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Undokumentiert: Erweitertes ERU-Backup

Anforderung

Zeitaufwand

Problem: Eine gut ausgestattete Notfalldiskette gehört zu jedem PC. Sie möchten zusätzlich ohne großen Aufwand darauf Dateien sichern, die Sie für wichtig halten, auch wenn Windows dies nicht tut.

Lösung: Einigermaßen komfortabel sichern Sie die Systemdaten mit dem Windows-eigenen Utility ERU. Dieses Programm entnimmt nämlich die zu sichernden Dateien einer vordefinierten Liste in der Informationsdatei ERU.INF - Sie können also keine Dateien vergessen.Schauen Sie sich die ERU.INF in einem Texteditor wie Notepad genauer an, finden Sie drei Abschnitte: [Root], [Windows] und erstaunlicherweise noch einmal die Sektion [Root]. In der zweiten Root-Sektion stehen Dateien mit untergeordneter Priorität (AUTOEXEC.BAT, CONFIG.SYS). Reicht der Speicherplatz auf der Diskette nicht, werden zunächst diese Dateien weggelassen.Auch wenn es nirgends dokumentiert ist: Diese Liste der zu kopierenden Dateien in ERU.INF läßt sich nach eigenen Wünschen erweitern. Falls Sie also zu den Standarddateien bei Ihrem ERU-Backup einige Dateien zusätzlich sichern wollen, müssen Sie zuerst den Schreibschutz der ERU.INF deaktivieren ("attrib -r eru. inf"). Anschließend können Sie die zweite Root-Sektion um die neuen Da-teinamen ergänzen. Einzige Bedingung: Die Dateien müssen, wie es der Name des Abschnitts [Root] nahelegt, tatsächlich im Wurzelverzeichnis zu finden sein.Vorsicht: Falls eine von den zu sichernden Dateien fehlt, also etwa CONFIG.SYS, verhält sich ERU.EXE seltsam: Es stellt kommentarlos seine Arbeit ein, bleibt aber im Speicher, frißt Rechenleistung und läßt sich nicht mehr ordentlich beenden. Hier bleibt Ihnen nur der Windows-Neustart.

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