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Verisign will "Site Finder" überarbeiten und neu starten

17.10.2003 | 13:12 Uhr |

Verisign will den umstrittenen Weiterleitungsdienst "Site Finder" nach kleineren Überarbeitungen wieder ans Netz bringen. Auf einem Treffen mit dem Security and Stability Advisory Committee der ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) spielte Verisigns Vize-Präsident Chuck Gomes aufgetretene Netzprobleme herunter. Der Nutzen für Anwender überwiege.

Verisign will den umstrittenen Weiterleitungsdienst "Site Finder" nach kleineren Überarbeitungen wieder ans Netz bringen, berichtet unsere Schwesterpublikation Computerwoche . Auf einem Treffen mit dem Security and Stability Advisory Committee der ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) spielte Verisigns Vize-Präsident Chuck Gomes aufgetretene Netzprobleme herunter.

Der Nutzen für Anwender überwiege. Dies habe eine Umfrage bestätigt, nach der 84 Prozent der Internet-Nutzer die Umleitung auf ein Suchportal Fehlermeldungen vorziehen, falls angeforderte Internet-Adressen nicht vorhanden sind.

Zudem habe Verisign vor dem offiziellen "Site Finder"-Start am 15. September 35 Unternehmen befragt, die keine Schwierigkeiten festgestellt hätten. Auf Kritik, der Dienst setze zum Teil Spam-Filter außer Kraft, wolle man jedoch reagieren und Änderungen bezüglich der Auflösung nicht existenter Mail-Adressen implementieren.

Gomes will die ICANN 30 bis 60 Tage vor der erneuten Inbetriebnahme von Site Finder informieren. Verisign hatte den Service auf Druck der Internet-Organisation Anfang Oktober abgeschaltet.

Suchmaschine verklagt Verisign wegen Site Finder (PC-WELT Online, 22.09.2003)

Internet-Gemeinde wehrt sich gegen Verisign-Umleitung (PC-WELT Online, 18.09.2003)

Mit Tippfehlern Geld verdienen: Verisign leitet Web-Anfragen um (PC-WELT Online, 17.09.2003)

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