20.01.2013, 08:45

Alex Wilde

Multimedia-Tools

Unentbehrliche Multimedia-One-Click-Tools

PC-WELT stellt die nützlichsten Tools für den Multimedia-Alltag vor. ©iStockphoto / Oleksiy Mark

Wer sich Video, Audio, Foto zum Hobby macht oder im Beruf damit umgeht, braucht neben Media Player, Fotobearbeitung, Videoschnitt auch eine Reihe kleiner Hilfsmittel. Unser Beitrag nennt praktische und unentbehrliche Werkzeuge für den Multimedia-Alltag.

Youtube-Downloader HD: Videos speichern

Der englischsprachige Youtube Downloader HD lädt Youtube-Videos in hoher Auflösung auf die lokale Festplatte. Die Bedienung ist sehr einfach: Oben neben „Download“ stellen Sie die höchstmögliche Qualität ein. Der Downloader sucht automatisch die nächstniedrigere Qualitätsstufe, wenn das Video in der voreingestellten Qaulität nicht vorliegt. Optional können Sie das Flash-Video gleich nach AVI oder MP4 konvertieren. In die Zeile „Save to“ geben Sie den Zielordner ein, in die Zeile „Video URL“ kopieren Sie die Adresse, wie Sie Ihr Browser beim Abspielen des Videos anzeigt.

Youtube to MP3 Converter: Soundtracks extrahieren

Der Youtube to MP3 Converter extrahiert aus Youtube-Videos die Tonspur. Dabei lässt das Tool die Wahl zwischen verschiedenen Qualitätsstufen und Ausgabeformaten. Doch Achtung bei der Installation: Wählen Sie besser alles ab außer dem eigentlichen Converter selbst!

Format Factory: Audio und Video konvertieren

Spezialisierte Formatwandler sind vielleicht noch ein wenig einfacher zu bedienen als Format Factory, aber an Format Factory führt kein Weg vorbei: Das Programm ist das Universalwerkzeug zur Umwandlung von Audio-, Video- und Bildformaten. Es unterstützt wirklich alle geläufigen Formate - insgesamt 25 Video-, 23 Audio- und 16 Grafikformate. Trotzdem bleibt es einfach zu bedienen, wenn Sie sich an folgende Vorgehensweise halten:
1. Wählen Sie in der linken Spalte den Multimedia-Typ – etwa „Audio“ zum Umwandeln von Musikdateien und darunter das gewünschte Zielformat, etwa „Alle zu MP3“.
2. Im neu geöffneten Fenster klicken Sie auf „Zieldatei einstellen“, um die gewünschte Qualität festzulegen.
3. Als „Zielverzeichnis“ verwenden Sie am einfachsten die Option „Ausgabe in Quelldateiordner“. Geben Sie unter „Filter“ die umzuwandelnden Formate an, und navigieren Sie mit „Ordner hinzufügen“ zum Quellordner. Achten Sie dabei auf die Option „Ges. Dateibaum“.
4. Nach dem Einlesen der Dateien klicken Sie auf „OK“ und anschließend im Hauptdialog auf „Starten“.

Similarity: Audio-Dubletten finden

Kostenlose Software zum Aufspüren von doppelten Audiodateien ist rar. Auch das englischsprachige Similarity 1.6.5 wirbt für die kostenpflichtige Premium-Version, jedoch ist in diesem Fall auch die Freeware-Version ein exzellentes Tool. Similarity beherrscht die verbreiteten Formate (MP3, WMA, OGG, FLAC, APE) und kann sowohl anhand der Metadaten wie durch inhaltlichen Bit-Vergleich nach Dubletten fahnden.
Die Bedienung ist einfach: Auf der Registerkarte „Folders“ wählen Sie im Verzeichnisbaum den Musikordner und klicken dann auf den grünen Pfeil „Start scanning“. Wenn die Fortschrittsanzeige auf „100.0 %“ durchgelaufen ist (kann dauern!), finden Sie auf der Registerkarte „Results“ die Dubletten. Sehr detaillierte Angaben über die Audio-Dubletten erlauben dann eine fundierte Entscheidung, welche Version die qualitativ beste ist, die Sie aufheben sollten.
MP3Gain: MP3-Lautstärken normalisieren
Mp3Gain vereinheitlicht die Lautstärken Ihrer Musiktitel, ohne die Qualität zu beeinflussen. Klicken Sie auf „Ordner hinzufügen“, um die MP3-Dateien eines Verzeichnisses einzulesen. Danach verwenden Sie "Track-Analyse", um die Durchschnittslautstärke der Songs zu ermitteln. Versuchen Sie dann, den "Zielwert für normale Laustärke" zu erhöhen, ohne in der Spalte "Clip (Track)" ein "Ja" zu produzieren: Dies führt nämlich zu übersteuerten Passagen und verschlechtert die Klangqualität. Mit der Schaltfläche "Track-Anpassung" starten Sie die Änderungen.

mp3DirectCut: Zerlegen von Audio-Dateien

mp3DirectCut ist die beliebteste Freeware, um große Audio-Dateien in mehrere kleine zu zerlegen. Damit teilen Sie etwa aufgenommene Internet-Radiosendungen wieder in die einzelnen Musikstücke. Nebenbei können Sie dabei auch Moderation oder Werbung wegschneiden. Mit etwas Glück kann mp3DircetCut den Beginn der einzelnen Songs selbst finden, wenn Sie mit [Strg]-[Shift]-[P] nach „Pausen suchen“. Danach verwenden Sie „Datei --> Geteilt speichern“, um einzelne MP3-Dateien zu ereugen.

