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Verisign will umstrittenen Site Finder wieder einführen

27.02.2004 | 13:23 Uhr |

Der US-Domainverwalter Verisign hat eine Klage gegen den Registrar ICANN eingereicht, um seinen umstrittenen Service "Site Finder" wieder einführen zu können. Verisign wirft der ICANN vor, zu Unrecht den "Site Finder" untersagt zu haben.

Der US-Domainverwalter Verisign hat eine Klage gegen den Registrar ICANN eingereicht, um seinen umstrittenen Service "Site Finder" wieder einführen zu können. Verisign wirft der ICANN vor, zu Unrecht den "Site Finder" untersagt zu haben.

Verisign hatte Mitte September den "Site Finder" eingeführt, der Anfragen auf nicht vorhandene .com- und .net-Domains automatisch auf die Verisign-Website umleitet ( wir berichteten ). Anfang Oktober hatte ICANN den "Site Finder" verboten.

Wie der US-Nachrichtendienst Cnet berichtet, erwartet Verisign durch die Klage, dass der ICANN gerichtlich untersagt wird, die Wiedereinführung des "Site Finders" zu verhindern.

Verisign will "Site Finder" überarbeiten und neu starten (PC-WELT Online, 17.10.2003)

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