Ratgeber RAS & VPN

So funktionieren Remote Access und Standortvernetzung

Freitag den 01.10.2010 um 08:57 Uhr

von Jürgen Hill

Von RAS zur Standortvernetzung
Vergrößern Von RAS zur Standortvernetzung
Remote Access umfasst heute die unterschiedlichsten Vernetzungsverfahren. Wir erklären, was Remote Access bedeutet, wie sich die einzelnen Vernetzungsmethoden unterscheiden und was Sie beim Thema Sicherheit beachten sollten.
Der klassische RAS-Ansatz setzt auf teure
Punkt-zu-Punkt-Verbindungen.
Vergrößern Der klassische RAS-Ansatz setzt auf teure Punkt-zu-Punkt-Verbindungen.

Vor etwa zehn Jahren verstand man unter Remote Access die Remote Access Services ( RAS ), die normalerweise als Services auf einem Netz- Server liefen. Heute stellt sich die Thematik Remote Access komplexer dar: Remote Access steht nun für eine Vielzahl von Anwendungsszenarien (wie mobile Mitarbeiter, Teleworker, Standortvernetzung) und ein buntes Gemisch an Übertragungstechniken (xDSL, Mobilfunk, Satellit etc.). Das macht Administration und Konfiguration anspruchsvoller. Dafür bekommen die IT-Verantwortlichen größere Flexibilität, ein nahezu LAN-artiges Arbeiten sowie meist geringere Übertragungskosten.

So funktioniert RAS

Der klassische RAS-Ansatz stellt Punkt-zu-Punkt-Verbindungen dar. Hohe Übertragungsraten wie etwa mit xDSL sind damit nicht möglich, dafür ist er aber zu vielen Übertragungsprotokollen kompatibel: Von analog über ISDN bis hin zu X.31. Deshalb findet RAS heute meist dazu Verwendung, um wenige Daten sicher zu übertragen beispielsweise bei Fahrkartenautomaten oder bei Röntgengeräten, die dem Hersteller von Zeit zu Zeit ihren Wartungsbedarf melden.

Als Übertragungsmedium kommen durchaus auch moderne Mobilfunktechniken wie GPRS oder UMTS zum Einsatz. Die klassische RAS-Technik sollte heute auch bei Verbindungen in Betracht gezogen werden, die fest definierte Antwortzeiten verlangen und als Backup -Lösung in Frage kommen.

Dieser Artikel stammt von unserer Schwesterpublikation computerwoche.de .

Freitag den 01.10.2010 um 08:57 Uhr

von Jürgen Hill

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