Im Prinzip bieten Windows 2000 und XP mit der Diensteverwaltung („Start, Ausführen, services.msc“), mit den Netzwerk-Einstellungen, dem Registry-Editor und den Kommandozeilen-Tools Netstat.EXE sowie Sc.EXE (nicht bei Win 2000) alle Werkzeuge, um überflüssige Dienste abzuschalten. Unter Windows 2000 fehlt das Kommandozeilen-Tool Sc.EXE, das für Svc2kxp benötigt wird. Svc2kxp stellt das selbständig fest und lädt es bei bestehender Internet-Verbindung herunter.
Ferner helfen Web-Dienste wie http://portscan.winboard.org, die Ihren PC auf Wunsch scannen und das Ergebnis mitteilen. Hier erfahren Sie, welche Ports geöffnet sind. Um zu ermitteln, welche Anwendung welchen Port offen hält, öffnen Sie eine Eingabeaufforderung und geben „netstat -ab“ ein. Unter „Lokale Adresse“ sehen Sie jeweils die Port-Nummer oder den Namen des zugehörigen Dienstes. Darunter steht der Programmname mit allen zugehörigen Komponenten, also EXE- und DLL-Dateien.
Die betreffende Anwendung können Sie mit dem Task-Manager beenden. Erscheint dort der Task „Svchost.EXE“, dann handelt es sich um einen Windows-Dienst, den Sie wiederum über die Diensteverwaltung oder mit Sc.EXE konfigurieren können. Den Namen des Dienstes bekommen Sie nur heraus, indem Sie in der Registry unter „Hkey_Local_Machine\System\CurrentControlSet\Services“ nach den DLL-Dateinamen suchen und dann in der linken Spalte ablesen, zu welchem Dienst die gefundene DLL gehört.
In der Diensteverwaltung können Sie den entsprechenden Dienst dann beenden, deaktivieren oder zumindest von „automatisch“ auf „manuell“ setzen. Dienste wie der „Remoteprozeduraufruf (RPC)“ lassen sich überhaupt nicht beenden. In solchen Fällen können Sie nur darauf hoffen, dass der Dienst in den Eigenschaften der DFÜ-Verbindung unter „Netzwerk“ auftaucht. Mit dem Entfernen des Häkchens vor einem Dienst heben Sie die Bindung an den DFÜ-Adapter auf.
Lässt sich die Bindung des Dienstes hier nicht konfigurieren, bleibt nur noch das Tool Sc.EXE: Mit "sc config rpcss start=disabled" deaktivieren Sie den Dienst dennoch.
Das Fazit: Windows-Bordmittel sind wohl fähig, Dienste zu kontrollieren und zu bearbeiten, aber das ist ein höchst mühseliges und fehlerträchtiges Unterfangen, zumal die Dienste voneinander abhängig sind.
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