TomTom, Garmin, Google, Nokia
Staumeldungen und Verkehrslage am PC empfangen
Im Stau stehen kostet Zeit und Nerven. Wenn Sie Ihre Fahrtroute am PC clever planen, können Sie aber Staus vermeiden oder zumindest reduzieren. ©iStockphoto.com/Carole Gomez
Sie können aktuelle Verkehrslage-Informationen jederzeit am PC, Notebook oder Tablet empfangen und damit Staus frühzeitig erkennen und umfahren. Die Staumeldungen bekommen Sie gratis und in Echtzeit. Wir zeigen, wie das funktioniert.
7.00 Uhr morgens: Sie sitzen gemütlich am Frühstücks-Tisch, kauen genüsslich Ihr Croissant und trinken dazu in aller Ruhe eine Tasse Tee. Für Hektik besteht kein Anlass, denn Sie wissen bereits, ob Sie ein Stau auf dem Weg zur Arbeit erwartet und wie Sie ihn umfahren können. Dank Web kennen Sie die aktuelle Verkehrslage und alle relevanten Staumeldungen.
Mit Staumeldungen: Dynamische Routenplanung im Web
Im Internet gibt es mehrere kostenlose Web-Dienste, die in Echtzeit die Verkehrslage darstellen und Sie über Verkehrsbehinderungen beispielsweise infolge von Baustellen, Unfällen oder hohem Verkehrsaufkommen informieren. Wir stellen Ihnen diese Verkehrslage-Informations-Dienste vor: TomTom Live Traffic, Garmin Navteq Traffic und Google Maps sowie Nokia Maps (ehemals: Ovi Maps). Allen gemeinsam ist, dass sie sich bequem im Browser nutzen lassen (Javascript muss dafür aktiviert sein). Die von TomTom, Garmin und Google verwendeten Daten sind identisch mit den Verkehrslageinformationen, die Sie auch bei den Navigationsgeräten der TomTom Go Live-Serie, bei der TomTom iPhone-App, bei den Garmin Nüvi-Navigationsgeräten und bei Google Maps Navigation für Android-Smartphones nutzen.
Unterschiedliche Datenquellen für Verkehrslageinformationen und Staumeldungen
Wo kommen denn nun die Verkehrslage-Daten eigentlich her? Der allen Autofahrern bekannte Klassiker für Verkehrslageinformationen und Stauwarnungen ist Traffic Message Channel (TMC). Diese Verkehrslage-Daten werden über UKW übermittelt, sprich: sie kommen aus dem Auto-Radio. Die TMC-Verkehrslage-Informationen stammen von der Polizei, von den Verkehrsclubs und von Staumeldern. In der Regel sind diese TMC-Informationen kostenlos für alle Verkehrsteilnehmer verfügbar. Sie werden zirka alle 15 Minuten aktualisiert und stehen vor allem für die Ballungsgebiete zur Verfügung.
Die Verkehrsinformationen von TMCpro sind dagegen kostenpflichtig. Das Datenmaterial für TMCpro stammt von Datensensoren auf Autobahnbrücken, von Sensorschleifen in den Fahrbahnen und von ausgewählten Fahrzeuge, in die GPS-Geräte eingebaut sind, die die Bewegungen der Fahrzeuge übermitteln (Floating Car Data). All das funktioniert vollautomatisch. TMCpro wurde von Navteq übernommen und heißt seitdem Navteq Traffic. Navteq wiederum gehört mittlerweile Nokia.
TomTom versucht sich von der Konkurrenz abzuheben, indem es einen eigenen Verkehrslagedienste betreibt: TomTom HD Traffic.
TomTom versucht sich von der Konkurrenz abzuheben, indem es einen eigenen Verkehrslagedienste betreibt: TomTom HD Traffic.
Lassen Sie sich zeitgleich die aktuelle Verkehrslage auf TomTom, Garmin und Google Maps sowie Nokia Maps anzeigen, so sehen Sie durchaus im Detail Unterschiede. Der Ursprung dieser Unterschiede liegt an den unterschiedlichen Quellen für die Verkehrslagedaten.
- Garmin und Nokia setzen auf Navteq und TMCpro
- TomTom verarbeitet zusätzlich zu TMCpro auch Mobilfunkdaten und Flottendaten, sowie die Daten seiner eigenen Navigationsgeräte
- Google nutzt vorrangig Bewegungsdaten von Android-Smartphones für seine Verkehrslageinformationen
Zu den Unterschieden zwischen TomTom Live Traffic, Garmin Navteq Traffic und Google Maps kommen wir auf den nächsten Seiten noch ausführlich zu sprechen. Zuvor aber noch ein paar Worte zur Konkurrenzsituation auf dem Markt für Navigationslösungen – er befindet sich nämlich im Umbruch.
