Überblick
Linux für jeden Zweck und jeden Anwender
Eine Ubuntu-Variante, die für den Empfang von Fernsehen und Radio via Internet-Stream auf dem PC optimiert ist.
Mit dieser Linux-Distributionen lernen Sie Schwachstellen in einem System aufzuspüren und anschließend zu schließen. Dafür besitzt diese Linux-Distribution viele Sicherheitstestinstrumente. Wenn Sie die bewusst in diese Linux-Distribution gepackten Schwachstellen ausnutzen, lernen Sie viel über Hackertechniken. Gewisse Programmierkenntnisse sollten aber vorhanden sein. Technisch basiert Damn Vulnerable Linux auf Backtrack 2 – einem Klassiker unter den Sicherheits-Linuxsystemen. DVL darf nicht im Produktiveinsatz verwendet werden, weil es bewusst eingebaute Sicherheitslücken enthält.
Mit Andlinux können Sie Linux-Programme direkt unter Windows starten. In dessen Kern steckt ein Ubuntusystem, das sich komplett in ein Windows-OS integriert. Andlinux gibt es als schlanke Xfce und als KDE-Variante, die beide via Klick auf die EXE-Datei unter Windows installiert werden. Anschließend starten Sie Andlinux über „Start, Programme, Andlinux".
Sehr ressourcenschonend und damit auch für antike Rechner geeignet. antiX Linux beansprucht 400 MB auf der Festplatte und basiert auf MEPIS Linux. 128 MB RAM sollte vorhanden sein. antiX kann auch von CD gestartet werden. Als Fenster-Manager ist Fluxbox vorhanden, Für Web-Surfer steht der Iceweasel-Browser bereit, Debians Version des Firefox-Browsers. Texte schreiben antiX-Nutzer mit Abiword, Geany oder Leafpad. Zudem enthält das Paket die Tabellenkalkulation Gnumeric, die Bildbearbeitungssoftware mtPaint sowie die Media-Player Mplayer und Xine. Für Programmierer ist Python betriebsbereit installiert.
AppArmor wiederum ist Novells Alternative zu SELinux. Dabei handelt es sich um die ursprüngliche Sicherheitslösung Subdomain, die Novell aufkaufte und unter anderem in Opensuse integrierte.
Das Community Enterprise Operating System basiert auf Red Hat Enterprise Linux (RHEL) von Red Hat wird aber von der Community entwickelt.
Sehr schlankes System für USB-Sticks und alte Rechner sowie als virtuelles System. Damn Small Linux (DSL) baut auf Knoppix auf. Das Boot-Image verlangt nach 50 MB Speicherplatz, für den Betrieb sind 128 MB RAM erforderlich. Als http-Server steht der Monkey HTTP Daemon zur Verfügung, für FTP-Downloads gibt es den BetaFTP-Server. Zur weiteren Ausstattung gehören eine Bürosuite, ein Datei-Manager sowie ein Dateibetrachter für Windows-Dokumente und PDF-Files. Als Mediaplayer tut XMMS seinen Dienst.
Devil-Linux läuft komplett von CD-ROM oder SSD. Die Konfigurationsdaten können auf eine Diskette oder auf einen USB-Stick gespeichert werden. Der Zweck von Devil-Linux: Eine Firewall beziehungsweise einen Router aufsetzen. Devil-Linux wird also typischerweise auf einen separaten Rechner-(Oldie) verwendet, der dem eigentlichen PC oder dem eigenen LAN vorgeschaltet ist. Aber auch ein Server lässt sich mit Devil-Linux umsetzen.
Für Netbooks angepasstes Ubuntusystem.
Von Red Hat stammt auch der unter Linux weit verbreitete RPM Package Manager alias Red Hat Paket Manager, mit dem oft Software für Linux bereit gestellt wird. Auch Opensuse, PCLInuxOS, CentOS und Mandriva benutzen RPM (wobei unter Opensuse die Paketverwaltung meist über das grafische Frontend YAST erfolgt), Debian dagegen setzt auf dpkg und deb.
