Ein Ärgernis für viele sind die steigenden Gebühren, die der Verkäufer übrigens nicht mehr auf den Käufer abwälzen darf. Gerade im Juni hat Ebay erneut viele Gebühren erhöht. Begründet wurde das mit einer EU-Richtlinie, zu deren Umsetzung auch Ebay verpflichtet ist. Danach muss das Auktionshaus jetzt für sämtliche Auktionen 16 Prozent Mehrwertsteuer abführen.
Weitere Kosten fallen für den Versand an. Anders als die Ebay-Gebühren trägt die Versandkosten aber im Allgemeinen der Käufer. Als Verkäufer gehen Sie kein Risiko ein, wenn Sie auf versicherter Sendung bestehen. Wenn dann ein Paket verloren geht, haftet das Versandunternehmen. Außerdem können Sie nachweisen, dass Sie die Ware auch tatsächlich abgeschickt haben - das ist bei unversicherten Sendungen wie Päckchen nicht der Fall. Diese sollten Sie daher nach Möglichkeit mit einem Zeugen zusammen aufgeben.
Versandkosten sparen
Oft lassen sich Versandkosten sparen, indem Sie statt der Deutschen Post ein anderes Versandunternehmen beauftragen. Eine Übersicht über Paketdienste, die mit Privatleuten zusammenarbeiten, finden Sie unter http://pkrug.de/ebay/index.htm#Versand. Dort erfahren Sie auch, welche Dienstleister für welche Paketarten interessant sind und wo Sie unter Umständen sogar mehr zahlen als bei der Post.
Wenn Sie einen anderen Paketdienst als die Deutsche Post einsetzen wollen, sollten Sie dies mit dem Empfänger absprechen. Ist er beispielsweise berufstätig und tagsüber nicht erreichbar, muss er sonst lange Wege zum Paketdienst in Kauf nehmen und kommt erst verspätet an seine ersteigerte Ware.
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