Überblick Software-Lizenzen

Diese Software-Lizenztypen gibt es

Samstag den 04.09.2010 um 08:02 Uhr

von Christian Löbering

Kennen Sie die unterschiedlichen Lizenztypen?
Vergrößern Kennen Sie die unterschiedlichen Lizenztypen?
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Einzellizenzen, Volumenlizenzen, Lizenzen pro Arbeitsplatz oder Server, Parallellizenzen, Standortlizenzen, Anwendungsdienstanbieter (ASP)-Lizenzen, General-Public-Lizenz, Beta-Lizenzen - blicken Sie im Lizenz-Dschungel noch durch? Der Lizenzleitfaden der Business Software Alliance (BSA) gibt einen Überblick über die Lizenzpalette.
Es kann bisweilen eine Herausforderung sein, die vielen unterschiedlichen Software-Lizenzdokumente zu verstehen. Im Wesentlichen jedoch ähneln sich die Regelungen und Bestimmungen in Lizenzen. Da jedoch die Lizenzformate für gewöhnlich je nach Produkt und Transaktion variieren, sollten Sie den Softwarehersteller konsultieren, falls jemals Zweifel bestehen.

Im Wesentlichen gibt es zwei unterschiedliche Lizenzarten: "Einzelplatzlizenzen" und "Mehrplatzlizenzen". Mehrplatzlizenzen werden gelegentlich als "Volumenlizenzen" bezeichnet, da sie die Benutzung mehrerer Exemplare derselben Anwendung gestatten. Hierbei handelt es sich um komplexere Lizenzverträge, die Unternehmen nach Verhandlungen mit den Softwareherstellern verwenden, um ihre umfangreichen Systeme zu unterstützen.

Einzellizenzen werden häufig als Endbenutzer-Lizenzverträge (EULAs) bezeichnet. Diese Lizenzen werden mit vollständig verpackten Produkten geliefert und sind gewöhnlich als Standardprodukte in Computergeschäften des Einzelhandels erhältlich. Sie sind häufig bei PCs mit vorinstallierter Software inbegriffen oder werden im Rahmen einer Online-Vertriebsvereinbarung geliefert. Viele dieser Lizenzen unterstützen ein einfaches "Klicken zum Annehmen"-Format, bei dem die Unterzeichnung eines schriftlichen Vertrags nicht erforderlich ist. Die vollständig verpackten Produkte enthalten gewöhnlich die eingeschweißte Software, eine Registrierungskarte und vielleicht ein Benutzerhandbuch. Eine in Papierform beigefügte EULA ist heute weitaus seltener. Viele Softwarehersteller verwenden eine elektronische EULA auf der CD-ROM, die dem Benutzer während des Installationsvorgangs gezeigt wird. Wenn der Benutzer die Bedingungen des Lizenzvertrags nicht akzeptiert, wird die Installation abgebrochen.

Die PCs, bei denen die Hardware-Hersteller bereits die "Software-Bundles" vorinstalliert haben, werden häufig mit einer EULA in Papier- oder elektronischer Form geliefert. Falls diesbezüglich Zweifel bestehen, sollten Sie die speziellen Bedingungen immer zusammen mit dem Systemlieferanten überprüfen.

Samstag den 04.09.2010 um 08:02 Uhr

von Christian Löbering

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