Hierbei handelt es sich Unix-artige Betriebssysteme, die über einen eigenen von Linux unabhängigen Entwicklungszweig verfügen. Die Berkeley Software Distribution (BSD) entstand in den 1970er Jahren an der Universität von Berkeley als Weiterentwicklung von Unix. Prominenter Zögling: MacOS X basiert auf BSD. Diverse Prozessorplattformen werden unterstützt. Alle gängigen Linux-Programme und Oberflächen (wie Gnome) laufen auch unter FreeBSD/BSD. Das signifikante Markenzeichen von FreeBSD ist das rote Teufelchen.
Diese Linux-Distribution richtet sich an Anwender, die ihr Linux möglichst individuell einrichten wollen. Dafür steht Gentoo in erster Linie in noch nicht kompilierten Paketen bereit, die dann erst auf dem Zielsystem übersetzt und so optimal an dieses angepasst werden. Durch die Bank sind manuelle Eingriffe bei der Installation und Konfiguration erforderlich. Dafür sind zwangsläufig gründliche Fachkenntnisse von Linux nötig, für Einsteiger ist Gentoo also die falsche Wahl. Dagegen Ideal für Tüftler und wissbegierige Techniker.
Diese Linux-Variante wird immer wieder fälschlich als Google-Linux bezeichnet. Der Grund: Es sind vom Start weg einige Links zu Google-Anwendungen wie Googlemail und Google Docs vorhanden und somit eng mit der Nutzung vieler Internetdienste verknüpft. Trotzdem stammt gOS nicht von Google, sondern von dem US-Unternehmen gOS LLC/Everex. gOS war unter anderem auf den Linux-PCs installiert, die die US-Kette Wal Mart äußerst preiswert verkauft hat. Technisch basiert gOS auf Ubuntu.
Ein Notfallsystem um auf ein defektes Betriebssystem zugreifen zu können. GParted Live basiert auf Debian Linux und ist eine Ablaufumgebung für GParted, also für den Gnu Partition Editor, mit dem Sie Partitionen verlustfrei vergrößern und verkleinern können. Die Software unterstützt die File-Systeme FAT, FAT 32, NTFS, ext2, ext3 sowie einige andere. GParted Live besitzt nur wenige Anwendungen, als Editor dienen die Klassiker Vim oder Nano. Als Fenster-Manager kommt ein reduziertes Fluxbox zum Einsatz. Das ISO-Image ist 94 MB groß.
Ein PCLinuxOS-Remix, der sich besonders als multimediales Desktop-System empfiehlt.
Grml ist ein Live-System auf Knoppix/Debian-Basis für Administratoren. Der lautmalerische Titel dieser Profi-Linux-Distribution bringt zum Ausdruck, was Grml vermeiden helfen soll: Ein ärgerliches Grummeln des Admins. Dafür hat es unzählige Profi-Tools mit an Bord, mit denen der Linux-Administrator Schwachstellen und Probleme, beispielsweise im Netzwerk aufspüren soll. Standardmäßig laufen verschiedene Shells und mehrere Systemmonitore.
Alternativen zu IPFire sind übrigens Monowall und sowie .
Die Linux-Distribution Edubuntu ist eine Variante des bekannten Ubuntu, die um zahlreiche Lernprogramme wie TuxPaint, TuxMath, TuxTyping und Gcompris erweitert wurde. Edubuntu wird immer nahezu zeitgleich mit Ubuntu aktualisiert, es erscheinen also neue Releases im Frühjahr und im Herbst.
Das Rettungs- und Live-System schlechthin. Knoppix bedient sich der Debian-Distribution und bietet eine umfangreiche Hardware-Unterstützung. Als Desktop kommt der schlanke LXDE zum Einsatz. Seit Version 6.0.1 ist das Adrianesystem zur Sprachausgabe für Sehbehinderte mit an Bord. Der für Linux etwas vernachlässigte Browser Google Chrome gehört wiederum zur Ausstattung von Knoppix 6.3. Knoppix ist zwar für den Einsatz von CD oder USB-Stick gedacht, kann aber auch jederzeit fest auf den PC installiert werden. Eine spezielle Variante ist mit Sicherheits-Tools zum Scannen oder für den Penetrationstest.
