07.12.2007, 17:00

Jörg Thoma

Ubuntu

Version 7.10 „Gutsy Gibbon“

Die Herbstausgabe des halbjährlich erscheinenden Ubuntu-Linux bringt viele Neuerungen, die den Anwendern zugute kommen. Unter anderem mit dabei: Eine verbesserte Hardware-Unterstützung und ein überarbeiteter 3D-Desktop.
Für unsere Heft-Ausgabe 12/2007 erreichte uns der letzte Release Candidate von Ubuntu Linux mit dem Codenamen „Gutsy Gibbon“. Sie gilt als stabil, dennoch haben wir in letzter Sekunde noch alle verfügbaren Updates in unsere spezielle PC-Welt Version integriert, immerhin über 100 Megabyte. Ubuntu-Entwickler stellen aber auch bei finalen Versionen häufig Updates bereit, wundern Sie sich also nicht, wenn sich bei bestehender Internetverbindung ein Icon in der Taskleiste Software Aktualisierungen meldet. Sie booten Ubuntu direkt von unserer Heft-DVD der Ausgabe 12/2007 oder einem Live-Image aus dem Web, sofern Sie die Bootreihenfolge im BIOS Ihres Rechners angepasst haben. Ubuntu Linux startet als Live-CD, Sie können Linux also nach Herzenslust ausprobieren. Bei Gefallen installieren Sie das System über einen bequemen grafischen Installer, der auch neben einer Windows-Installation Platz für Linux auf der Festplatte schafft. Und wie immer bei Linux-Distributionen erhalten Sie schon ein komplettes System samt Office-Paket, Bildbearbeitung, Webanwendungen und Multimedia-Software. Die umfangreiche Dokumentation und Hilfe öffnen Sie über das Fragezeichen-Icon (oder das Rettungsring-Symbol) in der Symbolleiste oben. Sie ist bereits auf der Live-CD abrufbar und bleibt Ihnen auch nach einer Installation erhalten.
Vieles neu und vieles besser
Neben dem neuen Kernel 2.6.22-14, der aktuellste Treiber mitbringt, spendierten Entwickler dieser Version auch den aktuellsten Gnome Desktop in der Version 2.20 mit vielen Zusatzfunktionen und den 3D-Desktop Compiz. Verbesserte Hardware-Erkennung und Tools helfen Ihnen bei der Installation und Konfiguration von Drucker und Grafikkarte. Neue Versionen der Paketmanager erleichtern die Suche und Installation von zusätzlicher Gratis-Software aus dem Internet. Aktualisierte Versionen der Bürosuite Openoffice und der Bildbearbeitung Gimp bringen zahlreiche Bugfixes und neue Features mit sich. Die zahlreichen Neuerungen bieten vor allem Einsteigern und Umsteigern aus der Windows-Welt bislang schmerzlich vermissten Komfort.
Verbesserte Hardware-Unterstützung
Vermutlich die willkommenste Neuerung ist ein grafisches Konfigurationstool unter „Systemverwaltung, Bildschirme und Grafik“, mit dem Grafikkarte und Monitor konfiguriert werden können. Proprietäre Treiber für Grafikkarten mit Nvidia oder AMD/ATI Chipsatz installieren Sie bei bestehender Internet-Verbindung bequem über den übersichtlichen Paketmanager unter „Anwendungen. Hinzufügen/Entfernen“ unter Rubrik „System Tools“ nach. Sie setzen einfach ein Häkchen neben dem gewünschten Paket und klicken auf „Änderungen übernehmen“. Nach einem Neustart steht Ihnen der Treiber zur Verfügung. Neu ist das „kugelsichere X“ (Bullet-Proof-X) das selbst bei einer fehlerhaften Konfiguration die grafische Oberfläche in einem Notfall-Modus startet. Außerdem können Sie dem aktualisierten RandR 1.2 (X Rotation, Reflection and Resize Utility) externe Bildschirme im laufenden Betrieb anschließen und verwenden. Ebenfalls mit dabei: Der neu entwickelte NTFS-Treiber „ntfs-3g“, mit dem Sie nun problemlos auf das - unter Windows XP und Vista übliche - NTFS-Dateisystem auch schreibend zugreifen können. Außerdem bietet Ubuntu Linux nun ein Tool, das erkannte Drucker ohne Eingreifen des Anwenders automatisch installiert, echtes Plug & Play also. Besitzer von Hauppauge PVR-Karten dürfen sich freuen: Die dafür benötigten ivtv-Treiber sind im Kernel integriert, die Geräte laufen nun „Out of the Box“.
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