Leserwahl

Unitymedia-Hotline

Montag den 05.03.2012 um 08:35 Uhr

von Daniel Behrens

Unitymedia-Hotline
Vergrößern Unitymedia-Hotline

Unitymedia ist dieses Jahr bei der Auswertung unserer Service-Umfrage das erste Mal mit dabei, da erstmals genügend Unitymedia-Kunden teilgenommen haben, um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten. Und der Neuzugang sichert sich auch gleich den ersten Platz neben der Telekom.

Wartezeit bei der Unitymedia-Hotline
Bei der Unitymedia-Hotline kommt man schnell an die Reihe. 83 Prozent der Befragten mussten im Schnitt maximal vier Minuten warten. Das ist sehr gut.

Qualität der Unitymedia-Hotline
Die Kundenberater der Unitymedia-Hotline kennen sich offenbar gut aus: 72 Prozent der Teilnehmer waren mit den Auskünften zufrieden oder sehr zufrieden. Weiteren 19 Prozent konnte die Hotline zumindest etwas weiterhelfen. Nur 9 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass Ihnen gar nicht weitergeholfen wurde.

E-Mail-Wartezeit bei der Unitymedia-Hotline
Beinahe jeder zweite Unitymedia-Kunden erhält unserer Umfrage zufolge nach maximal 12 Stunden eine Antwort auf seine E-Mail-Anfrage an die Unitymedia-Hotline. Das ist zwar noch nicht spitze, aber durchaus respektabel. Nach 24 Stunden waren zwei Drittel aller Anfragen beantwortet.

E-Mail-Qualität der Unitymedia-Hotline
Etwas mehr als zwei Drittel aller Teilnehmer gaben an, dass ihnen die E-Mail-Antwort der Unitymedia-Hotline gut bis sehr gut weitergeholfen hat. Jeder Fünfte konnte allerdings mit der Reaktion "gar nichts" anfangen.

Behebung einer Anschluss-Störung
Nach einer Störungsmeldung waren fast zwei Drittel aller Umfrage-Teilnehmer bereits nach wenigen Stunden wieder online. Länger als 24 Stunden mussten nur 9 Prozent der befragten Kunden warten. Das ist sehr löblich.

Technische Unitymedia-Hotline: 01805 / 663100 (14 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz, bis zu 42 Cent pro Minute aus dem Mobilfunknetz)
Bestandskunden-E-Mail-Kontakt: Über Kontakt-Formular

Montag den 05.03.2012 um 08:35 Uhr

von Daniel Behrens

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (10)
  • kalweit 13:18 | 21.03.2012

    Zitat: deoroller
    Man könnte auch die Netzinfrastruktur ausgliedern, so dass dann jeder Provider die gleichen Chancen hat.


    Das war ja von Anfang an nicht gewollt. Gleiches gilt für Strom, Gas und Schiene.

    Antwort schreiben
  • deoroller 13:12 | 21.03.2012

    Man könnte auch die Netzinfrastruktur ausgliedern, so dass dann jeder Provider die gleichen Chancen hat. Das Problem gibt es seit der Privatisierung der Bundespost. Fordern ist immer gut, aber wer macht es, entschädigt und es gibt dann auch wieder eine schicke neue [lt]Amt[/lt] Agentur mit [lt]Minister[/lt] Präsidenten.
    http://www.computerwoche.de/heftarchiv/1998/19/1087645/ :zzz:

    Antwort schreiben
  • kalweit 12:54 | 21.03.2012

    Zitat: Kantiran
    Was glaubst Du, was das kosten würde, wobei die Kunden eh nicht bereit wären, dann einen höheren Monatsbetrag zu berappen.


    Genau, und deswegen sollen die Provider, die in eigene Leitungen investiert haben, diese - am besten kostenlos - den Mitbewerbern samt kompletten Support überlassen, damit die dann mit Billigpreisen die Kunden abwerben können.

    Antwort schreiben
  • Kantiran 11:56 | 21.03.2012

    Zitat: kalweit
    Das ist doch völlig in Ordnung. Die Provider könnten sich ja ein eigenes Leitungsnetz aufbauen und die Kosten auf ihre Kunden umlegen.
    Ach? Wie soll das gehen? Soll jetzt JEDER Telekommitbewerber ohne eigenes Leitungsnetz für ihre Neukunden die Straßen aufreissen und JEDER von denen seine eigene Telefonverbindungsleitung (vom eigenen, potentiellen Kunden bis zum eigenen "NEU" zu bauenden Outdoor/DSLAM) verlegen?
    Was glaubst Du, was das kosten würde, wobei die Kunden eh nicht bereit wären, dann einen höheren Monatsbetrag zu berappen.

    Was ist, wenn ein Kunde wechselt?
    Dann soll der Neue für den wohl ebenfalls wieder eine neue Leitung legen oder wie stellst Du Dir das vor?

    Das sich die Telekom Mitbewerber (die untereinander Konkurenten sind) zusammentun und ein eigenes Leitungsnetz aufbauen, kannst Du vergessen.

    Wie sind denn die Kunden bezüglich "monatliche Kosten" gestrickt? Richtig, sie schauen nur auf den Preis, der Anbieter ist den meisten eh vollkommen egal.
    An einen Provider für mind. 24 Monate binden, weil die Provider nur dann die Kosten wieder einspielen, und eventuell auch Gewinn machen können? Lehnen solche "je billiger desto lieber" ebenfalls ab.

    Ob in dem gebuchten Tarif "kostenlose Provider Zugaben" enthalten sind, spielt fü diese nur eine untergeordnete Rolle.
    Die meisten wissen ja nicht mal, was so alles in Ihrem gebuchten Tarif enthalten ist.

    Aber:
    Darum geht es bei dem PC-WELT Provider Service Test auch gar nicht.

    Ich wollte lediglich darstellen, dass die Tester so einige Sachen bezüglich "was dem Telekom Mitbewerb bei Störungen" möglich ist und was nicht, nicht bedacht haben.

    Antwort schreiben
  • kalweit 19:09 | 20.03.2012

    Zitat: Kantiran
    Der Provider, und alle anderen Telekom Mitbewerber ohne eigenes Leitungsnetz ebenfalls, sind auf gedeih und verderb auf die Telekom (deren Niederlassungen und Techniker) angewiesen.


    Das ist doch völlig in Ordnung. Die Provider könnten sich ja ein eigenes Leitungsnetz aufbauen und die Kosten auf ihre Kunden umlegen.

    Antwort schreiben
158568