Schicke Ubuntu-Variante mit eigenen Konfigurationstools. 512 MB RAM sollten für flüssiges Arbeiten vorhanden sein.
Ein Profi-Werkzeug für Forensikexperten.
Das Linux-System aus Frankreich. Es gilt als besonders einsteigerfreundlich. Ursprünglich wurde Mandriva unter dem Namen Mandrake von Mandrakesoft entwickelt. Als sich Mandrakesoft mit Conectiva zusammenschloss, entstand Mandriva. Technisch stammt es von Red Hat ab von dem es auch den Paketmanager RPM geerbet hat.
Wann allerdings die erste Version von MeeGo kommt und welche Geräte das neue Linux einsetzen, ist noch nicht bekannt.
Das Programm unterstützt unter anderem DHCP, PPPoE oder PPTP und eine beliebige Anzahl Netzwerkkarten, sowie Wireless-LAN.
Hinweis: Derzeit ist der Download nicht auf der Projektseite verfügbar. Sie können den Download aber mit Hilfe von Suchmaschinen finden.
OLPC XO-1 ist ein auf Fedora basierendes Linux-System für den One Laptop per Child-PC (OLPC). Der spektakulär als 100-Dollar-PC angepriesene One Laptop per Child ist aber längst von dem Erfolg der Netbooks überrollt worden und dürfte nie eine ernsthafte Rolle spielen.
OpenSolaris ist ein quellfoffenes Unix-System. Unix wiederum war das Vorbild für Linux (“Linux is not Unix”). Seit Sun, der Hersteller von Solaris, von Oracle aufgekauft wurde, gehört Opensolaris zum Datenbank-Unternehmen Oracle.
Die Besonderheit an Suse ist das umfangreiche Konfigurationswerkzeug YAST (Yet another Setup Tool). Als grafische Oberfläche kommt traditionell KDE zum Einsatz, Gnome lässt sich aber auch jederzeit installieren. Wie jede große Distribution bietet Opensuse bereits bei der Installation eine Vielzahl von Paketen an. KDE-Four-Live ist eine Live-CD-Variante von Opensuse.
Eine Linux-Distribution aus der Türkei
Geht ursprünglich auf Mandrake zurück und wurde speziell für den Desktopeinsatz optimiert. Gilt als einfach und benutzerfreundlich.
Ein besonders sicheres mobiles System für den USB-Stick, das mit Verschlüsselungstechniken (für Daten und Mails) und Tools zum anonymen Surfen glänzt. Es eignet sich hervorragend dafür, von fremden Rechnern aus zu surfen. Die technische Grundlage ist Debian.
Eine Variante von Puppy Linux ist , das sich am Erscheinungsbild von MacOS X orientiert.
Ein Microkernelsystem besteht aus vielen kleinen Teilprogrammen, die nach Bedarf geladen werden und jeweils geschützte Speicherbereiche nutzen. Mikrokernelsysteme eignen sich gut zur Gerätesteuerung, der typische Einsatzzwecke ist also der Embedded-Bereich und die Automatensteuerung.
Eine auf Gentoo Linux basierende Multimedia-Distribution mit Media Center. Dabei handelt es sich um ein Live-System, das sich jederzeit fest installieren lässt.
Hierbei handelt es sich nicht um eine Distribution im eigentlichen Sinn, sondern um eine Kernelerweiterung von Linux, die von Red Hat maßgeblich entwickelt wird und ursprünglich von dem US-Geheimdienst NSA stammt. Mittlerweile ist SELinux aber Open Source. Der Kernel soll mit SELinux die Ausführung von Programmen anhand von Regeln überwachen. Regelverstöße werden protokolliert und verhindert. SELinux überwacht aber nur bestimmte Netzwerkdienste wie Apache, Samba, CUPS etc. Damit SELinux auch tatsächlich einen Sicherheitsgewinn bringt, müssen die Regeln aber komplex und richtig erstellt werden, was Linux-Einsteiger überfordert.
