Verbesserungen und neue Funktionen

Das ist neu bei Office 2010

Donnerstag den 16.09.2010 um 11:40 Uhr

von Arne Arnold

Microsoft Office Professional 2010 DE Win
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Die Straßenpreise der Office-Versionen liegen teils deutlich unter den Microsoft-Empfehlungen.
Vergrößern Die Straßenpreise der Office-Versionen liegen teils deutlich unter den Microsoft-Empfehlungen.
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Microsoft hat sein Büroprogramm-Paket überarbeitet. Auf der Strecke geblieben ist dabei das wenig geliebte Works, neu hinzugekomen sind die Office Web Apps. PC WELT erklärt die wichtigsten Neuerungen.
Das neue Microsoft Office 2010 sieht moderner aus als seine Vorgänger. Es enthält diverse Verbesserungen sowie neue Anpassungsmöglichkeiten und bietet sogar einige ganz neue Funktionen. Wer bisher Office 2003 und ältere Versionen genutzt hat, wird damit schnell produktiver arbeiten können. Die – durchaus vorhandenen – Unterschiede zur Version 2007 zeigen sich hingegen erst bei einem intensiveren Vergleich. PC WELT hat genau hingesehen und sagt, was Microsofts neues Büropaket und die daran angelehnten Office Web Apps im Internet können.

Versionen und Preise: Vorsicht bei der Auswahl
Seit Mitte Juni ist Microsofts Office 2010 für Privatnutzer erhältlich, Firmenkunden werden schon seit Mitte Mai beliefert. Die Preise beginnen offiziell bei 139 Euro für die Box-Version Home and Student. Sie besteht aus der Textverarbeitung Word 2010, der Tabellenkalkulation Excel 2010, dem Präsentationsprogramm Powerpoint 2010 und der Notizbuch-Software One Note 2010. Wer auch das neue E-Mail- und Organisationsprogramm Outlook 2010 haben will, muss zur Office-Version Home and Business für 379 Euro greifen oder es einzeln für happige 189 Euro dazu kaufen.

Die Straßenpreise der verschiedenen Office-Versionen liegen teils deutlich unter den Microsoft-Empfehlungen. Beispielsweise gab es die Box-Version Home and Student beim Online-Versender Amazon bei Redaktionsschluss schon ab 110 Euro. Die Preise der Versionen und der einzelnen Programme finden Sie übersichtlich zusammengestellt in der Tabelle oben.

Neben den Versionen mit DVD im Karton bietet Microsoft auch günstigere so genannte Key-Cards an. Dabei kauft man nur den Produktschlüssel und lädt die Software aus dem Internet. Für die Version Home and Student sind dann laut Microsoft 109 Euro fällig. Doch Vorsicht: Die Key-Card-Lizenz gilt nur für einen einzigen PC. Bei den Box-Versionen sind dagegen drei Installationen in einem Haushalt erlaubt.

Auf vielen neuen PCs wird demnächst Office 2010 Starter installiert sein. Diese Office-Version löst das wenig geliebte Büropaket Works ab. Die Starter-Edition besteht aus Word und Excel. Die beiden Programme sind jedoch gegenüber den normalen Versionen eingeschränkt: In der kleinen Office-Version sind etliche Funktionen deaktiviert, darunter Makros, Pivot-Tabellen und -Grafiken.

In Word Starter muss man auf automatische Feldfunktionen verzichten. Es lässt sich also etwa kein Inhaltsverzeichnis auf Grundlage der Überschriftenformatierung erstellen. Auch die Kommentar- und Überarbeitenfunktion ist ausgeschaltet. Trotzdem sollen sich laut Microsoft auch komplexe Word- und Excel-Dateien öffnen lassen. Ein entsprechendes Inhaltsverzeichnis wird dann zwar angezeigt, lässt sich aber nicht ändern.

Am rechten Rand der Starter-Programme wird in einer Spalte ein kleines Werbefenster angezeigt, das vorrangig zum Kauf der Vollversionen animiert.

Die Spalte ähnelt dem Arbeitsbereich, der aus früheren Versionen bekannt ist. Dieser Streifen lässt sich aber nicht ausblenden. Zumindest auf einem Monitor im Format 4:3 geht dadurch spürbar Arbeitsfläche verloren. Auf einem Breitbildschirm ist die Beeinträchtigung erträglich. Spannend könnte eine Besonderheit des deutschen Marktes werden: Denn in Deutschland dürfen die so genannten OEM- oder Systembuilder-Versionen von Programmen auch ohne neue Hardware verkauft werden. Sollte Office 2010 Starter als Systembuilder-Version gelten, könnte es das kleinste Office-Paket bald für wenige Euro einzeln zu kaufen geben. Microsoft widerspricht im PC-WELT-Interview aber dieser Vermutung.

Donnerstag den 16.09.2010 um 11:40 Uhr

von Arne Arnold

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