Textverarbeitung & Tabellenkalkulation
Office-Apps für Android im Test
PC-WELT hat fünf Office-Suiten für Android getestet. Wir sagen, wie gut Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentation auf dem Smartphone klappen.
Ob Sie unterwegs noch einen schnellen Blick in eine Präsentation werfen oder einige Korrekturen an einem Text durchführen wollen, per Smartphone mit Internetanbindung und den richtigen Office-Apps ist das kein Problem. Im Android Market finden Sie mittlerweile eine Reihe von Office-Suiten, die die mobile Bearbeitung von Word-, PowerPoint- und Excel-Dokumenten erlauben. Besonders auf Smartphones mit Hardware-Tastatur lassen sich damit auch unterwegs relativ einfach Texte verfassen oder Tabellen bearbeiten. Allerdings verstehen sich die getesteten Office-Apps nur auf die Microsoft-Formate, Dokumente im OpenDocument-Format lassen sich bestenfalls anzeigen, nicht jedoch bearbeiten. Gleiches gilt übrigens auch für das PDF-Format, für das alle Tools einen Viewer mitbringen, es aber nicht erstellen oder bearbeiten können.
DataViz Documents to Go 3.0: Office-Veteran für Android
Documents to Go ist ein Veteran unter den mobilen Office-Suiten, immerhin gab es das Programm schon für Palm- und Symbian-Geräte, als Android und iOS noch Zukunftsmusik waren. Die Dokumente können dabei von der SD-Karte des Handys kommen oder per gut funktionierendem Desktop-Client synchronisiert werden, außerdem bietet die App eine Anbindung an Google Texte & Tabellen. Die Textverarbeitung von DocsToGo stellt auch aufwendig formatierte Dokumente ordentlich dar, Änderungen werden sauber abgespeichert und am PC ordnungsgemäß dargestellt.
Zwar lassen sich Hyperlinks, Tabellen und Fußnoten einfügen, nicht jedoch Bilder vom Smartphone – hier ist die Konkurrenz voraus. Die Excel-Variante von Docs to Go kann mit über 100 Formeln umgehen und bietet die gängigsten Formatierungsfunktionen.
Die besten Smartphones mit Tastatur
Platz 10: Nokia N97
Das Nokia N97 ist ein Mini-Computer, der mit einer fast perfekten Ausstattung aufwarten kann. Vor allem 5-Megapixelkamera und Tastatur machen Laune. Wenig gelungen ist dagegen die immer noch komplexe Menüführung des Symbian-Betriebssystems. Immerhin erleichtert der individuelle Startbildschirm den Programmzugriff.
Das Nokia N97 ist ein Mini-Computer, der mit einer fast perfekten Ausstattung aufwarten kann. Vor allem 5-Megapixelkamera und Tastatur machen Laune. Wenig gelungen ist dagegen die immer noch komplexe Menüführung des Symbian-Betriebssystems. Immerhin erleichtert der individuelle Startbildschirm den Programmzugriff.
Platz 9: HTC Touch Pro 2
Das Touch Pro 2 vereint neben einer Top-Ausstattung (WLAN, HSDPA, GPS) viele gute Ideen in sich: Die Benutzerführung sieht ansprechend aus, die kontaktbezogene Kommunikation vereinfacht den Alltag, die ausklappbare Tastatur arbeitet gut. Die Kamera mit 3,2 Megapixel und der Musik-Player bieten viele Funktionen.
Das Touch Pro 2 vereint neben einer Top-Ausstattung (WLAN, HSDPA, GPS) viele gute Ideen in sich: Die Benutzerführung sieht ansprechend aus, die kontaktbezogene Kommunikation vereinfacht den Alltag, die ausklappbare Tastatur arbeitet gut. Die Kamera mit 3,2 Megapixel und der Musik-Player bieten viele Funktionen.
