Vernünftiger Betrag: 5 Dollar

Freitag, 27.02.2004 | 12:02 von Eric Bonner
Ein vernünftiger Betrag wären beispielsweise fünf US-Dollar, so die EFF. Hinter dem recht unscheinbar wirkenden Betrag steckt dabei folgende Berechnung: Würden allein die 60 Millionen Amerikaner, die bereits Tauschbörsen nutzen, fünf Dollar pro Monat zahlen, kämen in einem Jahr über drei Milliarden Dollar in die Kassen. "Reiner Profit" wie die EFF betont, da keine CDs produziert und versendet werden müssten und keine Reseller zu bezahlen wären.

Hinsichtlich der Zahlungs-Modi durch den Anwender hat sich die Bürgerrechtsorganisation auch Gedanken gemacht. Vorstellbar wäre, dass Internet Service Provider die Pauschale in die monatliche Gebühr einbauen, natürlich nur bei denjenigen, die am Tauschen interessiert sind. P2P-Softwareschmieden könnten die Bezahl-Modelle für ihre Software ausbauen und darüber die Gebühr abkassieren. Ein drittes Szenario sieht vor, dass Anwender direkt von einer Website eine Lizenz erwerben und dann mit dem Tauschen loslegen dürfen.

Die Einnahmen werden unter den Rechtehaltern sowie den Künstlern aufgeteilt. Die Aufteilung wird dabei in Zusammenhang zur Popularität der getauschten Stücke gesetzt. Eine derartige Rangliste wiederum könnte durch das Tracken der Musikstücke ausgelotet werden, wie es bereits von zwei US-Firmen "Big Champagne" und "BayTSP" praktiziert wird. Big Champagne etwa erstellt eine Top 10 für die P2P-Netzwerke.

Freitag, 27.02.2004 | 12:02 von Eric Bonner
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