27.07.2011, 10:45

Christian Löbering

Verknüpfungsmethoden von Windows verwenden

Wenn Sie keine Laufwerke zusammenführen, sondern lediglich von einem Ordner aus Zugriff auf bestimmte Dateien und Ordner haben möchten, die in einem anderen Verzeichnis oder auf einem anderen Laufwerk liegen, reichen bereits Windows-Bordmittel: die Verknüpfungsfunktionen „Hard-Link“, „Symbolic-Link“ und „Junction“.  Voraussetzung: Die internen Laufwerke in Ihrem PC sind mit dem NTFS-Dateisystem formatiert. Der große Vorteil dieser Spezialverknüpfungen gegen-über herkömmlichen LNK-Dateien ist der, dass sie sich in Windows nahezu genauso verhalten wie die Originaldateien und -ordner. Das Anlegen solcher Verknüpfungen geht mit dem Programm Link Shell Extension ganz bequem.

Link Shell Extension installieren: Voraussetzung für Link Shell Extension ist das Microsoft Visual C++ 2010 Redistributable Package. Achten Sie auf die richtige Variante (32 oder 64 Bit).

Danach starten Sie das Installationsprogramm von Link Shell Extension, wählen im ersten Fenster die Sprache „German“ aus der Aufklappliste und folgen dann dem Assistenten. Nach der Installation wird der Windows-Explorer automatisch neu gestartet. Anschließend stehen die neuen Verknüpfungsfunktionen zur Verfügung.
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Link Shell Extension einsetzen:
Klicken Sie mit der rechten Maustaste im Windows-Explorer auf die Datei oder den Ordner, zu dem Sie eine Spezialverknüpfung anlegen möchten. Wählen Sie aus dem aufklappenden Menü den Eintrag „Link Quelle festsetzen“. Dann öffnen Sie das Verzeichnis, in dem die Verknüpfung angelegt werden soll, klicken mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle und wählen im aufklappenden Menü den Eintrag „Einfügen als“.

Bei einem Ordner als Quelle wählen Sie „Junction“. Bei Windows Vista und 7 können Sie auch „Symbolischer Link“ verwenden. Wenn Sie jedoch als Quelle eine Datei haben, können Sie bei Windows XP nur dann einen „Hard-Link“ anlegen, wenn sich Datei und Verknüpfung auf derselben Partition befinden. Bei Windows Vista und 7 dagegen können Sie auch in diesem Fall „Symbolischer Link“ wählen.
6 Registry-Hacks für ein schnelleres Windows

Probleme lösen: Das Erstellen symbolischer Verknüpfungen zu ausführbaren Dateien schlug bei den Vorbereitungen dieses Artikels in einigen Fällen fehl. Sollte das bei Ihnen auch der Fall sein, können Sie bei Windows Vista und 7 symbolische Verknüpfungen auch mit dem standardmäßig mit Windows mitgelieferten Kommandozeilen-Programm Mklink.exe anlegen.

Das Kommandozeilen-Fenster, das bei Windows Eingabeaufforderung heißt, rufen Sie auf, indem Sie die Windows-Taste drücken, ins „Suche starten“-Fenster cmd.exe tippen und die Enter-Taste drücken, dann den ersten Suchtreffer mit der rechten Maustaste anklicken und im Menü „Als Administrator ausführen“ wählen. Im geöffneten Kommandozeilen-Fenster geben Sie dann den Befehl mklink „Pfad zur neuen Verknüpfung“ „Pfad zur Original-Datei“ ein und drücken die Enter-Taste.
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