Paypal, Micropayment, Überweisung

Online-Bezahlverfahren: Vorteile und Risiken

Freitag den 30.12.2011 um 07:03 Uhr

von Frank Ziemann

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© Bezahlsysteme
Bargeldlos im Internet bezahlen: Neben Kreditkarten und klassischen Zahlungsmethoden wie Nachnahme existieren verschiedene, teils spezialisierte Online-Bezahlverfahren. Wir stellen deren Vorteile und Gefahren vor.
Online-Shopping wird immer beliebter - nicht zuletzt, weil es im Internet oft günstigere Preise gibt als im Kaufhaus oder Elektronikmarkt. Doch wenn es ans Bezahlen geht, scheiden sich die Geister. Kreditkarte, Vorkasse, Lastschrift, Nachnahme oder Online-Bezahlverfahren wie Paypal - wie sicher sind die übermittelten Daten auf dem Weg zum und beim Händler?

Datenschutz beim Bezahlen online

Zunächst ist darauf zu achten, dass die Daten nicht bereits auf dem Weg zum Händler in falsche Hände geraten. Dazu ist es wichtig, dass die Datenübertragung verschlüsselt erfolgt. Typischerweise ist dies daran zu erkennen, dass die Web-Adresse mit https:// (statt nur mit http://) beginnt. Je nach Browser wird etwa durch einen grünen Hintergrund in der Adresszeile angezeigt, dass das vom Server benutzte SSL-Zertifikat gültig ist.

Online-Banking - ist das wirklich sicher?
Online-Banking - ist das wirklich sicher?

Ob der Händler die erhaltenen Daten sicher genug verwahrt, um sie bei einem Online-Einbruch nicht in unbefugte Hände geraten zu lassen, kann der Kunde nicht mit Sicherheit feststellen. Gerade in den letzten Monaten haben Server-Hacks durch Gruppen wie Anonymous gezeigt, dass Kundendaten oft unverschlüsselt auf einem Web-Server liegen. Ein Prüfsiegel wie das des TÜV zeigt die Einhaltung gewisser Mindeststandards an. Das "Trusted Shops"-Siegel geht darüber hinaus und bietet zudem einen Käuferschutz. Mehr als 10.000 Online-Shops tragen dieses Siegel.


Sicherer sind die Kundendaten, wenn sie nicht beim Händler sondern nur bei einem Finanzdienstleister gespeichert werden. Dieser tritt als Vermittler zwischen Händler und Kunde auf. Der Kunde registriert sich beim Dienstleister, ebenso der Händler. Der Händler erhält nur diejenigen Daten, die er noch benötigt, etwa die Lieferadresse. Bank- oder Kreditkartendaten seines Kunden bekommt er nicht zu Gesicht. Die Bezahlung wird über den Dienstleister abgewickelt.

Online-Bezahlverfahren und traditionelle Bezahlverfahren im Vergleich

Auf den nächsten Seiten stellen wir Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten vor, mit denen Sie im Internet und in Online-Shops bezahlen können. Dabei gehen wir auf die traditionellen Bezahlverfahren wie Nachnahme oder Vorkasse ein, stellen aber besonders ausführlich auch die speziell für das Internet entwickelten Online-Bezahlverfahren vor. Und wir erklären, was es mit Micropayment auf sich hat.

Freitag den 30.12.2011 um 07:03 Uhr

von Frank Ziemann

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (4)
  • magiceye04 23:12 | 09.10.2011

    Wenns danach geht, das US-amerikanische Wirtschaftsembargo durchzusetzen, dreht sich Painpal aber wieder um 180° und behauptet, sie wären ein amerikanisches Unternehmen und dürfen daher EU-Unternehmen den Handel mit Kuba verbieten.

    Darauf gibts eigentlich nur eine mögliche Reaktion: So wie es Rossman gemacht hat - einfach Painpal als Zahlungsmöglichkeit entfernen und dies öffentlich bekant geben, in der Hoffnung daß alle anderen diesem Beispiel folgen.
    Solche betrügerischen Erpresser gehören in der Tat boykottiert.

    Für Micropayment bietet sich die Bezahlung per Handy an, für größere Sachen ist eine Kreditkarte nützlich. Painpal braucht kein Schwein.

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  • mike_kilo 16:33 | 09.10.2011

    ...so etwas gäbe es bei einer "richtigen Bank" niemals.
    Irrtum!
    PayPal (Europe) S.a r.l. & Cie, S.C.A. (PayPal Luxembourg) ist in Luxemburg als Bank zugelassen und wird von der Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF) beaufsichtigt.

    p.s.
    > http://de.wikipedia.org/wiki/Commission_de_Surveillance_du_Secteur_Financier

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  • deoroller 15:47 | 09.10.2011
  • ValRoss 14:58 | 09.10.2011

    PayPal ist Mist

    meiner Meinung nach, gehört PayPal verboten...
    Erstens nervt diese Zwangsbeglückung bei ebay absolut und zweitens gibt es tausende Fälle, wo PayPal Leuten irgendwann aufgrund unbewiesener Tatsachen einfach den Account zusperrt und das Geld einbehält, obwohl sie darauf kein Recht haben - so etwas gäbe es bei einer "richtigen Bank" niemals. Wäre gar nicht gesetzlich gedeckt.
    Ich bleib im Internet bei paysafecard und sonstigen Prepaids, da kann nix schiefgehen und sicher sind sie auch - ne Weile mehr sogar als PayPal. Gehackt werden kann auch nix, perfekt.

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