Platz 8: Motorola Milestone
Das Motorola Milestone ist gelungen! Das Handy reagierte schnell und arbeitete flüssig. So muss es sein. Zudem bringt Android 2.0 viele kleine Verbesserungen bei der Bedienung mit sich. Über den Anrdoid Market kann sich der Nutzer die Software herunterladen, die ihm noch fehlt. Schwachpunkt sind dagegen die Multimedia-Funktionen, die sich nur zum Teil nachrüsten lassen.
Das Motorola Milestone ist gelungen! Das Handy reagierte schnell und arbeitete flüssig. So muss es sein. Zudem bringt Android 2.0 viele kleine Verbesserungen bei der Bedienung mit sich. Über den Anrdoid Market kann sich der Nutzer die Software herunterladen, die ihm noch fehlt. Schwachpunkt sind dagegen die Multimedia-Funktionen, die sich nur zum Teil nachrüsten lassen.
Platz 7: HTC 7 Pro
Das HTC 7 Pro ist mit seinen großen Buchstabenfeldern auf der Tastatur und dem 3,6 Zoll großen Bildschirm ein wahrer Tipp-Profi - ideal für Netzwerker. Dank Update beherrscht das Windows Phone-7-Handy nun auch das Kopieren und Einfügen. Zudem hat sich die Suche im Marketplace verbessert. Der Gigahertz-Prozessor und der große Arbeitsspeicher sorgen dagegen für ein hohes Arbeitstempo. Und auch die Kamera leistet gute Dienste.
Das HTC 7 Pro ist mit seinen großen Buchstabenfeldern auf der Tastatur und dem 3,6 Zoll großen Bildschirm ein wahrer Tipp-Profi - ideal für Netzwerker. Dank Update beherrscht das Windows Phone-7-Handy nun auch das Kopieren und Einfügen. Zudem hat sich die Suche im Marketplace verbessert. Der Gigahertz-Prozessor und der große Arbeitsspeicher sorgen dagegen für ein hohes Arbeitstempo. Und auch die Kamera leistet gute Dienste.
Platz 6: Motorola Milestone 2
Die großen Pluspunkte des Motorola Milestone 2 sind das schnelle Betriebssystem Android 2.2, die solide Verarbeitung und eine mechanische Tastatur. Zwar bremst die Bedienoberfläche Motoblur das Smartphone etwas aus. Langsam ist es dank des Gigahertz-Prozessors aber auf keinen Fall. Top ist das Milestone 2 beim Surfen und Mailen. Und auch die Kamera macht gute Bilder. Ein Highlight findet sich beim MP3-Player mit der Anzeige von Liedtexten.
Die großen Pluspunkte des Motorola Milestone 2 sind das schnelle Betriebssystem Android 2.2, die solide Verarbeitung und eine mechanische Tastatur. Zwar bremst die Bedienoberfläche Motoblur das Smartphone etwas aus. Langsam ist es dank des Gigahertz-Prozessors aber auf keinen Fall. Top ist das Milestone 2 beim Surfen und Mailen. Und auch die Kamera macht gute Bilder. Ein Highlight findet sich beim MP3-Player mit der Anzeige von Liedtexten.
Platz 5: HTC Desire Z
Die größte Stärke des HTC Desire Z ist die gut bedienbare Tastastur. Weiter holt das Android 2.2 Smartphone viele Punkte für seine einfache Bedienung und die reichlich vorinstallierte Software, darunter WLAN-Hotspot, Footprints, Facebook und Twitter. HTC ist insgesamt ein flottes und gutes Smartphone gelungen, dem lediglich etwas mehr Eleganz in punkto Optik nicht geschadet hätte.
Die größte Stärke des HTC Desire Z ist die gut bedienbare Tastastur. Weiter holt das Android 2.2 Smartphone viele Punkte für seine einfache Bedienung und die reichlich vorinstallierte Software, darunter WLAN-Hotspot, Footprints, Facebook und Twitter. HTC ist insgesamt ein flottes und gutes Smartphone gelungen, dem lediglich etwas mehr Eleganz in punkto Optik nicht geschadet hätte.