MP3Tag: Metadaten für Audiodateien

Mediaplayer erstellen Medienbibliotheken auf Basis der Tag-Infos, die sie in den Audio-Dateien vorfinden. Falsche und fehlende Tags verursachen Chaos, das Sie mit Hilfe des Tag-Spezialisten MP3Tag beseitigen können. Nach dem Start von MP3tag gehen Sie mit „Datei --> Verzeichnis wechseln“ zum gewünschten Ordner. Über „Tag-Quellen“ können Sie Metadaten mit Hilfe von Online-Datenbanken (freedb, Amazon) in die Audiodateien schreiben. Wenn die Dateinamen sprechend und systematisch sind, übernehmen Sie deren Information mit „Konverter --> Dateiname - Tag“ in die Audio-Tags. Das Umgekehrte geht natürlich ebenfalls: Wenn die Audio-Tracks komplette Tags enthalten, können Sie mit „Konverter --> Tag – Dateiname“ die Dateinamen neu schreiben und dabei sogar die Ordnerstruktur neu anlegen. Ob das wirklich zum gewünschten Ziel führt, sollten Sie immer mit Klick auf „Vorschau“ absichern.

Image Composite Editor: Panorama-Kollagen

Der englischsprachige Image Composite Editor 1.4.4 von Microsoft kombiniert eine Anzahl überlappender Fotos automatisch zu einem Panorama-Bild. Voraussetzung für ein gutes Ergebnis ist daher, dass sich die Fotos tatsächlich im Randbereich überschneiden. Sie markieren im Windows-Explorer dann einfach die Bilder, die das Tool zusamensetzen soll und ziehen diese mit der Maus in das Fenster des Programms. Die erzeugte Rohfassung können Sie nachträglich noch verbessern, indem Sie unter „Stitch“ experimentieren, welche der angebotenen Optionen das Motiv am besten zur Geltung bringt.

Pro Photo Tools: Nachträgliches Geo-Tagging

Microsofts englischsprachige Pro Photo Tools beherrschen das nachträgliche Geo-Tagging Ihrer Fotos. Ziehen Sie die Dateien oder auch ganze Ordner mit der Maus vom Windows-Explorer in das rechte Tool-Fenster. Dann wechseln Sie oben von der „Thumbnails“-Ansicht zu „Map Browse“ und erhalten eine Weltkarte. Durch Verschieben und Zoomen navigieren Sie zum Ort der Aufnahme und ziehen dann die passenden Bilder an die gewünschte Stelle.

Duplicate Photo Finder: Foto-Dubletten finden

Der englischsprachige Awesome Duplicate Photo Finder erkennt gleiche und ähnliche Bilder in Ihrer Fotosammlung. Damit ist das Tool ein nützlicher Helfer zum Aufräumen und Organiseren der Bilder. Die Bedienung ist denkbar einfach: Sie ziehen mit der Maus den Hauptordner der Sammlung in das Programmfenster und klicken auf „Start Search“. Nach dem Bilderscan zeigt das Programm die identischen oder ähnlichen Bilder. Sie können diese dann löschen, verschieben, ferner im Standardviewer oder im Windows-Explorer öffnen.

Cdex: Der klassische CD-Ripper

Der Freeware-Oldie Cdex ist nach wie vor erste Wahl beim Extrahieren von Audio-CDs zu MP3-, WMA- oder FLAC-Dateien. Vor der ersten Benutzung sollten Sie
1. unter „Optionen --> Einstellungen --> Dateinamen“ den Zielordner und die gewünschte Namensstruktur vorgeben,
2. unter „Kodierer“ das Ausgabeformat und dessen Qualität einstellen und
3. unter „Remote CDDB“ eine gültige Mail-Adresse eintragen.
Danach müssen Sie nur noch CDs einlegen und [F9] drücken.

Virtual Clone Drive: Image als virtuelles Laufwerk

Virtual Clone Drive simuliert virtuelle CD-, DVD- und BD-Laufwerke. In diese können Sie Image-Dateien mit allen üblichen Formaten wie ISO, BIN, IMG, MDF, UDF, CCD laden und dann wie einen physischen Datenträger verwenden. Das erspart das Brennen der Images und ist bis zum aktuellen Windows 7 eine unentbehrliche Hilfe (erst Windows 8 wird Images ohne Fremdtools laden).
Nach der Installation von Virtual Clone Drive, erscheint im Explorer ein neues Laufwerk. Nach Rechtsklick und „Virtual Clone Drive --> Image Datei laden“ können Sie dort das gewünschte Image mounten. Die Option „Image Datei entnehmen“ entlädt das Image wieder.
Eine umfangreichere Alternative zu Virtual Clone Drive sind die Daemon Tools Lite desselben Herstellers. Für gelegentliches Laden von Images ist Virtual Clone Drive aber völlig ausreichend.

CD Burner XP: Ideale Alltags-Brennsoftware

Wer ein einfaches Brennprogramm für Audio-CDs, Daten-Backups und ISO-Images sucht, liegt mit CD Burner XP 4.4.1 genau richtig. Das für solche Zwecke exzellente und bedienerfreundliche Brennprogramm läuft unter allen Windows-Versionen – nicht nur XP. Die Gratis-Software brennt auf CDs, DVDs und Blu-ray-Disks, bietet eine einfache Startauswahl und verzichtet auf komplizierte Optionsdialoge. Dabei ist es ein Stück flotter als der vergleichbare Infrarecorder 0.52.
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