Backup-Lösungen im Vergleich

Variante 4: Backup-Systeme für Profis

Montag, 29.08.2011 | 11:02 von Thomas Bär, Frank-Michael Schlede
Die Sicherung eines einzelnen Servers oder der Daten einer Workstation ist für sich genommen schon eine wichtige Aufgabe, die der kompletten Aufmerksamkeit des Systembetreuers bedarf. Sobald die Anzahl von Servern die der Finger des Administrators übersteigt, verändern sich die Anforderungen an eine professionelle Backup-Lösung aber noch einmal deutlich: Die Software muss die erstellten Sicherungsaufträge robust und verlässlich abarbeiten und in der Lage sein, mit möglichst unterschiedlicher Backup-Hardware zusammenzuarbeiten.

Ein Administrator hat in den seltensten Fällen genügend Zeit, um alle Sicherungsprotokolle aufmerksam durchzusehen. Aus diesem Grunde ist es erforderlich, dass die Backup-Software auf Missstände gezielt hinweist. Im Idealfall prüft der Backup-Operator dennoch, sofern diese Rolle im Unternehmen überhaupt existiert, die Log-Dateien regelmäßig und gewissenhaft. Weiterhin wird er ein Zurückspielen der Backups testen, um im Notfall die erforderlichen Schritte sicher durchführen zu können.

Unterschiedliche Umgebungen erfordern selbstverständlich verschiedene Sicherungsstrategien – jedoch nicht notwendigerweise unterschiedliche Softwarelösungen. Eine Hypervisor-Anlage mit zwanzig virtuellen Servern wird anders gesichert als eine einzelne SQL-Datenbank. Im Idealfall ist der Administrator in der Lage, selbst über die eingesetzte Backup-Software zu bestimmen. Dann tut er gut daran, eine einheitliche Software-Linie durchzusetzen. Möglicherweise ist die Produktlinie eines Herstellers nicht in allen Qualitäten und Szenarien optimal, doch die einheitliche Verteilung von Agents, Verwendung der bekannten Benutzeroberfläche und die geordnete Aktualisierung der Backup-Software entschädigen den Administrator dafür.

Montag, 29.08.2011 | 11:02 von Thomas Bär, Frank-Michael Schlede
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