Problem beim Öffnen von Beilagen: Nach dem Doppelklick auf gewisse Mailbeilagen meckert Outlook, es finde dafür kein Programm. Die Lösung ist einfach: Speichern Sie die Beilage zuerst auf Ihre Festplatte. Stellen Sie Windows so ein, dass es alle Dateiendungen anzeigt, auch jene für PIF- und SHS-Dateien. Stellen Sie unter
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_ Dateiendungen fest, um welchen Dateityp es sich bei der Beilage handelt, oder fragen Sie den Absender.
Auf Ihrem PC muss ein Programm installiert sein, das diese Dateien anzeigen kann. Klicken Sie nun mit Rechts drauf, wählen Sie Öffnen mit und schnappen Sie sich in der angezeigten Programmliste das gewünschte Programm. Stammt die Datei von einem Benutzer, der mit einem Macintosh-System arbeitet, fehlt womöglich eine Dateiendung ganz, da Macs keine Endungen brauchen. Sollte es ein Bild sein, hängen Sie mal eine Bilderendung wie .tif, .bmp oder .jpg dran. Sollte es ein Text sein, versuchen Sie es mit der Endung .doc.
Übergrosse PST-Datei: Outlook speichert alle Objekte (Mails, Aufgaben, Kontakte etc.) in einer Datei mit der Endung .pst. Finden Sie zunächst übers Menü Datei/Datendateiverwaltung heraus, wo Outlook Ihren persönlichen Ordner (also Ihre PST-Datei) hortet. Hat die Datei eine Größe von ein paar hundert Megabyte erreicht, sollten Sie sie etwas ausmisten. Doch seltsam: Auch wenn Sie unzählige Mails gelöscht und den Papierkorb geleert haben, nimmt die Größe der Datei nicht ab. Der Grund ist der, dass Outlook die gelöschten Objekte innerhalb der PST-Datei nicht sofort löscht, sondern nur als "gelöscht" markiert. Damit das Löschen wirklich stattfindet, komprimieren Sie die PST-Datei folgendermaßen: Öffnen Sie Datei/Datendateiverwaltung, klicken Sie darin erst Ihre PST-Datei an und dann die Schaltfläche Einstellungen.
Nun bloß noch auf Jetzt komprimieren drücken und Outlook waltet seines Amtes. Dieses Vorgehen empfiehlt sich übrigens auch wärmstens, wenn der Virenscanner in Ihrer PST-Datei einen Schädling findet, obwohl Sie die Schädlingsmail schon entsorgt haben. Zudem haben Sie nun herausgefunden, wo Ihre PST-Datei liegt. Erstellen Sie davon bei Gelegenheit eine Sicherheitskopie.
Problem beim Senden von Beilagen: Sobald Sie eine etwas größere Beilage anhängen, kann Outlook die Mail nicht verschicken. Prüfen Sie zuerst, ob alle beteiligten Mailprovider (der Ihrige und jener des Empfängers) überhaupt so große Beilagen akzeptieren. Ist dies nicht der Grund für das Problem, gibt's eine andere, recht häufige Ursache: Ihr Virenscanner scannt so lange an der Beilage herum, bis Outlook oder der Mailserver, mit dem es kommuniziert, wegen eines so genannten Time-Outs die Geduld verliert. Lösung: Schalten Sie in den Einstellungen Ihres Virenscanners das Scannen von ausgehenden Mails ab. Mails, die Sie verschicken, extra nochmals zu scannen, ist nicht nötig.
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