satellitenbetreiber SES Astra.

Die Sendergruppen RTL mit RTL Television, VOX, RTL II, Super RTL, n-tv, RTL Shop und Traumpartner TV sowie MTV Deutschland mit MTV, VIVA, NICK und Comedy Central haben sich bereits der neuen „Entavio“-TV-Plattform angeschlossen und eine schrittweise Verschlüsselung Ihrer Programme ab 2007 angekündigt. Eine Entscheidung der ProSiebenSat. 1 Media AG steht noch aus.

Kabelkunden mit Digital-Receiver erhalten bereits einen ersten Vorgeschmack: Lediglich die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF sind dank GEZ bundesweit noch unverschlüsselt zu empfangen. Bei den Privatsendern kochen die Kabelbetreiber ihr eigenes Süppchen: Kabel BW strahlt derzeit RTL und Co. noch unverschlüsselt aus, während die übrigen Anbieter bereits auf eine Grundverschlüsselung setzen. Für den Empfang ist eine einmalige Freischaltgebühr zwischen 10 und 25 Euro fällig.

Eine monatliche Abo-Gebühr fällt in der Regel noch nicht an. Bei den Privatsendern bereits in der Diskussion, liegt eine Grundverschlüsselung des Überall-Fernsehens DVB-T derzeit aber noch in weiter Ferne. Eine mögliche Einführung steht frühestens 2009 ins Haus.

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