Nützliches Technik-Zubehör fürs Auto
Google setzt TomTom und Garmin unter Druck
Google setzt mit Google Maps und dessen Smartphone-Navigationslösung Google Maps Navigation die Hersteller von Navigationsgeräten massiv unter Druck. Die Verkaufszahlen der klassischen Stand-Alone-Navigationsgeräte sind rückläufig, TomTom und Garmin müssen darauf reagieren.
Garmin versucht zum Beispiel im Bereich Navigationslösungen für Smartphones verstärkt Fuß zu fassen und kaufte deshalb vor einiger Zeit das deutsche Unternehmen Navigon auf. Dessen kostenpflichtige Navigationslösung Navigon Mobile Navigator gibt es für iOS, Android, Windows Mobile und Windows Phone. Für iOS gibt es den Staumelder Navigon traffic4all sogar kostenlos.
TomTom wiederum vermarktet seine durch die Navigationsgeräte ermittelten Verkehrsdaten, indem es sie anonymisiert an Behörden weiter verkauft. Zudem besitzt TomTom die Rechte an den Karten von Tele Atlas, die kurioserweise auch der Erzrivale Google Maps verwendet. Auf dem Smartphone-Sektor agiert TomTom dagegen noch zögerlich: Zwar gibt es eine gute TomTom-App für das iPhone, nicht jedoch für den boomenden Massenmarkt der Android-Smartphones (die Android-App soll angeblich seit einiger Zeit entwickelt werden. Doch außer diesen dürren Information ist von TomTom zum Thema Navigation unter Android nichts zu hören). Für Windows Phone steht ebenfalls noch keine App-Lösung bereit, wobei das angesichts der derzeit noch geringen Verbreitung von Windows Phone durchaus verständlich ist.
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10.09.12
Kann es sein, dass Google Maps auch die Geschwindigkeiten der Fahrradfahrer mit Android-Handys einbezieht oder warum sind in München so viele Straßen rot?
Kennt jemand den Schwellenwert zwischen rot und gelb?
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10.09.12
Fußgänger, und Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel nicht vergessen.
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10.09.12
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10.09.12
Na sicher, wie soll Google die denn unterscheiden? So genau ist die Ortung nicht, dass man Radweg und Straße separat hat. Gerade im Berufsverkehr dürften die Radler aber den Schnitt eher anheben :D
Andererseits fragt mein Nüvi mich, wenn ich gerade mit 60 einen steilen Berg mit dem Fahrrad hinabrolle, ob ich nicht vielleicht in den Auto-Modus schalten will, weil es mir nicht mehr glaubt, dass ich Rad fahre.
Warum nun in München so viele Straßen rot sind, muß man wohl die Verkehrsplaner fragen, in Dresden ist es z.B. aktuell nicht so (gut, da sind viele einfach mal farblos)
Ist auf jeden Fall abhängig von der Art der Straße. Auf ner Autobahn wird 80 schon als gelb gewertet, in der Stadt sind 50 noch grün.
Im Zweifel kommt in der Stadt noch jeder Ampelsteher mit einem fetten Minuspunkt zum Tragen, obwohl eigentlich alles frei ist.
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10.09.12
Das war mein Gedanke - lässt sich denn vorab einstellen, mit welchem Verkehrsmittel man unterwegs ist? (Auf dem iPhone kann man mit Google Maps noch nicht navigieren, daher kann ich nicht selber testen) Es wäre halt sinnvoll für die Berechnung auf Straße nur Kraftfahrzeuge zu berücksichtigen. Übrigens hab ich im Berufsverkehr in etwa den gleichen Schnitt mit Fahrrad und Auto: ca. 20 km/h (Auf der Fahrradstrecke gibt es deutlich weniger Ampeln) Nur zur Zeit (Ferien) ist der Berufsverkehr dünner und die Durchschnittsgeschwindigkeit mit dem Auto ist ca. 30km/h.
Auch aktuell sind in München (22:42) längere Abschnitte z.B. von Rosenheimer Straße und Arnulfstraße rot. Vielleicht ist ja schon unterhalb von 50% die Farbe rot - das bekommen Ampeln bestimmt locker hin die Durchschnittsgeschwindigkeit unter 25 km/h zu drücken.
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10.09.12
Es gibt bei Maps Navigation für Kfz, Fußgänger, öffentliche Verkehrsmittel und Fahrräder (je nach Standort mehr oder weniger detailliert). Wer zB die Fußgängernavigation nutzt, den könnte man für die Berechnung des Verkehrsflusses also ignorieren.
