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Linux für jeden Zweck und jeden Anwender - der große Überblick (Update)

29.07.2016 | 15:19 Uhr |

Wir stellen Ihnen alle wichtigen Linux-Distributionen vor. Einsteigerfreundliche Desktop-Systeme, Live- und Rettungssysteme, Serverplattformen, Hacker- und Sicherheits-Distributionen und Mini-Linuxe für PC-Oldies und den Raspberry Pi. Für jeden nur denkbaren Einsatzzweck und jeden Anwender. Einige eignen sich auch bestens für Windows-Umsteiger. Update 29.7.2016: Vier Linux-Distributionen kamen neu hinzu.

Linux für den USB-Stick, als Live-System, für Server und Firewalls und als Sicherheits-Werkzeug. Für mobile Geräte, die Sony PlayStation 3, für PC-Belastungstests und für das Wohnzimmer-taugliche Home Entertainment-Center. Einige Linuxsysteme eignen sich besonders gut für Kinder und für den Einsatz in Schulen. Und natürlich stellen wir auch die besten Linux-Distributionen als Windows-Ersatz auf Desktop-PCs und Notebooks vor - die PC-WELT gibt nicht nur einen Überblick über alle bekannten Linux-Distributionen, sondern zeigt auch viele eher unbekannte Linux-Varianten für die unterschiedlichsten Einsatzwecke. Sie bekommen also garantiert nicht nur die üblichen Verdächtigen wie Ubuntu, Opensuse oder Mint zu sehen, versprochen!

Nur aktuelle Linux-Distributionen

Fast alle Linux-Distributionen aus unser Galerie sind aktuell und werden fortlaufend gepflegt und um neue Funktionen erweitert. Nicht mehr weiter entwickelte Linux-Distributionen haben wir entfernt. Zum Beispiel JoliOS, das für die mittlerweile antiquierten Netbooks entwickelt wurde. Die Besonderheit von JoliOS lag darin, dass es bei den Anwendungsprogrammen auf Web-Apps setzte. JoliOS war also am ehesten mit Chrome OS zu vergleichen, wie es auf den Google Chromebooks zum Einsatz kommt.

Fünf Gründe gegen Linux - darum scheitert der Umstieg

Nur in einigen wenigen Fällen haben wir auch ein paar Klassiker wie Easy Peasy in unserer Galerie gelassen, deren letztes größeres Update schon etwas länger zurück liegt. Weil diese für die wenigen noch benutzten Netbooks noch immer sinnvoll sind.

Die besten Linux-Spiele für Steam, Ubuntu, Holarse, Gog, Shell

Grundsätzlich haben wir aber veraltete und nicht mehr weiter entwickelte Linux-Distributionen nicht in unsere Galerie aufgenommen. Schließlich soll unsere Galerie echten Nutzwert bieten und kein Museum ersetzen. Deshalb geben wir zu jeder Linux-Distribution eine Kurzbeschreibung und den Downloadlink. Die Linux-Distributionen sind in unserer Galerie annähernd alphabetisch sortiert.

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Mini-Linuxe

Es gibt zahlreiche Linux-Distributionen, die speziell für die Installation auf USB-Sticks konzipiert sind oder derart abgespeckt wurden, dass man sie problemlos auf alten, eigentlich schon ausrangierten Rechnern installieren kann - versuchen Sie das mal mit Windows! Eine spezielle Gattung dieser Mini-Linux-Distributionen ist für die Installation auf dem Raspberry Pi optimiert. Auch diese stellen wir in unserer Galerie vor.

Diese Ubuntu-Linux-Varianten gibt es

Linux-Live-Systeme und Datenrettungssysteme

Einige Linux-Varianten sind als reine Datenrettungswerkzeuge angelegt und eignen sich hervorragend für den Fall, dass sich ein Betriebssystem (sei es Windows, MacOS oder Linux) nicht mehr starten lässt. Wieder andere Linuxsysteme dienen als Live-Systeme zum gefahrlosen Ausprobieren von Linux unter Windows. Letzteres geht auch mit Linux-Varianten, die sich direkt unter Windows installieren lassen beziehungsweise Linux-Anwendungen im Startmenü von Windows einbinden.

Buchvorstellung: Linux. Das umfassende Handbuch von Michael Kofler vorgestellt

Mate ist eine Ubuntu-Variante ohne den Unity-Desktop.
Vergrößern Mate ist eine Ubuntu-Variante ohne den Unity-Desktop.
© Mate

Linux für Sicherheits-Experten

Ein besonders spannender Bereich sind Linux-Distributionen für den Sicherheitsbereich. So gibt es Linuxe, mit denen man eine leistungsfähige Firewall aufsetzen kann - dafür benötigt man nur irgendeinen uralten PC-Veteranen, der schon lange ungenutzt herumsteht. Wieder andere Linux-Distributionen haben sich darauf spezialisiert, Sicherheitslücken in Betriebssystemen und Anwendungen zu erklären und stellen Hilfsmittel bereit, um diese aufzuspüren.

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