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Tablet versus Ultrabook - Was passt zu Ihnen?

11.12.2012 | 09:01 Uhr |

Die Entscheidung für ein Tablet oder Ultrabook hängt von vielen Faktoren wie Preis, Leistung und der bevorzugten Nutzung ab. Wir verraten Ihnen, worauf Sie achten müssen.

Als das erste iPad vorgestellt wurde, bezeichneten es viele als Notebook-Killer. Notebooks würden durch das viel leichtere und schickere iPad schlicht überflüssig gemacht. Im Produktiveinsatz folgte jedoch schnell die Ernüchterung, denn insbesondere die fehlende echte Tastatur und der kleine Bildschirm setzten dem iPad als Notebook-Ersatz bald Grenzen. Trotzdem sorgte der iPad-Boom zunächst einmal für rückläufige Absatzzahlen bei den Notebooks. Allerdings geht dieser Negativtrend nun wohl dem Ende zu – zwischen Tablets und Notebooks scheint sich ein friedliches Nebeneinander zu entwickeln.

Ultrabooks sind leicht, flach, schnell und ausdauernd
Als vergleichsweise junge Notebook-Generation nehmen es Ultrabooks mit den aktuellen Tablets auf. Eine wichtige Disziplin für die Geräte ist der Einsatz unterwegs: Tablets wie das iPad 2 oder das Samsung Galaxy Tab 10.1 sind mit 650 Gramm extrem leicht und halten mit einer Akkuladung je nach Anwendung rund zehn Stunden durch. Dank ihres geringen Gewichts und der flachen Bauweise können Sie Tablets überall mitnehmen.

Notebooks sind etwas größer als Tablet-PCs mit ihren Zehn-Zoll-Bildschirmen. Aber dafür bieten sie auch mehr Display-Fläche: Diagonalen von 11,6 Zoll bis zu 15 Zoll sind erhältlich. Die Akkuleistung fällt fast genauso gut wie bei vielen Tablets aus. Etwas mehr Gewicht müssen Sie jedoch einpacken. Die ersten Ultrabooks wie zum Beispiel das Gigabyte X11 unterbieten inzwischen die Ein-Kilogramm-Grenze – üblich sind bis zu 1,4 kg.

Die besten Notebooks und Tablets mit Windows 8

Tablet-PCs decken einen sehr großen Einsatzbereich ab. Sie funktionieren ebenso als kleine Multimedia-Festplatte wie als Streaming Client, der die eigene Filmsammlung vom PC zum Fernseher bringt. Im Büro findet das Tablet als Zusatzbildschirm für den Rechner oder als Diktiergerät Verwendung. Und unterwegs fungieren sie als Navigationsgerät im Auto oder auch als Stadtplan.

Ein Ultrabook ist ein PC – das heißt, es kann eigentlich ziemlich viele Dinge, aber nicht alle wirklich perfekt. Als Kamera, Camcorder, E-Book-Reader, Surfmaschine, Spielekonsole, Navigationsgerät oder Musik-Player ist es einem Tablet unterlegen. Dafür bietet ein Ultrabook viel mehr Speicherplatz als ein Tablet. Der Anschluss von Peripherie fällt am Ultrabook außerdem leichter – egal, ob Drucker, Monitor, externe Festplatte, TV-Stick oder Digitalkamera.

10 hauchdünne Ultrabooks im Vergleich

Wie gut sind Bedienung und Software-Angebot?

Das iPad und Android-Tablets eignen sich dank der Touchscreen-Bedienung vor allem für das Konsumieren von Inhalten.
Vergrößern Das iPad und Android-Tablets eignen sich dank der Touchscreen-Bedienung vor allem für das Konsumieren von Inhalten.
© Samsung

Für viele Programme und Inhalte gibt es nichts Besseres als die Bedienung mit dem Finger auf dem Touchscreen. Sie zeigen auf das, was Sie haben wollen – einfacher geht’s nicht. In Verbindung mit den normalerweise gut funktionierenden Multitouch-Gesten lassen sich häufige Aufgaben, beispielsweise das Zoomen von Fotos und Texten, sehr flott erledigen. Hier muss natürlich auch die Software mitspielen. Für Android-Geräte gibt es rund 400 000 Apps, im offiziellen Google Play Store für das iPad sind es über 550 000. Mangel herrscht bei der Software also wahrlich nicht. Unabhängig davon, ob Spiel, Büroprogramm oder Hobbyanwendung, solange es keine Steuererklärung sein muss, findet sich für jeden Einsatzzweck eine App.

Ebenso ergiebig ist das Software-Angebot für Notebooks mit Windows. Neben Kaufprogrammen gibt es zuhauf Gratis-Software. Ob sich nun ein Tablet oder ein Notebook mit Maus und Tastatur besser bedienen lässt, hängt stark von den Aufgaben ab, die Sie erledigen möchten. Wer überwiegend konsumiert, ist mit einem Tablet gut beraten, wer unterwegs produktiv arbeiten will, ist mit einem Notebook besser dran.

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