Unified Communications

So lösen Sie typische VoIP-Probleme

Samstag, 22.09.2012 | 07:22 von Loden Tashi
So beheben Sie typische VoIP-Probleme
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© Polylooks
Ihr Unternehmen telefoniert ausschließlich über VoIP. Aber Ihre VoIP-Lösung bereitet Probleme? Mit diesen Tipps begeben Sie sich strukturiert auf Fehlersuche.
Unified-Comunications-Lösungen in Unternehmen bereitzustellen ist mit Herausforderungen verbunden. Die Hardware- und Software-Infrastruktur muss um Voice-Funktionen erweitert werden. Hierzu gehören „Auxiliary“-Voice-LANs, Inline-Power, Stromversorgung über Ethernet-Kabel und TDM-Schnittstellen. Daneben müssen IT-Verantwortliche sich mit VoIP-Problemen beschäftigen.

VoIP-Probleme methodisch aufspüren

Um VoIP-Probleme aufzuspüren, sollten IT-Verantwortliche methodisch vorgehen. Ein Ratschlag, der auf den ersten Blick banal erscheint, aber oft nicht durchgeführt wird. Das Troubleshooting-Modell von Cisco oder andere ähnliche Verfahren erleichtern die systematische Fehlersuche. Auch Neulinge im Unified-Communications-Bereich sollten sich eine methodische Fehlersuche mit einer systematischen Dokumentation der Vorfälle und Lösungen aneignen – auch wenn dies anfangs einen hohen Aufwand bedeutet. Nur so, lassen sich VoIP-Probleme schneller beheben.


Strukturierte Herangehensweise

Beim ersten Schritt auf der Suche nach dem VoIP-Fehler sollte das Problem analysiert, klar formuliert und die Ursachen lokalisiert werden. Anschließend werden alle Fakten erhoben, die dabei helfen das Problem einzukreisen. Wichtig ist es die Ursachen auf die höchstwahrscheinliche zu reduzieren. Hierbei spielt die Erfahrung des IT-Verantwortlichen eine große Rolle.

Auf dieser Grundlage wird ein Aktionsplan mit den entsprechenden Schritten erstellt und ein Konzept entworfen. Der Entwurf umfasst lediglich eine Problemlösung innerhalb des Systems. Im Anschluss daran, werden die Ergebnisse analysiert und die Auswirkungen der Maßnahmen auf das System beobachtet.

VoIP-Probleme – Gesprächsaufbau

Bei Unified-Communications-Lösungen können bereits beim Gesprächsaufbau zu Problemen kommen. Schuld sind Konfigurationsfehler, die aus Gateway-, ISDN- und Quality-of-Service (QoS)-Einstellungen stammen.

Falls Sie ein Besetztzeichen („Busy-out“) während des Wählens oder kurz danach hören, handelt es sich um einen sogenannten Call-Routing-Fehler. Dieser tritt oftmals dann auf, wenn es einen Übertragungsfehler bei der „Caller ID“ in der „Callsetup“-Phase gibt. Die ID wird dem Angerufenen fehlerhaft oder gar nicht angezeigt. Möglich ist auch, dass der Rückrufton vom TDM-Gateway nicht in das VoIP-Netz gelangt. Der Anrufer erhält kein Feedback in Form des „Alert-Tons“, stattdessen nimmt der Gesprächspartner den Hörer ab, da es bei ihm geklingelt hat.

Häufig entstehen bei Unified Communications auch Probleme in Form von „Dead Air“. Das bedeutet, dass beide Gesprächspartner sich nicht gegenseitig hören oder nur ein Teilnehmer, den anderen wahrnehmen kann. Möglich ist auch, dass der Wählton nicht zu hören ist oder ein zweites beziehungsweise drittes Signal unerwartet nach der ersten Zifferneingabe ertönt.

Ursachen hierfür sind vielfältig. Eine strukturierte Herangehensweise hilft somit schnell das Problem zu lokalisieren und zu beheben. Häufig sind Bedienfehler schuld – welche erst entdeckt werden müssen. Schwieriger sind Konfigurationsfehler zu entdecken. Auf der nachfolgenden Seite erfahren Sie welche Ansätze es für die Fehlersuche im VoIP-Netz gibt.

Samstag, 22.09.2012 | 07:22 von Loden Tashi
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