Platz 4: Dell Venue Pro
Das Dell Venue Pro zeigt sich als schickes Business-Smartphone mit extravaganten Zügen. Es ist ein gutes Smartphone mit Windows Phone 7, kommt aber nicht an die besten Smartphones heran: Vor allem beim Tempo und der Ausdauer weist es klare Schwächen auf. Mit dem Update auf Mango sollte zumindest der Software-Bereich Pluspunkte sammeln können. Eventuell bringt Mango auch Verbesserungen bei der Leistung. Potenzial hat das Dell Venue Pro auf jeden Fall.
Das Dell Venue Pro zeigt sich als schickes Business-Smartphone mit extravaganten Zügen. Es ist ein gutes Smartphone mit Windows Phone 7, kommt aber nicht an die besten Smartphones heran: Vor allem beim Tempo und der Ausdauer weist es klare Schwächen auf. Mit dem Update auf Mango sollte zumindest der Software-Bereich Pluspunkte sammeln können. Eventuell bringt Mango auch Verbesserungen bei der Leistung. Potenzial hat das Dell Venue Pro auf jeden Fall.
Platz 3: HTC ChaCha
Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt beim HTC ChaCha. Für den offiziellen Preis von 320 Euro bekommen Sie ein schnelles Android-Smartphone mit überzeugender Bedienoberfläche und einer guten QWERTZ-Tastatur. Nur auf Touchscreen-Tippen müssen Sie verzichten. Die Kamera ließ sich schnell hochfahren, löste flott aus und macht brauchbare Bilder und Videos.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt beim HTC ChaCha. Für den offiziellen Preis von 320 Euro bekommen Sie ein schnelles Android-Smartphone mit überzeugender Bedienoberfläche und einer guten QWERTZ-Tastatur. Nur auf Touchscreen-Tippen müssen Sie verzichten. Die Kamera ließ sich schnell hochfahren, löste flott aus und macht brauchbare Bilder und Videos.
Platz 2: Sony Ericsson Xperia mini pro
Das Sony Ericsson Xperia mini pro ist die Pro-Variante des Sony Ericsson Xperia mini. Die Ausstattung ist in etwa identisch. Das Xperia mini pro ist allerdings etwas größer und dicker. Das leigt wohl auch an der ausziehbaren QWERTZ-Tastatur.
Ein ausführlicher Testbericht folgt in Kürze.
Das Sony Ericsson Xperia mini pro ist die Pro-Variante des Sony Ericsson Xperia mini. Die Ausstattung ist in etwa identisch. Das Xperia mini pro ist allerdings etwas größer und dicker. Das leigt wohl auch an der ausziehbaren QWERTZ-Tastatur.
Ein ausführlicher Testbericht folgt in Kürze.
Platz 1: BlackBerry Bold 9900
Mit dem BlackBerry Bold 9900 holen Sie sich ein rundum gelungenes Smartphone für den Beruf und soziale Netzwerke ins Haus. Es verbindet edles Design mit einer guten Tastatur, einem starkem Prozessor und dem schnellen Touchscreen. Hinzu kommt die hervorragende Browser-Geschwindigkeit und die lange Akkulaufzeit. Punktabzüge gibt es für die Multimedia-Funktionen: Die Kamera überzeugte weder bei Fotos noch bei Videoaufnahmen wirklich.
Mit dem BlackBerry Bold 9900 holen Sie sich ein rundum gelungenes Smartphone für den Beruf und soziale Netzwerke ins Haus. Es verbindet edles Design mit einer guten Tastatur, einem starkem Prozessor und dem schnellen Touchscreen. Hinzu kommt die hervorragende Browser-Geschwindigkeit und die lange Akkulaufzeit. Punktabzüge gibt es für die Multimedia-Funktionen: Die Kamera überzeugte weder bei Fotos noch bei Videoaufnahmen wirklich.
