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15 Wünsche für das iPhone 2.0

08.11.2007 | 08:29 Uhr |

Kaum ist das iPhone erschienen, werden schon Vermutungen über die Nachfolger-Modelle laut. In unserer To-Do-Liste für Apple verraten wir Ihnen, wie unsere Wunschversion der nächsten iPhone-Generation aussehen würde. Mit dabei: GPS, 3G, iChat, Video-Aufnahmen und vieles mehr.

Das iPhone wird als eine der erfolgreichsten Markteinführungen eines technischen Produktes in die Geschichte eingehen. Ohne Zweifel bietet es zahlreiche Innovationen und verdient daher auch den größten Teil des Lobes, den es in den letzten Monaten bekommen hat. Aber das heißt nicht, dass es perfekt ist.

Im Rahmen einer konstruktiven Kritik schlagen wir 15 Punkte vor, mit denen Apple die nächste iPhone-Generation verbessern könnte. Bis jetzt steht noch nicht fest, wann die zweite Version des iPhones auf den Markt kommen soll, auf Apple-nahen Seiten wird aber schon über ein Erscheinen im Frühjahr 2008 spekuliert .

Eigentlich müssten wir nicht einmal auf ein iPhone 2.0 warten, um mehrere der Einträge unserer Wunschliste verwirklicht zu sehen: Per Firmware-Update könnte Apple auch die erste iPhone-Generation mit vielen der vorgeschlagenen Verbesserungen nachrüsten.

1. UMTS statt EDGE

Fangen wir mit der offensichtlichsten Schwäche an: Die Tatsache, dass das iPhone auch in Deutschland an den veralteten EDGE-Standard gebunden ist, anstatt an das technologisch überlegene UMTS. Einer der Gründe, die das iPhone revolutionär machen, ist die beispiellose Nutzung des Internets. Kein anderes Handy bietet ein derart vollkommenes Surfen im Web, wie der mobile Safari-Browser (ganz zu schweigen von YouTube, Maps oder anderen Internetfunktionen des iPhones).

Aber der EDGE-Datendienst ist zu langsam für viele Internetaufgaben. Merkbar wird dies vor allem, wenn es darum geht, größere Datenmengen herunterzuladen, wie etwa bei einer grafisch aufwendigen Web-Seite oder beim Laden einesYouTube-Videos. Die Fähigkeit des iPhones anstatt EDGE auch WLAN zu nutzen, erleichtert es diese Beschränkung zu ertragen, aber sie hilft auch nur, wenn man sich in Reichweite eines WLAN -Netzwerks befindet. Und auch wenn in Deutschland bereits vielerorts eine UMTS-Abdeckung vorhanden ist, unterstützt das iPhone kein UMTS.

Für die nächste iPhone-Generation scheint aber bereits Besserung in Sicht: Vor kurzem lizenzierte Apple Technologien des US-Unternehmens InterDigital , was stark vermuten lässt, dass eine UMTS-Unterstützung für das iPhone in Arbeit ist. InterDigital selbst ist spezialisiert auf die Entwicklung drahtloser Technologien und hat bereits an andere Unternehmen UMTS-Technologien lizenziert, darunter etwa Nokia, NEC, Sharp oder Panasonic. Während der amerikanische iPhone-Anbieter AT&T noch am Aufbau seines UMTS-Netzes arbeitet, ist dieser bei den europäischen Anbietern bereits weit fortgeschritten. Für die weitere Wettbewerbsfähigkeit des iPhones in Europa stellt eine UMTS-Unterstützung im Vergleich zum amerikanischen Markt also eine entscheidende Voraussetzung dar.

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