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10.09.12
Könnte man! Ist nur die Frage, ob Google dies auch berücksichtigt. Wäre immer noch die Frage, wo die Grenzen zwischen grün/gelb und gelb/rot liegen.
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10.09.12
Zu den Farbcodierungen schreibt Google etwas:
http://https://support.google.com/maps/bin/answer.py?hl=de&answer=61455&topic=1687356&ctx=topic
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10.09.12
PS: rot/schwarz gestreift gibts ja auch noch, das ist dann wohl unter 20 auf der Autobahn, wenn man die anderen Abstände so sieht.
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10.09.12
Ich denke aber mal die meisten Nutzer der Navigation für Kfz werden sich auch in Kfz befinden, daher sollte man Fußgänger idR als "Ausreißer" rausrechnen können. Und Google traue ich auch zu auf solche Ideen zu kommen.
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10.09.12
Danke für den Link!!
Scheint also bisher nur für Autobahn definiert zu sein.
Oder schaffen es einzelne Extremfahrer (wie der hier: http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.richard-strauss-tunnel-180-km-h-im-tunnel-raser-wird-zweimal-geblitzt.c47e7d68-59ca-479c-a5ff-71bab01e2fad.html)
den Schnitt so weit anzuheben, dass auf dem Ring über 80 zustandekommen? ;)
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10.09.12
Einzelne Extremwerte lassen sich rausrechnen und ich kann mir gut vorstellen, dass dies auch geschieht (siehe vorheriger Beitrag). Wissen tu ich es jedoch nicht. Auf dem Ring sind aber vermutlich auch so schon genug Telefone unterwegs um den Schnitt von einem Raser/Schleicher nicht massiv heben oder senken zu lassen.
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11.09.12
Ich seh auch oft rot, wenn ich in München unterwegs bin. ;)
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11.09.12
Achwas du bist nur zur falschen Zeit auf der falschen Straße.
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12.09.12
Oder mit dem falschen Verkehrsmittel ;)
Für die Innenstadt ggf. ein Callbike mieten! Dann entfällt auch die Parkplatzsuche.
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12.09.12
Genau, dafür gibt es öffentliche Verkehrsmittel - oder ein Fahrrad!
Gruß kingjon
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13.09.12
Tja, in München bin ich zu 99% dienstlich unterwegs. Wenn jetzt noch einer einen Tipp hat, wie auf dem Fahrrad ich meine Arbeitsmittel unterbringe, die den kompletten Kofferraum füllen, dann
überlege ich mir das mit dem Fahrrad ernsthaft.
Und kommt mir jetzt bloß nicht mit so etwas [IMG]http://img6.billiger.de/t/wBdxuejIroXfZRGWMrHcCJ8fmHHrE2Jp0xGAjGsEmE3d4dU-uurRNgdPyDS9qoZfQ/ROLAND-Big-Boy.jpg[/IMG]
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13.09.12
Quatsch, einfach im Halteverbot parken und gut is.
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13.09.12
Zumindest bist dein Auto wieder holen willst.
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13.09.12
Über die Jahre betrachtet kommen die Strafzettel günstiger.......no risk no fun.
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13.09.12
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13.09.12
Bei uns und hängt kein Auto so schnell am Haken, die haben nicht so viele Abstellplätze.
Da musste schon in ner Feuerwehrzone parken...............
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18.09.12
In der Münchner Innenstadt sicher nicht!
Ohne Parkschein / bis 30 Minuten drüber: 5,- EUR
bis 1 Std. drüber: 10,- EUR
bis 2 Std. drüber: 15,- EUR
bis 3 Std. drüber: 20,- EUR
länger als 3 Std. drüber: 25,- EUR
Die drehen inzwischen mehrere Runden, so dass das auch wirklich kontrolliert wird! Mag in den Stadtteilen anders sein, aber in der Innenstadt sind sie hinterher.
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18.09.12
In anderen Stadtteilen wird dafür wohl gar nicht kontrolliert, ich fahre täglich durch ganze Straßenzüge, wo die Leute selbst die Fußwege komplett vollparken und zwar dauerhaft. Kann natürlich auch sein, dass das in München extra gestattet ist.
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18.09.12
:o
[IMG]http://www.morgenpost.de/img/bilder/crop108357909/1430697808-ci3x2l-h307/Massimo-Rodari.jpg[/IMG]
[IMG]http://www.morgenpost.de/img/bilder/crop106437466/0790694866-ci3x2l-h307/Stau-Unter-Den-Linden.jpg[/IMG]
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18.09.12
Ich wüsste gar nicht, wo ich meine restlichen Pferde in der Zeit lassen sollte.
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