Ist eine Debian-Variante für Desktop-Anwender, die anders als das klassische Debian besonders aktuelle Pakete bereitstellt.
Eine einsteigerfreundliche KDE-Variante von Linux
Eine angepasste Debian-Variante, die sich besonders für den Einsatz in Schulen eignen soll.
Slackware ist die Mutter vieler heute gängige Linux-Distributionen und somit ein absoluter Veteran. Die Distribution ist bewusst schlank gehalten und wendet sich an Linux-Profis, Einsteiger und Windows-Umsteiger dürften mit Slackware durchaus Probleme haben, zumal die Kommandozeile bei Slackware die Schaltzentrale schlechthin darstellt (obwohl natürlich alle gängigen grafische Oberflächen vorhanden sind).
Sehr ressourcenschonend und damit auch für antike Rechner geeignet. Das Boot-Image von SliTaz Linux wurde dank der Kompressionsverfahren Gzip und LZMA, sowie durch die Reduzierung auf das nach Einschätzung der Entwickler Nötigste auf 30 MB reduziert. Es benötigt 160 MB Arbeitsspeicher. Der Fenster-Manager ist JWM (Joes Window Manager). Zur weiteren Ausstattung gehören der Browser "Bon Echo", der Web-Server lighttpd und die Datenbank SQLite. Für Multimedia sind AlsaPlayer und mhWaveEdit vorhanden.
Damit können Sie einen Server oder einen Linux-Rechner einen Belastungstest unterziehen. Es basiert auf einer Opensuse-Live-CD.
Dieses Live-System basiert auf Gentoo-Linux.
Notfallsystem um auf ein defektes Betriebssystem zugreifen zu können. SystemRescueCD basiert auf Gentoo Linux. Beim Booten bietet das Betriebssystem die Wahl zwischen einer rein textbasierenden Arbeitsumgebung und der grafischen Benutzeroberfläche des JWM Fenster-Managers. SystemsRescueCD stellt GParted sowie die Tools Partimage, TestDisk und den Norton Commander-Klon Midnight Commander zur Verfügung. Es erkennt die meisten Linux-Dateisysteme wie ext2, ext3, reiser3, jfs und xfs sowie einige Exoten etwa reiser4, ext4 und btrfs und natürlich FAT, FAT 32 und NTFS. Insgesamt ist der Ausstattungsumfang größer als bei GParted Live.
Ubuntu mobile Wubi eignet sich für die Installation unter Windows. Speziell für Netbooks ist die Variante Ubuntu MID-Edition alias Ubuntu Mobile gedacht. Diese wird zusammen mit Intel entwickelt. Seit Ubuntu 9.04 heißt diese abgespeckte und für Netbooks optimierte Version Ubuntu Netbook Remix. Eeebuntu ist eine Ubuntu-Variante mit Erweiterungen für den Eee-PC. Ebenfalls ein für Netbooks optimiertes Ubuntu ist Ubuntu Moblin Remix.
Mit Wubi können Sie ein Ubuntu Linuxsystem unter Windows 98, 2000, XP und Vista direkt installieren. Eine Partitionierung ist nicht erforderlich, Linux kann also gefahrlos ausprobiert werden.
Dabei handelt es sich um eine in Deutschland weniger verbreitete Linux-Distribution. In Xandros steckt das ehemalige Corel Linux, das Xandros aufgekauft hat. Die Paketverwaltung basiert auf dem bewährten Debian. In den Mittelpunkt des Interesses rückte Xandros als Basis für das Betriebssystem des Asus EEE PC
Eine auf RHEL/CentOS basierende Linux-Distribution für PowerPC-CPUs und die Sony PlayStation 3.