Etwas enttäuschend ist die PowerPoint-Integration. Zwar kann „Slideshow to Go“ Präsentationen nicht wiedergeben, zudem sind die Editierfunktionen für Folien auf das einfache Einfügen von Text-Bulletins beschränkt – hier muss der Nutzer in PowerPoint nacharbeiten. Die Benutzerführung von Documents to Go ist hingegen gut gelöst, auch wenn man für manche Funktionen recht tief in der Menüstruktur graben muss. Insgesamt hinterlässt die Suite einen guten Eindruck, bietet aber noch Verbesserungspotenzial.
Preis für Documents to Go: 10,99 Euro
Link: DataViz Documents to Go 3.0
Link: DataViz Documents to Go 3.0
Quickoffice Pro: Android-Office mit Anschluss an die Cloud
Ein großes Plus von QuickOffice Pro ist die Anbindung an Cloud-Dienste: QuickOffice holt sich die Dokumente aus Online-Verzeichnissen wie Dropbox, MobileMe oder Google Docs und synchronisiert sie sauber zurück. Anders als bei Docs to Go ist das Einfügen von Fotos in Word-Dateien problemlos möglich, dafür fehlen Extras wie Kommentare, Aufzählungszeichen oder das Editieren von Fußnoten (die aber immerhin angezeigt werden). Immerhin sind die grundlegenden Funktionen vorhanden und dank durchdachter Menüführung auch gut erreichbar.
Einen besseren Eindruck macht die Tabellenkalkulation Quicksheet, die 139 Funktionen kennt und das Editieren der Tabellen komfortabel löst. Weniger gut steht es um den PowerPoint-Verschnitt QuickPoint. Der kann zwar Folien bearbeiten und auf Wunsch auch um Grafiken und Bilder erweitern, allerdings ist die Wiedergabe nur bedingt genau, zudem werden Änderungen auf dem PC nicht immer sauber übernommen. Besonders für Excel-Nutzer und Fans von Cloud-Speicherdiensten lohnt sich die Investition in QuickOffice Pro, auch wenn der Anschaffungspreis von rund 10,50 Euro happig ist.
Preis Quickoffice Pro: 10,47 Euro
Link: Quickoffice Pro.
Link: Quickoffice Pro.
ThinkFree Mobile Office: Android-Office mit eigenem Cloud-Speicher
ThinkFree bietet auf http://www.thinkfree.com einen eigenen Cloud-Dienst für den Zugriff von Smartphone und PC, bei dem jeder Benutzer 1 GB Gratisspeicher erhält. Hier lassen sich Dokumente hochladen und im Browser bearbeiten, der Zugriff vom Smartphone aus ist möglich – allerdings noch unausgereift. Die Dateien werden zunächst auf die SD-Karte gespeichert und müssen am Ende manuell zurückgespielt werden, eine Auto-Synchronisation fehlt. Die Editierfunktionen von ThinkFree Mobile Office beschränken sich auf das Wesentliche wie Fettungen und Schriftarten, die aber immerhin sauber auf den PC übertragen werden.
Auch die Excel-Variante von Thinkfree ist mit ihren 102 Funktionen eher Hausmannskost, dafür gefallen die PowerPoint-Funktionen. Man kann Grafiken und Texte einfügen und direkt auf dem Touchscreen verschieben sowie die Präsentationen direkt auf dem Gerät anschauen.
Programmübergreifend gewöhnungsbedürftig ist die Bedienung, die komplett auf Icons basiert. Erst, wenn man den Finger auf das Icon drückt, blendet ThinkFree die Funktionalität ein. Insgesamt wirkt die Android-Version von ThinkFree Mobile Office unausgegoren, besonders die Anbindung an die Cloud hätte besser gelöst werden können.
Preis für ThinkFree Mobile Office: 6,99 Euro
Link: ThinkFree Mobile Office
Link: ThinkFree Mobile Office
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