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Die beste Virtualisierungs-Software

30.03.2010 | 11:13 Uhr |

Mit der hier vorgestellten Virtualisierungs-Lösungen - die meisten sind gratis - nutzen Sie Windows und Linux sowie andere Betriebssysteme gleichzeitig auf einem Rechner.

Um virtuell Anwendungssoftware oder Betriebssysteme laufen zu lassen, gibt es mehrere Methoden. So kann man Bibliotheken zur Verfügung stellen, die die Funktionalität der Original-Bibliotheken nachahmen - das macht Wine, das für Linux als Windows-Laufzeitumgebung fungiert. Oder man installiert eine komplette virtuelle Umgebung, einen Container sozusagen, in dem ein vollständiges Betriebssystem installiert wird. Solche virtuelle Maschinen bieten Vmware, VirtualPC von Microsoft und VirtualBox von Sun (jetzt Oracle).

Eine weitere Alternative für die Nutzung eines fremden Betriebssystem vom eigenen Rechner aus ist der Einsatz von Terminalsoftware. Sie melden sich hierbei von Ihrem Rechner aus auf einem anderen PC an und nutzen dessen Anwendungen. Ihr PC dient also als Terminal, die eigentliche Rechenleistung erledigt der angesteuerte PC, auf den Sie mit einer Fernzugriffssoftware wie beispielsweise VNC zugreifen. Ihre Maus- und Tastatureingaben werden via Internet-Protokoll auf den anderen Rechner übertragen, dessen Bildschirmdaten landen wiederum auf Ihrem PC.

Übrigens: Nicht nur für Desktop-Rechner ist die Virtualisierung interessant, ganz im Gegenteil spielen Virtualisierungstechniken besonders bei Servern eine wichtige Rolle , um Kosten zu sparen und vorhandene Ressourcen besser auszunutzen - Stichwort Green IT.

Wir stellen Ihnen in unserer Bildergalerie die bewährtesten Virtualisierungslösungen vor. Darunter befinden sich sowohl relativ bekannte Klassiker als auch eher unbekannte Nischenlösungen, die aber durchaus ihre Berechtigung für spezielle Einsatzzwecke haben.

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