Ein einmal richtig installiertes Funknetz ist sehr zuverlässig. Die Technik wurde zuerst im Zweiten Weltkrieg vom Militär eingesetzt und hat damit über 50 Jahre Entwicklungsgeschichte hinter sich. Ein gutes Produktdesign und die normalerweise geringen Distanzen sorgen dafür, dass Funknetze im Alltag sogar zuverlässiger sind als etwa Handys.
Die Datenintegrität, also die Anfälligkeit für funkbedingte Übertragungsfehler, ist ähnlich gut wie in fest verkabelten Netzwerken. Die Störanfälligkeit wurde bereits im Zusammenhang mit dem Datendurchsatz angesprochen.
Die meisten Hersteller von Funknetzen versuchen, ihre Produkte so zu entwickeln, dass Störungen zum Beispiel durch Haushaltsmikrowellen möglichst ausgeschlossen sind. Dass sie dabei nicht unbedingt erfolgreich sind, erweist sich im Funknetz-Alltag. So kann es zum Beispiel vorkommen, dass die Empfangsanzeige der Software zur WLAN-Karte Ihres Notebooks auf dem Küchentisch voll ausschlägt, das Notebook bereits zwei Meter daneben jedoch nur gerade noch Funkkontakt bekommt und die Bandbreite automatisch auf 1 oder 2 MBit/s reduziert wird.
Störungen hängen also davon ab, welche Geräte jeweils in der Umgebung des Funknetzes vorhanden sind. Sie kommen daher nicht darum herum, selber auszutesten, welche Störquellen vorhanden sind und wie Sie Ihr Funknetz so installieren, dass diese möglichst minimal sind. Für eine bessere Funkverbindung sorgen oft schon kleine Positionsänderungen einzelner Geräte, sofern es sich nicht um eine besonders gravierende Störung handelt.
Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Vorherige Seite
Seite 11 von 15
Nächste Seite

